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Dollarkurs – Google-Zahlungen zurückhalten?

Auf dem Tourismuscamp war es nur ein Witz am Rande: Sollte man auf Grund des schlechten Dollarkurses Google anweisen, die Adsense-Einnahmen noch nicht auszuzahlen?

Da ich nun, nach mühsamen 22 Monaten genau zu dem Zeitpunkt die „magische 100-Dollar-Schallmauer“ durchbrochen habe, an dem der Euro seinen historischen Höchststand feiert ist dies jedoch für mich eine echte Überlegung wert.

Aufgrund der Performance des Adsense Programmes auf meinen Webseite lässt sich ja eh nicht von „Rentabilität“ sprechen. Von da her ist es eigentlich auch egal, ob ich das Geld sofort oder erst in einem Jahr ausbezahlt bekomme.

Google kann das ja eigentlich nur recht sein – bleibt dadurch ja Liquidität im Unternehmen.

Wie sieht das bei denen aus, die mehr über Adsense Umsetzen als ich das tue? Und vor allem: Wenn der Dollarkurs steigt und alle „angesammelten Guthaben“ aus Europa abgerufen werden – wird Google in Zahlungsschwierigkeiten kommen? Wohl kaum, denn ich bezweifle, dass wirklich viele bzw. große Beträge zurückgehalten werden.

Aber für mich ist das ein interessantes Experiment: Wie viel € bekomme ich für meine Google-Dollar? Zum heutigen Kurs wären das ca. 66€. Schau’n wa mal. (Jetzt kann ich in meinem Xing-Profil als Beruf „Devisenspekulant“ angeben. Super!)

Wobei – vielleicht sollte man Dollars doch gerade jetzt verkaufen – zumindest wenn man dem Devisenrechner von GCI Financial glauben schenkt…

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3 Comments

  1. Posted 27. Februar 2008 at 14:31 | Permalink

    Du müsstest gegenrechnen, ob Du nicht mehr davon hast, Dir das Geld jetzt auszahlen zu lassen und es dann hier anzulegen. Z.Zt. sind ja die Guthabenzinsen auch nicht schlecht!

  2. Posted 28. Februar 2008 at 15:05 | Permalink

    Naja, ich finde es schon ziemlich dreist, was Google da veranstaltet. Auf deutschen Seiten werden Deutsche Ads angezeigt, die von Deutschen Advertisern mit Euros bezahlt werden.

    Und die aktuellen Währungsschwankungen streicht Google für sich ein. Jedenfalls so wie ich Ihren Geschäftsbericht verstanden habe…. Finde ich unfair!

  3. Posted 29. Februar 2008 at 19:11 | Permalink

    @Bobby: Nun gut, als Adsense-Webmaster weiß ich, was auf mich zukommt – nämlich die variable Bezahlung in Dollar. Als Adwords-Kunde weiß ich, was auf mich zukommt – der Preis in Euro.

    Dass mit Kursschwankungen Geld gewonnen oder verloren werden kann, ist ja üblich. Momentan wäre ich dabei (auch in sehr kleinem Maße) auf der Verliererseite – und will auf die Gewinnerseite kommen.

    Ob es so einfach ist, wie ich das in meiner „Milchmädchenrechnung“ dargestellt habe ist die andere Frage (siehe Kommentar von Chriss).