Erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Bloggern und Jornalisten

Es könnte so einfach sein, wenn man sich gegenseitig akzeptieren würde. Ein kleines Lehrstück (via Nicu) aus Bukarest:

Ein Minister (Ludovic Orban? Verkehrsminister?) verursacht nach einer Party einen Verkehrsunfall, bei dem auch eine Person verletzt wird. Das Ministerium, die Polizei, die Rettungskräfte bestreiten so ziemlich alles – die Presse kann die Gerüchte nicht belegen.

Eine Bloggerin war aber Augenzeugin und hat das alles fotografiert. Und gebloggt. Die Presse nutzt die Photos als Beleg, und durch die Veröffentlichung in der Presse trauen sich weitere Augenzeugen auch auszusagen. Nach und nach kommen die Bestätigungen aus Ministerium, von der Polizei und auch von der Rettungsleitstelle. Drei Tage später ist die Story auf Seite 1 der rumanischen Tagespresse.

Wie lange wird der Minister noch durchhalten? Ist mir eigentlich egal. Aber die Geschichte zeigt, wie schön sich klassische Medien und “Web 2.0″ sich ergänzen könnten. Aus Deutschland hört man da nur andere Beispiele. Oder übersehe ich die Zusammenarbeit? Kann schon sein, denn oft höre ich drei bis vier Tage nachdem darüber gebloggt wurde, Beiträge zu den selben Themen im Fernsehen.

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