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Logbuch: Reise zur CMT

So, heute gibt es Hardcore-Moblogging vom CMT-Besuch. Keine Angst, ich spamme Euch nicht den Feedreader voll – ich werde diesen Artikel immer wieder updaten.

  • 6:49 Uhr – Abfahrt in Müllheim/Bd.
    Ich nehme einen Zug früher als notwendig, da ich so mit meinen Jungs noch bis nach Freiburg fahren kann.
    Eine fünfköpfige Mädchenclique (ca. 16/17 Jahre) beobachtet T. (8 Jahre) fasziniert dabei, wie er einen geeigneten Bleistift für das bevorstehende Tic-Tac-Toe spiel mit B. (12 Jahre) auswählt. Eva Herrmann wäre wohl von einer so massiven Zurschaustellung des Mutterinstinkts begeistert gewesen – er ist aber auch süß, mein mittlerer 🙂
  • 7:49 Uhr: Gleiches Gleis, fast gleiche Abfahrtszeit, falscher Zug. Gerade noch rechtzeitig bemerkt.
  • 7:56 Uhr: Das ist meiner. Allerdings haben wir wohl beim Einsteigen getrödelt – die Verspätung wächst von 5 auf 7 Minuten.
  • Bis Offenburg haben wir 3 Minuten aufgeholt. Wenn es dabei bleibt, dann habe ich in Karlsruhe immerhin 3 Minuten, um von Gleis 3 auf Gleis 10 zu kommen. Damit wäre ich schon zufrieden, auch wenn es nicht für einen Kaffee reicht. Sollte ich meinen Anschlusszug verpassen, so ist laut Zugbegleiter die Zugbindung meines Spartickets aufgehoben. Dachte ich mir schon.
  • Die freundliche Laufschrift weist mich darauf hin, dass ich auf fast allen Plätzen mehrere Musikprrogramme hören kann. Wo ist der Stecker dazu? Egal – ich habe ja meine eigene musik dabei. Oder wie mir John gerade ins Ohr singt: „Let it be!“
  • 9:06 Uhr: Zum Umsteigen reichen 2 Minuten. Schon komisvh, daß obwohl man weiß, dass man noch reichlich Zeit bis zur Abfahrt hat, der Panikfaktor zunimmt, sobald man den Zug am Gleis stehen sieht. Nebenbei habe ich festgestellt, dass die häßliche Unterfühung in Karlsruher Bahnhof renoviert wurde. Es befinbded sich jetzt ein riesiger Fahrradkäfig darin. Immer noch keine Touristenattraktion, aber sehr viel besser, sauberer und heller als die Garagenzufahrt, die dort einmal war. Now playing: Michael W. Smith – „Our God is an Awesome God“
  • kurz vor zehn: Werde pünklich in Stuttgart ankommen. Da ich von 12:00 bis 18:00 am Stand eingeteilt bin, reicht es noch für einen kurzen Abstecher zum „Wittwer“ um mich dort mit englischen Büchern einzudecken. Dann noch einen kurzen Rundgang über die Messe und dann ruft die Pflicht. Now playing: U2 – „Red Hill Town“
  • 11:01 Uhr – U5 Richtung Leinfelden bis Degerloch, dann mit dem Bus zur neuen Messe. Killesberg ist Vergangenheit.
    In meinem Rucksack befinden sich 3 neue Bücher: Black Monday (deutsch), sowie „Endgame“ und „The Tortilla Curtain“ (beide english). Ziemlich wilde Mischung: Verschwörungs-Thriller mit Virenbefall, eine Neuauflage der Hiob-Geschichte (die aber wohl kaum als fromm durchgehen dürfte), und Gesellschaftskritik am Beispiel Californien. Und womit fange ich an? Mit dem „Marsprojekt“ von Eschbach – das muss nämlich wieder zurück zur Bücherei. Aber die Neuen würden mich ja auch reizen…
  • 11:20 Uhr – Buslinie 78. Da fehlt irgendwo ein Wegweiser 🙁 hab den Bus wegen einer heldenhaften Sprints doch gerade noch erwischt. passend: Im MP3-Player läuft: „(Never going to get) To France“ von Mike Oldfield, gefolgt von „Try (just a little bit harder“ von Janis Joplin…
  • 13:58 Uhr – Der traditionelle Mittagsansturm scheint abzuebben. Es ist aber trotzdem ordentlich Betrieb dieses Jahr. Durchaus mit den Wochenenden der ketzten Jahre vergleichbar – obwohl es Mittwoch ist. Übrigens: f alls Ihr hier vorbeikommt, schenke ich Euch ein Gläschen Wein ein 🙂
  • 16:10 Uhr – Nachdem ‚unsere‘ BA-Studentin wieder aus der Mittagspause zurück kam, habe ich jetzt meine Runde über ‚die Urlaubsmesse‘ gemacht. nach dem obligatorischen Besuch bei den Riesen-Wohnmobilen (knappe 11 Meter für 260.000€ – size does matter) bin ich noch am Holland-Stand vorbeigegangen. mein Blick blieb am Prospekt der Oranierroute hängen (ich las zunächst Oranje-Route) und promt war meine Adresse mitsamt Schick-mir-Werbung-Kreuzchen auf der Gewinnspielkarte – Mist. Der Stand selbst war recht klein, aber die Lage ist top – auuf die Größe kommt es nicht an 🙂
  • 17:50 Uhr: Wegen eines S-Bahn-Unfalls/Betriebsstörung/??? fahren zwei Linien nicht. Da ich aber eh‘ die andere Route nehme betrifft mich das nur indirekt: Ich bin ander ersten Haltestelle eingestiegen und habe ohne weiteres einen Sitzplatz bekommen. Dann abe bei der zweiten Haltestelle gab es einen chaotischen Ansturm auf den Bus, wie ich ihn seit der 5. Klasse nicht mehr erlebt habe. Also, im vollen Bus nach Degerloch, und dort dann in die S-Bahn, wo zwei Linien den Messeverkehr von vieren bewältigen müssen. Nun gut, ändern können wir eh nichts daran. Ich bin aber froh, dass unsere BA-lerin den Stand so gut im Griff hat, dass ich doch schon eine halbe Stunde früher als geplant gehen konnte.
  • 19:00 Uhr: Einen Subway zu finden ist in Stuttgart nicht leicht. Habe dann augegeben und mich bei McD in die viel zu lange Schlange gestellt. Nach einer gefühlten Ewigkeit – ich war noch keinen Schritt weiter – wollte ich nach subway googlen, aber das Akku war lehr. Ich bin dann zu „Ütztl Brüzel“ und habe mir eine Pizza gekauft. bei Burger King gab’s Coke zero. ES GEHT MIR GUT!
  • 20:01 Uhr: Im IC sind die Steckdosen gut zu finden. Jetzt kann ich doch weiterbloggen 🙂
    Das Akku war heute morgen voll geladen. Ich habe den Tag über mindestens fünf Stunden Musik gehört, ausgiebig gesurft und ein paar Mal telefoniert, bevor das E90 leer war. Da will ich nicht meckern.

Disclaimer: Ich gehe als stellvertetendes Vorstandsmitglied des Verkehrsvereins Neuenburg am Rhein auf diese Messe. Meine Fahrtkosten werden vom Hotel Krone bezahlt. Die hier wiedergegebenen Gedanken und Meinungen sind jedoch meine eigenen und in keiner Weise representativ.

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