Archive | Dezember, 2007

Oh Tanenbaum

Wer heute Blogs liest, der sollte diese Seite besuchen.

Oder diese hier.

Oder gleich diese hier (Hihihi – die sind jetzt fünf Jahre älter. Wenn es ihnen jetzt noch nicht peinlich ist, dann spätestens in weiteren fünf Jahren :)

Jedenfalls: Allen, die hier mitlesen wünsche ich ein frohes Weihnachtsfest!

Webdesign, Webentwicklung, usw.

Für alle, die über die Feiertage Zeit und Muße haben, sich um technische Dinge zu kümmern:

  • 40 Tips, um PHP-Code zu verbessern
  • 465 Nützliche Links für Webdesigner – in den Kategorien AJAX, Blogs, Colors, CSS, Flash, Fonts, Forums, Free Photos, Generators, Graphic Sources, Icons, Inspiration, Magazines, Photoshop Tutorials, Stock Photos, Templates und XHTML. Sollte bis nächstes Jahr reichen, oder? :)

Ich bin “nicht mehr zu unterbietender Abgrund” und “SEOler des Jahres”!

Zumindest wenn man diesem Artikel und den zugehörigen Kommentaren glauben schenken darf. Hey, wenigstens eine Superlative, die ich mir zu eigen machen kann!

Ich habe keine Lust, über Sinn und Unsinn, oder gar über die Wirkung der Free Burma Aktion zu diskutieren. Love it or hate it. Die Sache ist durch.

Wozu ich hier aber Stellung nehmen möchte sind die Angriffe auf meine Person und die Vorwürfe, die mir wegen meiner Beteiligung an dieser Aktion von hemanden gemacht wurden, der mich und meine Blogs offensichtlich gar nicht kennt. Hallo Sven, ich bin der Stefan und möchte mich vorstellen:

Die Domain “stots.de”:

Die Domain “stots.de” gibt es schon eine ganze Weile länger. Ich habe sie registriert, weil ich mit meinen Server umgezogen bin, und für die Registrierung einen Domainnamen brauchte. Stots.de war kurz, knackig und sinnfrei. Die Tatsachen, dass man es zu “SoundTrack Of The Summer” erweitern kann, dass man StotS vorwärts und rückwärts lesen kann, und dass es wohl eine der wenigen freien .de-Domains mit nur fünf Buchstaben war, haben mich zwar gefreut, aber gaben sicher nicht den Ausschlag.

Die URL http://stots.de wurde von mir nur ein einziges Mal verlinkt – in einer Antwort auf eine Frage auf einer Mailingliste für Webdesigner. Die Frage war, ob man Google-Empfehlungen auch in statische Webseiten einbinden kann. Deshalb stand im Titel der Seite von der hier ein Screenshot gepostet wurde auch “Example Static Content”. Einnahmen hatte ich durch diese Seite lediglich Durch Freunde und Bekannte, die ich mit den Worten: “Wenn Du Dir Picasa runterlädst, dann geh doch über meinen Link” auf die Seite geschickt habe. (Ist das gegen die Google-Richtlinien? Manche kannten Picasa schon…) Die von Dir abgebildete Seite verschwand, als ich vor kurzem den Server neu installiert habe.

Ansonsten nutzte und nutze ich stots.de als “schnelle Domain” für verschiedene Webprojekte, wenn ich nicht direkt eine 2nd-Level Domain beantragen will – so zum Beispiel auch für mein Second Life Blog, welches auch schon eine Weile vor Free Burma etabliert war. “mobil.stots.de” ist ein Beispiel für eines dieser Projekte, die noch nicht wirklich weit gekommen sind. Oder “Spielwiese.Stots.de” als Beispiel für ein Projekt, das sich gut entwickelt hat, und für das sich jetzt auch eine eigene Domain lohnt (die im Fall der Wiki-Spielwiese nicht von mir registriert wurde).

Und genau so ist das Free Burma Wiki auf stots.de entstanden: Als schnelle Lösung für eine Idee, die wenig Zeit für Formalitäten lies. Robert fragte: Wie könnten wir und koordinieren? Und ich antwortete nicht “Evt. mit einem Wiki irgendwo…” sondern mit: “Ein Wiki wäre gut – wenn ihr wollt, dann hab ich hier eines: freeburma.stots.de”

Als die Sache sich dann “etablierte” wurde die richtige Domain registriert. Auch nicht von mir.

Gedanke: Wäre ich wirklich so auf SEO scharf gewesen, hätte ich mir doch freeburma.org gleich unter den Nagel gerissen, oder? Das Burma-Wiki hat einen PR5, das habe ich vorher mit http://LinuxBasics.org auch schon geschafft. Mein Blog hatte vor der Aktion auch schon PR4 – wie heute immer noch. Die Links liefen nähmlich auf’s Wiki, nicht “zu mir”. Außer bei den “Teilnehmern” und im “Impressum” sind meine Seiten im Wiki nicht verlinkt (nicht im Header, nicht im Footer, nirgendwo – ich hätte nur im Zweifelsfall den Kopf hinhalten müssen!).

Wenn das also ein SEO-Coup sein hätte sollen, dann hätte ich mich reichlich als Niete präsentiert.

Die Auswertung habe ich veröffentlicht, weil diejenigen, die an der Aktion teilgenommen haben (und andere auch) aus dem verlauf der Aktion lernen wollten. Da ich hauptsächlich die technische Seite betreut habe, habe ich mich auch in der Auswertung auf eben diese Beschränkt. Aber das stand ja schon im ursprünlichen Artikel.

Aber, ich brauche mich nicht zu rechtfertigen. Denn wer hier mitliest, der kennt die Themen, die mir wichtig sind. Und meine Leser wissen auch, dass ich mich schon seit Begin dieses Blogs (und noch länger) für Freiheit in verschiedenen Erscheinungsformen einsetze. Daher lasse ich mir auch nicht Heuchelei unterstellen.

Schauen wir in 3 Monaten nochmal auf die Seite oder geben wir die Adresse ein und gucken uns mal an, was die Herren dann mit dieser Seite gemacht haben. Ein Linkfriedhof wird’s wohl nicht werden. Links von 10.000 Blogs weltweit, innerhalb einer Woche, sind eigentlich unbezahlbar.

Ja, genau. Tu das. Ich werde mir in den nächsten Tagen Dein Blog anschauen, um mir ein Bild von Dir zu machen. Etwas, was Du bei mir offensichtlich nicht gemacht hast, bevor Du mich mit Auszeichnungen wie Heuchler, Depp und anderem bedacht hast.

Ach ja: Ich bin heute zufällig auf Deinen Artikel gestoßen. Wenn Du nächstes Mal jemanden ans Bein pinkeln willst, aber Dir für ein Trackback zu schade bist, schick dem Betroffenen wenigstens ‘ne Mail.

PS: Hier sind meine beiden ersten Reaktionen auf das Thema “Burma” in Blogs:


Also, einen exklusiven Burma-Tag finde ich auch prima.

Und den kann ja dann jeder so gestalten, wie er selbst gut findet: Einer zeigt als einzigen Post “Ich schweige für Birma”, ein anderer Verlinkt alle News, die er finden kann, der nächste bloggt über die Verbindungen zu China, der nächste Spendet an eine Hilfsorganisation und fordert die Leser auf es gleich zu tun, etc.

Vorteilhaft wäre selbstverständlich, wenn am Mitwoch keine ANDEREN Themen das Bild “verwässern” würden, und die entsprechenden (Schweige-)Artikel eine kurze Erklürung der Aktion beinhalten würden.

Alles dezentral – alles so, wie es jeder einzelne will – und trotzdem eine Aktion. Am Mittwoch, den 3. Oktober. Das ist übrigens ein prima Datum dafür. Denn in Deutschland ist die “friedliche Revolution” im Gegensatz zu Birma gut gegangen. Aber das ist ein anderes Thema, und soll ein andermal bebloggt werden…

und


Ich würde ein Wiki zur Coordination vorschlagen.

Dort könnten verschiedene Möglichkeiten zur Beteiligung aufgeführt werden, und diejenigen die mitmachen, könnten sich dort eintragen. (Barcamp-mäßig)

Dort könnten auch Mustertexte zur Aktion und Logos zur Verfügung gestellt werden, die dann auf die jeweiligen Blogs kopiert werden können. (Logos evt. auch Flickr oder so)

Aufgrund des potentiell großen Traffics, müsste dies alles jedoch bei großen Anbietern gehostet werden, oder?

Wenn das schon reicht SEOler des Jahres zu werden,…

Blogbutton

Eigentlich finde ich die Dinger ja unnötig wie einen Kropf. Aber wenn dann eine entsprechende Anfrage, gemischt mit ein wenig Bauchpinselei hereinkommt, dann schlägt die Eitelkeit doch voll durch: Warum habe ich eigentlich keinen Blog-Button?

Mit Adam Kalsey’s Button Maker ist das dann auch flott erledigt. Aufgrund von Platzmangels muss ich jetzt noch den DNS und Apache so konfigurieren, dass st.waidele.info auch tatsächlich hier zum Blog führt, und gut ist. (Links bitte trotzdem auf die “lange URL”).

So, da ist er also:

st.waidele.info - Blogbutton

zum Einbinden kann z.B. folgender Codeverwendet werden:

<a href="http://stefan.waidele.info"><img src="http://stefan.waidele.info/button.png" alt="st.waidele.info - Blogbutton" /></a>


Achtung:
So könnte ich auswerten, wie oft der Button über Euer Blog aufgerufen wurde – und somit hätte ich Einblick in Euere Zugriffszahlen. Wer seine Privatssphäre also schützen will, muss sich den Button auf den eigenen Webspace kopieren und von dort aus anzeigen.

Textorizer

Der Textorizer erkennt die Kanten in Bildern und ersetzt sie durch geschriebene Worte. Dadurch kann man schöne Effekte erzeugen, auch wenn ich den Trick noch nicht ganz raus habe.

Ich vermute, dass man einen kleinen “Threshhold”, viele “Strokes” und kurze Textschnipsel benötigt, um Bilder gut aussehen zu lassen.

Mehr Inspirationen kann man in der Flickr-Pool zu Textorizer finden.

Nerd-Wichteln: Es ist noch nicht zu spät!

Also, wer davon noch nicht mitbekommen hat: Seemanns vom EDV-Blog organisieren ein “Wichteln” für Nerds. Der Termin ist aber nicht auf Wehinachten gelegt, sondern die Geschenke werden im Januar verschickt. Man kann sich noch bis zum 31. Dezember anmelden.

Wissenswertes: Die Idee, die Spielregeln, die bisherigen Teilnehmer

Vodafone schreddert Internetseiten nicht mehr

Hans-Peter hat’s zuerst gemerkt: Die “Störung” beim surfen via “Vodafone live!” ist wieder behoben.

Ich war schon so frustriert drüber, dass ich einen Betreiberwechsel wärend der Vertragslaufzeit in Erwägung gezogen habe. Der integrierte Symbian-Browser bekam eine verhundste Seite ausgeliefert, und mit der Navigation von Opera-Mobil habe ich mich noch nicht wirklich angefreundet.

Aber jetzt ist ja wieder gut – hoffentlich bleibt es so.

Flashgames: Copter

Flieg den Helikopter durch die Höhle – alles nur mit Mausklicks.

Flaschgames: Idiotentest

Zum Idiotentest geht’s hier lang…

Erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Bloggern und Jornalisten

Es könnte so einfach sein, wenn man sich gegenseitig akzeptieren würde. Ein kleines Lehrstück (via Nicu) aus Bukarest:

Ein Minister (Ludovic Orban? Verkehrsminister?) verursacht nach einer Party einen Verkehrsunfall, bei dem auch eine Person verletzt wird. Das Ministerium, die Polizei, die Rettungskräfte bestreiten so ziemlich alles – die Presse kann die Gerüchte nicht belegen.

Eine Bloggerin war aber Augenzeugin und hat das alles fotografiert. Und gebloggt. Die Presse nutzt die Photos als Beleg, und durch die Veröffentlichung in der Presse trauen sich weitere Augenzeugen auch auszusagen. Nach und nach kommen die Bestätigungen aus Ministerium, von der Polizei und auch von der Rettungsleitstelle. Drei Tage später ist die Story auf Seite 1 der rumanischen Tagespresse.

Wie lange wird der Minister noch durchhalten? Ist mir eigentlich egal. Aber die Geschichte zeigt, wie schön sich klassische Medien und “Web 2.0″ sich ergänzen könnten. Aus Deutschland hört man da nur andere Beispiele. Oder übersehe ich die Zusammenarbeit? Kann schon sein, denn oft höre ich drei bis vier Tage nachdem darüber gebloggt wurde, Beiträge zu den selben Themen im Fernsehen.