Stefan.Waidele.info

Achtung: Schaltmonate!

Manche Anrufe der Kinder sind schon komisch:

„Papa, Du hast mir doch erklärt, dass die Schaltjahre dazu da sind, dass nicht irgendwann Neujahr im Sommer ist.“
„Ja, warum?“
„Jetzt ist aber Ostern im Winter!“
„Oh, mist! Da muss etwas schiefgelaufen sein. Müssen wir jetzt drei Schaltmonate einfügen? Oder nein, abziehen?“
„Ja“
„Also gut, ich bereite alles vor, dann können wir das nachher in meiner Mittagspause erledigen.“
„In Ordnung.“

Passend dazu ist auch die Kalender-Diskussion auf der Mailingliste der Freiburger Linux User Group: „Und was ist, wenn der Monat weniger als 28 Tage hat?„. Und wer uns Linuxern nun jeglichen Realitätsbezug absprechen will, der sei auf den September 1752 verwiesen, der so aussah:

   September 1752
Mo Di Mi Do Fr Sa So
    1  2 14 15 16 17
18 19 20 21 22 23 24
25 26 27 28 29 30
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2 Comments

  1. Posted 26. März 2008 at 12:30 | Permalink

    Der September 1752 sah in den USA so aus!!!

    Bei uns war das doch bereits 1582. Der gregorianische Kalender wurde nach und nach in der Welt eingeführt.

    Teilweise ist er heute nur formal gültig, um mit dem Rest der Welt Kommunikationsfehler zu vermeiden. Viele Völker haben ihren eigenen Kalender nach wie vor (z.B. China, Indien).

    Das Problem unter uns Linuxern besteht in der Crux der Sekunden, die sich schnell in Systemzeiten widerspiegeln, die sich vom Rest der Welt arg unterscheiden. Das sind bei mir innerhalb einer Woche schnell mal 20 min, die da abweichen. Cron-Jobs und ähnliche Helfer müssen da regulierend eingreifen.

  2. Posted 28. März 2008 at 9:17 | Permalink

    Stimmt – der 1752er-September galt nur für GB (inkl. Amerika).

    Dem Time-Drift bei Computern werde ich eigentlich mit NTP ganz gut Meister. Jetzt muss ich das nur moch auf meinem Webserver einrichten 🙂