Archive | Januar, 2008

50 Vectorgrafic-Cliparts für Landkarten

Beispiel-Cliparts by Nicu

Nicu hat 50 Vectorgrafic-Cliparts für (Rollenspiel-)Landkarten fertiggestellt. Die Grafiken sind einfach super gemacht, und stehen bei Nicu selbst und bei der Open Clipart Library, sowohl als PNG, JPG und SVG zur Verfügung.

Auch wer keine Rollenspiele entwirft, sollte sich den Link merken: Der nächste Kindergeburtstag kommt bestimmt, und dort kann man Schatzkarten immer gut brauchen – egal ob für die Einladung oder für eine echte Schatzsuche.

Und wer dann noch das entsprechende Programm benötigt, der wird bei Inkscape fündig – welches bei mir im Hause CorelDraw abgelöst hat. (Achtung: Ich bin kein Designer sondern mache nur hier und da etwas für den Eigenbedarf)

Copy and Paste

Wärend die meisten Linux-Anwendungen die Funktionen für Ausschneiden, Kopieren und Einfügen so beherrschen, wie man dies von den Windows-Pendants gewohnt ist, gibt es noch eine andere Möglichkeit, die noch schneller ist, zumindest wenn man sich daran gewöhnt hat. Diese funktioniert sogar über das Netzwerk zwischen zwei Linux-Computern.

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Eee Phantom of Eee Opera

Für mich als Firefoxer ist es unverständlich, aber es soll ja Leute geben, für die ist Opera erste Wahl bei den Browsern. Speziell auf kleinen Bildschirmen soll der Browser aus dem kalten Norden gegenüber seinem freien Kollegen Firefox Vorteile bieten.

Wer’s selbst testen will: Per Strg-Alt-T in den Befehlszeilenmodus und mit folgendem Befehl Opera herunterladen, installieren und das Installationspaket gleich wieder löschen – wir haben ja nur ein paar GB hier:

wget http://www.opera.com/download/get.pl?id=30464 && sudo dpkg -i opera_9.25-20071214.6-shared-qt_en_i386.deb && rm opera_9.25-20071214.6-shared-qt_en_i386.deb

Am besten markiert Ihr die ganze Zeile im Browser, startet Befehlszeile (Strg-Alt-T) und drückt dann im Befehlsfenster beide Maustasten gleichzeitig – oder wenn Ihr eine externe Maus angeschlossen habt, dann nur die mittlere. Das fügt den ganzen Bandwurmbefehl ein, und ihr müsst nur noch die Eingabetaste drücken, ein mal das Passwort eingeben und “Los!” rufen, um die Installation zu starten. Wie man ein Oper-Icon für den Easy-Mode anlegen könnt, steht in der zweiten Hälfte von “HowTo: Opera der bessere Eee PC Browser“.

Selbstverständlich ist auch die Installation per PimpmEEE-Skript möglich: Wer pimpmEEE installiert hat, muss nur noch Strg+Alt+T drücken und anschließend “pimpmEEE install-opera” eingeben.

Der uneingeschränkten Empfehlung von Opera für das 800×480 TFT des Asus Eee PC kann ich mich nicht anschließen. Die Zoomfunktion mag zwar bei Seitem mit festem Layout ganz praktisch sein, aber Opera nimmt mehr Platz auf dem Bildschirm für die “Browser-Tabs” ein als der Firefox:

Firefox DecorationOpera Decorations Der Unterschied von 6 Pixeln (FF: 111, Opera: 117) ist zwar gering, jedoch sind das immerhin 1,25% der gesamten Bidschirmfläche. Außerdem ist zu beachten, dass Firefox die “Browsertabs” nur bei Bedarf einblendet, Opera den Platz aber auch bei nur einer geöffneten Webseite verwendet (also: verschwendet).

Im Grunde läuft es auf die Fragen hinaus: 1. Wie viele Seiten mit statischem Layout besuche ich regelmäßig? und 2. Wie oft surfe ich mit mehreren gleichzeitig geöffneten Webseiten?

Aber, das ist ja das Schöne: Wir können beide nebeneinander laufen lassen, uns ausprobieren, was uns wichtiger ist. Und so sehr ich Tabbed-Browsing auch mag, könnte es passiere, dass ich mir auf dem Eee wieder angewöhnen werde, für jede Webseite ein eigenes Browserfenster zu öffnen. Dann hat man nämlich browserunabhängig fast 30 Pixel gespart – das sind immerhin ca. 6% der Bildschirmfläche!

Update: Ich habe inzwischen das Opera-Theme “Breeze Simplified Micro” entdeckt, das macht Opera richtig klein. (Tools -> Appearance -> Find More Skins -> Top Rated -> Ganz wenig runterscrollen) Gibt es anscheinend auch für Mozilla – hat jemand einen Link?

Man kann Opera wie Firefox konfigurieren, dass die Tabs nur angezeigt werden, wenn wirklich mehrere Seiten offen sind: Rechtsklick auf die Tab-Leiste, “Configure…” auswählen und dann das Häkchen bei “Show only when needed” setzen.

Ach ja – hier noch eine interessante Meinung zum (fehlenden) Erfolg von Opera, hier eine Auflistung der Maus-Gesten, und ein allgemeiner Überblick über die Funktionen von Opera. Es lohnt sich einen Blick darauf zu werfen, wenn man Opera noch nicht so gut kennt.

View Your Mind – Mindmapping mit Linux

sudo apt-get install vym – lohnt sich echt.

Ich bin zwar kein “Mind-Mapping Junkie”, aber die bunten Bildchen, die das Chaos der Gedanken ordnen – oder zumindest widerspiegeln – faszinieren mich immer wieder auf’s Neue. Und die Website des Projektes ist auch sehenswert – inklusive dem HTML-Quelltext!

vym ist nicht ein weiteres Zeichenwerkzeug, es ist ein Denkwerkzeug. Es ist auch ein Planungswerkzeug. Und vielleicht auch eine Art Datenbank. Dahinter steckt die Idee, vym dynamisch zu nutzen – wenn Deine Gedanken sich verändern, ändere einfach die Darstellung entsprechend.

View Your Mind

Tastaturlayout-Tuning

Im Full-Desktop-Mode hatte ich die englische Tastaturbelegung. Die bei den EEE PC News beschriebene Vorgehensweise brachte keine Hilfe, die Pakete sind bei den für den deutschen Markt ausgelieferten Geräten schon installiert.

Die Lösung vermutete ich im KDE-Menü, beim Control-Center nur wo? Im Eeeuser.com Forum war die Antwort: Launch-Menu, Control-Center, Control Center und dann unter “Peripheral Devices”findet man die Optionen zum Tastaturlayout aka “Keyboard Layout”. Dort wie beschrieben englisch entfernt und deutsch hinzugefügt, dann klappt die Sache auch.

Als Variante empfehle ich “DeadGraveAcut” – Französiche Accents werden als “dead keys” erst zusammen mit dem nachfolgenden Buchstaben kombiniert ausgegeben. Eigentlich das, was man erwartet: á, è, usw.

Hier noch zwei weitere Tuning-Tipps für die Tastatur:

Im Karteireiter “Xkb-Optionen” sind u.a. folgende Einstellungen möglich:

  • Compose-Taste:
    Hier habe ich die “Menü- als Compose-Taste verwenden gewählt. Dadurch wird die Eingabe von Zeichen wie ç, ø oder ñ zum Kinderspiel: Die gewählte Compose-Taste drücken (und loslassen), den Akzent drücken (für die genannten Beispiele also “Komma”, “Schrägstrich” bzw. “Tilde” (und loslassen), und dann zum Abschluss den eigentlichen Buchstaben.
  • Ctrl key position:
    Mit der Option “Make CapsLock an additional Ctrl” habe ich “CapsLock” aka “ShifLock” zur Strg-Taste gemacht, und somit praktisch “ausgeschaltet”. Nichts nervt mich mehr, als versehenlich aktiviertes Caps-Lock!
  • Alternativ kann man unter “Verhalten der Feststelltaste” festlegen, was alles Großgeschrieben werden soll, und wie diese Feststellung wieder beendet wird.

Waren das drei Tips? Nein, der zweite und dritte schließen sich gegenseitig aus :)

Software aus anderen Quellen installieren

Bevor man das ganze Repertoire der Linux-Software auf dem EEE installieren kann, muss man diesen zunächst dafür konfigurieren. Hier ein kurzer Überblick, wie dies geschieht. (Anmerkungen zum dazugehörigen PimpmEEE-Skript gibt es am Ende des Artikels)

Hoffnungslose Schwärmerei:

Debian (sozusagen die Großmutter der Linux-Distribution des EEE-PCs) wurde für seine grandiose Softwareverwaltung bekannt. Programmpakete werden aus verschiedenen Quellen automatisch heruntergeladen, installiert und auf dem neusten Stand gehalten. Benötigt ein Programm noch weitere Hilfsprogramme, so erkennt dies die Paketverwaltung und installiert diese (nach Rückfrage) gleich mit. Zusammen mit einer dicken Internet-Flatrate ist dies so ziemlich das praktischste seit der Erfindung des geschnittenen Brots.

Grundlagen:

Die Firma Xandros entwickelte ihre eigene Distribution ausgehend von Debian. Das ist durchaus üblich, viele der bekannten Linux-Distributionen basieren auf Debian, z.B. Ubuntu, Knoppix, PCLinuxOS und viele mehr.
Asus wiederum nahm Xandros als Basis für die eigenen Anpassungen. Auch dies ist bekannt – MintLinux und Mepis basieren zum Beispiel auf Ubuntu.

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Hundesphinx mit Pharaonenkopftuch

Hundesphinx

Grundausstattung

Update: Erledigt: Im “Full Desktop Mode” die deutsche Tastenbelegung zu aktivieren!

In meinem “normalen Blog” habe ich die obligatorische “Wie ich zu meinem EEE-PC kam” Geschichte erzählt. Hier wollen wir uns um die Details kümmern. Deshalb hier nochmal der Plan für die nächsten Tage:

Die ersten Dinge habe ich schon ausprobiert, das erste Mal zurücksetzen in den Auslieferungszustand ebenfalls. Obwohl ich das Gerätchen gar nicht zerkonfiguriert hatte: Der Access-Point hatte ‘ne Macke.

Notebook, Luft, Apfel und Kaffee

Was jetzt, sozusagen als “meine Grundausstattung” da drauf muß? Liferea zum RSS-lesen, GIMP für die Photos. Und natürlich Emacs – wobei ich da wahrscheinlich e3 nehmen werde -> gleiche Bedienung, weniger Plattenplatz. sshfs um meinen Webserver direkt einbinden zu können, dann hat sich auch die Sache mit dem knappen Plattenplatz erledigt. Eventuell Bluefish (HTML-Editor) und Inkscape (Vektorgrafik), wobei ich aber nicht glaube, dass ich die auf dem kleinen Teil so oft benutzen werde. Ach ja: Amarok zum Musikhören darf nicht fehlen (ach, der ist ja schon drauf, als “Musikmanager”)

Darüber werde ich also in den nächsten Tagen hier schreiben. Aber eines hat Priorität: Im “Full Desktop Mode” die deutsche Tastenbelegung zu aktivieren! Es wundert mich, dass darüber noch niemand gemeckert hat.

Wikipedia vs. Spoilerwarnung

Spoilerwarnung: Achtung! Dieser Artikel enthält Darstellung, die Ihre Meinung über die deutsche Wikipedia negativ beeinflussen könnten.

Spoiler-Warungen in Artikel über Filme oder über Bücher warnen den Leser vor Abschnitten, in denen Handlungsdetails wiedergegeben werden, die den Genuss des Werkes schmälern können. (z.B. Wer Matrix noch nicht gesehen hat, sollte selbst entscheiden können, ob er weiterliest und erfährt, dass Neo wieder vom Tod erwacht, oder ob er seine Recherche vorher abbricht, um den Film noch mit voller Spannung anschauen zu können. Ooops – sorry :)

Bei der Deutschen Wikipedia sind Spoilerwarnungen unerwünscht.

Es wurde ausgiebig darüber diskutiert, und da ich bisher nichts zur Wikipedia beigetragen habe (ausser dass ich massiv darauf verlinke), habe ich eigentlich kein Stimmrecht. Aber dies ist meine virtuelle Presse, und hier darf ich meine Meinung darüber schreiben.

Die Argumente gegen eine Spoilerwarnung beschränken sich im Grunde auf

  • Das gehört nicht in eine Enzyklopädie
  • Wer nachschlägt will doch Informationen und braucht sich nicht zu wundern, wenn er diese erhält.

Wie schnell es doch ging, bis die Wikipedia zum Establishment geworden ist. Wer in einer Liga mit Brockhaus und Encyclopædia Britannica mitspielen will, der tut “soetwas” nicht. Mit der gleichen Logik müsste man es ablehnen, dass jeder die Artikel bearbeiten darf. Wo wäre die Wikipedia, wenn man sich an die Regeln gehalten hätte, die “die Großen” vorgaben? Die Wikipedia wurde so erfolgreich, weil sie eben diese Regeln mißachtet, ignoriert und somit neu geschrieben hat. Weil sie das Medium Internet voll ausgereizt hat, und somit genau den Werken überlegen war, denen sie jetzt nacheifert.

Hoffentlich werde ich nie so alt…

Apple, Air, Notebook & Coffee

Apple, Air, Notebook and Coffee An diesem federleichten Laptop fasziniert mich vor allem eines: Es ist das erste Produkt, für das Leute Schlange stehen wie bei Apple, das von der Benutzung her voll auf Windows-Nutzer ausgelegt ist (bis hin zum Nutzlosen Anti-Viren-Programm!) und auf dem Linux installiert ist.

Nachdem ich also heute in Freiburg bei Media-Markt ausgelacht wurde “Die gingen gestern alle weg :) ” und bei Saturn mir der Geheimtip gegeben wurde, mich Montag-Morgen um 10:00 Uhr in die Schlange zu stellen, hatte ich die ganze Sache schon vertagt. Aber dann fiel mir ein, dass es ja ganz in der Nähe inzwischen einen “Flösch” gibt. Also: Nummer rausgesucht, angerufen und das Ding gleich reservieren lassen. Eine knappe viertel Stunde später stand ich in der Computerabteilung. Meine Tochter war ganz angetan, als ich das kleine Schwarze Weiße beim Abendessen ausgepackt habe: “Papa, und wem gehört der?”. Da ich zu sehr mit Grinsen beschäftigt war, kam mir meine Frau mit der Antwort zuvor: “Mir!” – Bei ihr hielt sich allerdings die Begeisterung sichtlich in Grenzen. Ihr Blick erinnerte mich daran, dass ich ja noch die Bestellung des OLPCs am Laufen habe. Mein Sohn sprach es aus: “Und genau so einer wird jetzt nach Afrika oder so geschickt?”. Nein, das ist die andere Sorte, die wird erst noch geliefert…

Die ersten Dinge habe ich schon ausprobiert, das erste Mal zurücksetzen in den Auslieferungszustand ebenfalls. Obwohl ich das Gerätchen gar nicht zerkonfiguriert hatte: Der Access-Point hatte ‘ne Macke.

Was jetzt, sozusagen als “meine Grundausstattung” da drauf muß? Liferea zum RSS-lesen, GIMP für die Photos. Und natürlich Emacs – wobei ich da wahrscheinlich e3 nehmen werde -> gleiche Bedienung, weniger Plattenplatz. sshfs um meinen Webserver direkt einbinden zu können, dann hat sich auch die Sache mit dem knappen Plattenplatz erledigt. Eventuell Bluefish (HTML-Editor) und Inkscape (Vektorgrafik), wobei ich aber nicht glaube, dass ich die auf dem kleinen Teil so oft benutzen werde. Ach ja: Amarok zum Musikhören darf nicht fehlen (ach, der ist ja schon drauf, als “Musikmanager”)

Aber da ich die regelmäßigen Leser/innen hier nicht mit zu vielen Postings zu diesem speziellen Produkt nerven will, habe ich dort drüben eine Seite aufgemacht, auf der ich dann ganz speziell über das Mini-Laptop schreiben werden. Vielleicht sieht man sich ja dort :)

Für alle anderen, die noch das unvermeidbare Photo: Stillleben mit Luft, Apfel und Kaffee

Apple, Air, Notebook and Coffee

PS: Meiner ist weiß.

PS: In diesem Artikel erwähnte ich weder die Herstellerfirma noch den verdreifachten Vokal. War aber auch schwer!