Tourismuscamp – Session 8: GIS und Tourismus – Geomarketing

Session 8: Daniel Amersdorffe, Florian Bauhuber
Dies ist meine Mitschrift der Session – wer was gesagt hat ist großteils nicht aufgezeichnet worden – die Aussagen sind nicht unbedingt die des Moderators

Global Information System – Daten mit Geografischen Informationen verknüpft.
Darstellung – Visualisierung von großen Datenmengen.

Alternative Software: Regiograph (ca. 500€)

  • Routenplanung
  • Attraktionen
  • Legitimation von Planungen
  • Werbeplanung

GfK: Kann auf „Drei Häuser genau“ Konsumaussagen treffen!
(Payback, Befragungen, 20.000 repräsentative Haushalte, etc.)

Kaufkraft, Straßengenauigkeit, ganz Deutschland: ca. 7000 € (reine Kaufkraft bringt aber nicht viel)
Metro ist mit den GfK Daten „sehr zufrieden“

„Vom System her ist viels (alles?) machbar
ich muss nur die Daten haben!“

Datenvisualisierung „für Lau“: Google API oder Saga

Achtung: Datengläubigkeit
z.B. bei Internetanfragen: Verfügbarkeit von DSL, etc. Relevants der Buchungswege, Bevölkerungsdichte

Frappr-Map für Hotelgäste!

Weitere Artikel zum Thema:

  1. Tourismuscamp – Session 3: Web Mapping im Tourismus
  2. Tourismuscamp – Session 10: Mobiles Internet und Tourismus
  3. Tourismuscamp – Session 4: Finanzierung von Web Projekten
  4. Tourismuscamp – Session 5: Segmentierung
  5. Tourismuscamp – Session 2: Communities – Benchmarking – Destinationsmarketing

Related posts brought to you by Yet Another Related Posts Plugin.

3 Responses to “Tourismuscamp – Session 8: GIS und Tourismus – Geomarketing”

  1. Daniel Amersd. 12. March 2008 at 19:10 #

    Hallo Stefan,

    Um deine Mitschrift ein wenig aufzupeppen ;) und uns Geographen ein wenig besser dar zu stellen, möchte ich noch ein paar Gedanken nachliefern :)

    Dem ganzen Thema zugrunde liegen 2 wichtige Dinge:

    a) Viele Daten im Tourismus, nach Bauhuber bis zu 80% der Daten, weisen einen konkreten Raumbezug auf. Unter Raumbezug versteht man zb die Herkunft von Gästen nach Postleitzahlgebieten, die periphere Lage eines Hotels zu den Verkehrswegen einer Destination, etc.

    b) Daten mit Raumbezug lassen sich ausschließlich mit so genannter GIS Software analysieren. GIS bedeutet Geographisches Informationssystem. Mit einer soclhen Software können Daten, die irgendeinen Raumbezug haben, hinsichtlich räumlicher Eigenschaften visualisiert oder ANALYSIERT werden.

    Wozu das Ganze? Welche Einsatzmöglichkeiten gibt es für GIS Software…?

    1. Informationsangebot für den Gast
    => interaktive Karten erstellen mit personalisiert einblendbaren Kartenlayern, die beispielsweise alle öffentlichen Verkehrsmittel, alle Attraktionspunkte im Sommer, Wanderwege einer bestimmten Schwierigkeit etc. enthalten. Google Maps und ein entsprechendes Mashup mag die günstigste Alternative sein, während andere Anbieter detailliertere Karten zur Verfügung stellen können (TopoKarten). Die Visualisierung sollte als Begünstigungsfaktor der Informationsaufnahme KEINESFALLS unterschätzt werden. Die Bandbreite reicht von einer einfachen Karte bis hin zum interaktiven System… Beispiele findet man zuhauf im Internet, gute Beispiele sind aber selten. Gut heißt…? Günstig, eher nicht proprietär, informativ, gute usability… etc.

    2. Wissensmanagement in der Destination / des Akteurs
    => Daten mit Raumbezug in einem GIS festhalten und so jederzeit die räumliche Lage mit einbeziehen zu können, ist eigentlich nur die konsequente Weiterführung bisheriger Datenbanken. Technisch umsetzbar ist das ganze wiederum mit kommerziellen GIS Produkten, google mashups (Achtung, System muss offen zugänglich sein) und Selbstbauten.

    3. Business Mapping
    => Primär steht hier die Analyse raumbezogener Daten im Vordergrund. Das reicht von einfachen Darstellungen von in Tabellenform vorliegenden Daten in einer entsprechenden Karte, zb Herkunft der Gäste nach Postleitzahl-Gebieten. Es kann aber auch viel weiter gehen und damit auch teurer werden, denn GISse lassen sich auch wie oben beschrieben, in der MaFo als Datenbank verwenden, Interpolationen erstellen, Daten lassen sich auf vielfältige Weise statistisch analysieren. M.E. Ist GIS sobald ein Raumbezug vorliegt, jeder einfachen statistischen Auswertung weit überlegen.

    4. …

    Es gibt natürlich noch weitere Einsatzmöglichkeiten, zb im Marketing, im Web 2.0, in social communities… GIS ist eigentlich untrennbar mit dem neuen Internet verbunden. Ich hoffe, dass dieser Kommentar ein wenig mehr Verständnis für diese potenzialreiche Software bringt. Was ich nicht bewirken will, ist, dass nun viel Geld in teure Agenturen investiert wird… oder in teure Software. Oft reichen einfach Anwendungen ebenso, zumindest für KMUs und den Anfang. Wer mehr wissen will, kann gerne auf meinen Namen klicken und mit mir Kontakt aufnehmen. Und noch ein Schlußwort: Dieser Kommentar erhebt weder Anspruch auf Vollständigkeit noch auf 100% Korrektheit… nein mir ging es vor allem darum die GIS Möglichkeiten zu verdeutlichen.

    MfG Daniel Amersd.

  2. Stefan 13. March 2008 at 00:15 #

    Wow, dankeschön Daniel!

    Das ist aber für kurz vor Mitternacht ein wenig viel…ich schau morgen nochmal rein :)

  3. Daniel Amersd. 14. March 2008 at 01:12 #

    Hi Stefan,

    Danke des Lobes. War ja mehr oder weniger ein Spambeitrag :) – Werbung für die Geographie. Falls du mal raumbezogene Daten hast, meld’ dich und wir machen das ‘was’ aus ;)

    http://www.amersdorffer-consult.de/de_geomapping.htm

    MfG Daniel

Leave a Reply

Comments links could be nofollow free.