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Der Asus Eee-PC mit Ubuntu im Praxiseinsatz

Eigentlich habe ich meinen Eee nur gekauft, weil er so süß war und Linux drauf hatte. Nach einigen Experimenten mit der von Asus vorinstallierten Easy-Mode Oberfläche und dem darunter werkelnden Xandros wurde das spielen damit aber immer uninteressanter.

Jedoch habe ich immer öfter „den Kleinen“ zum Arbeiten benutzt. Egal ob Tourismuscamp, Verkehrsvereinssitzung, dem Treffen mit dem Steuerberater, Besprechung der neuen Speisekarte oder Seminar für Unternehmensnachfolger – der Eee war dabei. Meine Notizen direkt in den PC einzugeben hat den vorteil, dass ich sie auch tatsächlich archiviere und wiederfinde – im Gegensatz zu den sonst so geschriebenen Seiten auf dem Notizblock.

In der „Gesprächssituation“, die ja bei so kleinen Treffen bestehen spielt der Eee PC seine Größe richtig aus. Im Gegensatz zu einem „richtigen Laptop“ ist der Asus nämlich schön klein und diskret. Er baut keine Wand zwischen den Gesprächspartnern auf, sondern man kann sich richtig gut „über ihn hinweg“ unterhalten. Der Eee ist zwar ein wenig größer als ein traditioneller Notizblock, aber immer noch kleiner als ein Leizordner.

Inzwischen habe ich den Entschulss gefasst, meine Mitschriften nicht mehr in OpenOffice zu verfassen, sondern diese in einem Wiki zu speichern. Dadurch habe ich die Möglichkeit, verschiedene Themen zu verlinken und auch die Suchfunktion ist sicher irgendwann einmal sehr nützlich.

Um DokuWiki jedoch installieren zu können, brauchte ich ein Webserver. Und das war dann der Punkt, an dem ich dem Asus-Xandros den Rücken kehrte, und Ubuntu installiert habe. Eine gute Übersicht der Linux-Distibutionen, die für den Eee geeignet sind, findet man bei Gary Richmond im Free Software Magazine. Jetzt läuft auf meine Eee-PC also Xubuntu (engl. Installationsanleitung (für System und Anwendungen) hier) mit Lighttp als Webserver und DokuWiki als Notitzblock. Firefox wurde mit den Tips von Andi Gohr auf den kleinen Bildschirm optimiert. Desweiteren habe ich auch noch Freemind installiert – wenn es einmal eine Mindmap zur Strukturierung der Gedanken sein soll.

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3 Comments

  1. Posted 18. April 2008 at 13:03 | Permalink

    willst du nicht mal auf eines der Freiburger Bloggertreffen kommen? ich will auch mal auf so einem eee rumklickern

  2. Posted 18. April 2008 at 23:56 | Permalink

    Klar – wann und wo?

  3. Posted 19. April 2008 at 12:53 | Permalink

    gute Frage – ist gerade etwas im Umbruch. Am besten bei Diana reinschauen