Archive | Februar, 2008

Grafikqualität in Second Life

Sind wir es nicht leid, wenn WoW-Spieler auf der schlechten Grafik in Second Life herhumhacken? Sind wir nicht frustriert, wenn wir beim Fernsehschauen nicht einfach den Blickwinkel ändern können, wie in SL?

Aber wie sähe eine SL-like Navigation in hochauflösender Qualität aus?

In etwa so: www.gillesvidal.com/blogpano/cockpit1.htm (Einfach mal mit der Maus ins Bild reinklicken und hin und herbewegen…)

(via Atanu Dey)

Das kommt davon, wenn man Männer unbeaufsichtigt lässt:

Tom: Und dann geschah es. [...] als ich an einem Schaufenster vorbei kam. Und was stand da? Ein weißer Asus eeePC. [...] 299,90 Euro, kein überzogener Preis. Kasse noch mal hochgefahren, ec-Karte gezückt, und dann stürzte meine Liebste in den Laden und fragte, was ich denn gekauft hätte und ob man das noch rückgängig machen könnte, ich sei schließlich ohne Aufsicht gewesen.

Stefan (also ich):  “Meine Liebste hat mich auf dem Weg zum Elektomarkt per Handy “erwischt” – und anschließend musste zuerst demonstrativ die Familie ernärt werden.”

Marcus: “  Gleicher Laden, drei Wochenenden später, auch kurz unbeaufsichtigt von meiner Frau, der Ausstellungs-eeepc ist meiner.”

Also, liebe Ehefrauen: Solche Dinge passieren eben, wenn ihr uns alleine rauslässt…  

:)

Ein Abend im Mädchengymnasium

Als mein Freund Ralf und ich vor knapp zwanzig Jahren mit dem Zug nach Freiburg fuhren, um dort die Stadt unsicher zu machen, kamen wir regelmäßig an einem Gebäude vorbei, dass uns als junge Männer (wer sagt da “Bubbies”?) faszinierte: Das Mädchengymnasium St. Ursula!

Tausend Mädchen, keine Jungs, keine Frage: Auf diese Schule wollten wir gehen.

Dieser Wunschtraum war aber 500m weiter wieder vergessen. Unsere Freundinnen und inzwischen Frauen haben wir dann doch woanders kennengelernt :)

Warum ich darüber heute schreibe? Das ist keine Vergangenheitsbewältigung, sondern Information für die Zukunft – schließlich haben wir diesen Sommer ein Mädchen in der fünften Klasse.

Der Informationsabend war interresant, wobei vieles eigentlich nur trockene Info war, die man so oder ähnlich schonmal gehört hatte. Herausragend war jedoch der Beitrag einer Schülerin, die offen über die Auswirkungen des Jungenmangels auf pubertierende Mädchen sprach und auch das falsche Vorurteil ansprach, alle Besucherinnen eines Mädchengymnasiums seien lesbisch. Dieser Beitrag, der sich hauptsächlich über den Zusammenhalt sowie auf die Förderung von Schülerinnen ging, die keine “Musterschülerinnenkarriere” hinlegen einging, war aufgrund der Offenheit und Spontanität mit Sicherheit das Highlight des Abends

Aber sehr viel wichtiger war, was bei den offenen Fragen geschah: Die erste Frage ging sehr direkt um Leistungsdruck und Mobbing. Die Reaktion des Direktors war hervorragend!

Er räumt ein, dass viele Mädchen nicht nur fleißiger sind als Jungs, sonder dass auch Mobbing ein Thema ist, mit dem die Schule konfrontiert wird, und erläuterte dies anhand des einen Falles, der im letzten Schuljahr vorkam, wie solche Situationen angegangen werden. Es wurde mit keinem Wort erwähnt, dass auch auf anderen, gemischten Schulen gemobbt wird – obwohl dieses weiterschieben des “Schwarzen Peters” wohl die leichteste Möglichkeit gewesen wäre.

Auch wurde nochmals erklärt, dass die gewonnen Preise und Wettbewerbe selbstverständlich ein gerne publiziertes Ergebniss der gezielten Förderung von Begabungen ist, dass aber auch Schülerinnen am “anderen Ende der Notenskala” unterstützt werden.

Einer so offenen Antwort hat mich überrascht und den positiven Eindruck der Schule verstärkt.

Nun gut – warten wir das Anmeldeverfahren ab. Und dann kann es doch noch sein, dass zumindest meine Tochter auf’s Mädchengymnasium gehen wird :)

Dollarkurs – Google-Zahlungen zurückhalten?

Auf dem Tourismuscamp war es nur ein Witz am Rande: Sollte man auf Grund des schlechten Dollarkurses Google anweisen, die Adsense-Einnahmen noch nicht auszuzahlen?

Da ich nun, nach mühsamen 22 Monaten genau zu dem Zeitpunkt die “magische 100-Dollar-Schallmauer” durchbrochen habe, an dem der Euro seinen historischen Höchststand feiert ist dies jedoch für mich eine echte Überlegung wert.

Aufgrund der Performance des Adsense Programmes auf meinen Webseite lässt sich ja eh nicht von “Rentabilität” sprechen. Von da her ist es eigentlich auch egal, ob ich das Geld sofort oder erst in einem Jahr ausbezahlt bekomme.

Google kann das ja eigentlich nur recht sein – bleibt dadurch ja Liquidität im Unternehmen.

Wie sieht das bei denen aus, die mehr über Adsense Umsetzen als ich das tue? Und vor allem: Wenn der Dollarkurs steigt und alle “angesammelten Guthaben” aus Europa abgerufen werden – wird Google in Zahlungsschwierigkeiten kommen? Wohl kaum, denn ich bezweifle, dass wirklich viele bzw. große Beträge zurückgehalten werden.

Aber für mich ist das ein interessantes Experiment: Wie viel € bekomme ich für meine Google-Dollar? Zum heutigen Kurs wären das ca. 66€. Schau’n wa mal. (Jetzt kann ich in meinem Xing-Profil als Beruf “Devisenspekulant” angeben. Super!)

Wobei – vielleicht sollte man Dollars doch gerade jetzt verkaufen – zumindest wenn man dem Devisenrechner von GCI Financial glauben schenkt…

Weckdienst…

Man sagt mir nach, dass ich viel, oft und lange schlafe. Ich widerspreche dem auch gar nicht.

Mein Familie hat auch immer wieder Spaß dabei, mich zu wecken – und tut dies auch auf sehr unterschiedliche Weisen. Heute kam eine weitere, sehr kreative Art dies zu tun dazu:

“Frauchen” steckte – von mir unbemerkt – Leckerchen zwischen meine Zehen und lies Ruby ins Schlafzimmer…