Stefan.Waidele.info

Moblogging Usability

Dieser Artikel schlummert schon seit einer Weile ein Dasein als „Entwurf“. Da habt ihr Ihn, macht was draus 🙂

Heute morgen am Bahnhofskiosk, im Regal mit den Computerspielen, in der Reihe mit den Videospiel-„Fachzeitschriften“ grinste sie mich an: Die Gee. Ich musste schmunzeln und ein Beweisphoto schießen:

Und damit wären wir beim eigentlichen: Ich wollte auf die nette Artikelserie bei Roger verlinken. Ging aber nicht. Zumindest nicht auf meinem Nokia E90 mit Symbian OS fand ich keine Möglichkeit, die URL der angezeigten Webseite in die Zwischenablage zu kopieren. Dadurch wird das Verlinken unterwegs zur recht unkomfortablen Sache – Zettel, Kuli – fehlt nur noch Kleber und Schere und wir sind beim Retro-DTP aus den 80ern angelangt…muss nicht sein.

Was lernen wir daraus? Beim Design von Webseiten, die auch mobil genutzt werden sollen, ist es Ratsam, die URL auf der Seife selbst zu erwähnen. Dann ist Copy’n’Paste einfacher. Nun muß ich nur noch einen Platz im Layout finden, wo die URL nicht stört, aber trotzdem gefunden wird.

Oder man serviert mobilen Geräten eine andere Version der Seite, was aber mehr Aufwand am Server bedeutet. Ideal währe wohl, die gleichen Daten an alle Browser zu senden, und mithilfe der Stylesheets die Anpassungen vorzunehmen.

Die ganze sache mit dem mobilen Web (Surfen, bloggen, alles) ist superspannend. Auch wenn die Bildschirmauflösungen immer klein bleiben werden, so wird es trotzdem immer mehr Geräte mit „großem“ Bildschirm geeben. Das wird die Webdesigner, die froh sind „endlich für 1240×1024“ designen zu können enttäuschen – und die Anhänger des Liquid-Designs zu hähmischen „Wir haben’s doch immer gesagt“ verleiten.

Fixed-width Layout is sooo nineteen-nineties! – Aber das ist eine andere Geschichte…

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