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Bei uns ist der Kunde König (Updt. Bild)

Aufkleber mit der Aufschrigt „Bei uns ist der Kunde König“ landeten per Werbepost bei mir auf dem Schreibtisch. Zusammen mit folgender Empfehlung:

Unser Tipp: Kleben Sie den Aufkleber an Ihre Eingangstür oder ins Schaufenster und zeigen Sie ihren Kunden die hohe Wertschätzung ihnen gegenüber. Sie werden sehen, dass Ihre Kunden diese Wertschätzung zu danken wissen.

Ich finde, solche Aufkleber sind zu aller Letzt für Kunden. Wenn ich meinen Gast und Kunden wertschätze und wie einen König behandle, dann merkt er das schon selbst. Und wenn ich dies nicht schaffe, dann ist ein Aufkleber mit klugen Spüchen eher schädlich.

König Kunde auf der alten SchultesTrotzdem sind die Aufkleber gut. Ich habe sie dorthingeklebt, wo wir selbst sie immer wieder sehen. An den Bildschirm in der Rezeption, and die Registrierkasse im Restaurant, an den „Pass“, wo die fertigen Speisen bereitgestellt werden. Einer kommt noch an die Metzgereikasse, und dann habe ich noch einen übrig. Den würde ich ja hier ins Blog kleben, aber das geht wohl technisch noch nicht so ganz 🙂

Wie macht ihr das? Welche kleinen oder großen Hilfen gebt ihr Euch im Umgang mit Kunden oder Gästen? Bei persönlichen Besuchern oder am Telefon?

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5 Comments

  1. Posted 25. März 2008 at 11:31 | Permalink

    hmmm, welche Aufkleber?

  2. Posted 25. März 2008 at 20:46 | Permalink

    Sorry, natürlich die mit der Aufschrift, die ich in der Überschrift hatte.

    Habe den Text entsprechend verbessert und auch noch ein Bild von unserer alten Schultes Registrierkasse geschossen, auf dem man den Aufkleber sieht.

  3. Posted 26. März 2008 at 11:46 | Permalink

    Aso 🙂 Als ich mal im Dienstleistungssektor tätig war, da waren die Kunden auch König: Und es um 1789 🙂

  4. Posted 26. März 2008 at 12:20 | Permalink

    Wir haben uns früher immer vor Augen geführt, dass der Kunde den Umsatz und damit das Gehalt bringt – nicht der Arbeitgeber. Als Mitarbeiter einer Supermarktkette lebt man schnell in seiner eigenen Welt. Da herrschen Druck, Personalmangel, Zeitmangel. Am Besten lief es, bevor der Laden geöffnet wurde.

    Tatsächlich aber bezahlt uns der Kunde. Er entscheidet freiwillig, ob er das Geld, das er verdienen muß, bei uns ausgibt. So wie wir das Geld, das wir schwer zu verdienen hatten, bei anderen ausgegeben haben. Wir wollten gut behandelt werden. Unsere Kunden wollten das auch.

    Diese Denke war leider nicht allen zu vermitteln. Der Druck im Einzelhandel wurde dazu immer stärker. Habe mich dann verabschiedet und bin jetz im IT-Bereich. Da lässt sich das besser leben.

    Aufkleber helfen dann, wenn sie einen nur in Streßsituationen daran erinnern sollen. Aber sie bringen nichts, wenn die Grundeinstellung erst erzeugt werden muß. Zudem verlieren optische Hilfsmittel schnell an Wirkung, da sich der Gewöhnungseffekt bald einstellt. Wir sehen den Aufkleber nicht mehr bewußt, weil er halt zum Blickfeld dazugehört.

    Mach sie nach 2 Wochen wieder weg.

  5. Posted 28. März 2008 at 9:13 | Permalink

    @satya singh: Es ist wohl das Team Arbeitgeber/Arbeitnehmer, das die Sache mit dem „vor Augen führen“ immer wieder zusammen anpacken muss.

    „Daueraufkleber“ (wie der rote „Kasse programiert“) gehören nach einer Weile zum Inventar und werden nicht mehr wahrgenommen – dazu soll der „Königsaufkleber“ nicht werden.
    (Der Rote kann eigentlich auch wieder weg… 🙂