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Tastaturbefehle: uxterm oder Konsole?

Als alter Linuxer will ich natürlich zuerst einmal ein Paar Textbefehle abfeuern. Bei der PC-Welt gibt es den Tip, im Dateimanager Alt-T zu drücken. Dies startet auch „Konsole“, die Eingabeaufforderung des KDE-Projektes. Aber je nach gerade geöffneten Fenstern ist das recht fiddelig: Häuschen-Taste, Arbeiten-Tab, Dateimanager starten, und dann die Tastenkombination. Und wenn man bedenkt, dass die „shell“ (so heißt die Kommandoeingabe unter Linux) mit ein wenig Übung den Dateimanager eigentlich ersetzt, dann ist es doppelt umständlich.

Aber es gibt noch eine zweite Möglichkeit: Strg-Alt-T startet jederzeit das Terminalprogramm „uxterm“, das zwar von der Farbgebung etwas anders daherkommt als Konsole, aber genau die gleiche „shell“ beinhaltet. Sehr Praktisch.

PS: Die Befehlseingabe per Tastatur erfolgt über ein Terminal (aka. console) das die Eingaben an den Befehlsinterpreter (aka. shell) weiterreicht. Für beide Teilaufgaben gibt es unter Unix/Linux mehrere Alternativen. Somit bezeichnen die Begriffe Terminal, Console, Konsole, Term, xterm, uxterm, gnome-terminal, shell, bash, csh, und so weiter eigentlich immer die Eingabe und Verarbeitung von Textbefehlen.

PPS: Es ist nicht so kompliziert, wie es sich anhört.

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