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Captain Ad Ahoy?

Per LinkLifter Blog gerade reingekommen: Captain Ad.

Eine weitere Möglichkeit, Werbung auf die Webseite zu bringen – dieses Mal in der Art wie ich sie im Fernsehen schon nicht abkann: Als Einblendung über dem eigentlichen Film. Oder als „Overlay“ wie man heute so sagt.

Das nette daran: Man muss eigentlich gar nichts mehr tun, außer ordentlich YouTube Videos ins Blog zu pappen. Wenn ein Besucher dann mit der Maus darüber fährt, wird das Werbebanner für eine gewisse Zeit eingeblendet, dann verschwindet es wieder und es verbleibt nur noch eine kleine Zeile am oberen Rand.

Neugierigerweise habe ich mich mal angemeldet. Mein erster (und wahrscheinlich letzter) Eindruck?

  • Es funktioniert (noch) nicht. Das Einparkvideo blieb weiß. (Ubuntu 7.10, Firefox)
  • Die Verdienstchancen erinnern mich an Adsense – tendieren also für uns Normalsterblichen gegen Null. (Ich verstehe das ja richtig, oder: Wenn ich 1000 Blogbesucher (oder alle beiden, aber jeweils 500 mal) mit Werbung gepiesackt habe, bekomme ich dafür während der Beta-Phase 2 €).
  • Habe ich erwähnt, dass Overlay-Werbung eine der nervigstens Sachen im TV ist?
  • Wie sieht die Sache eigentlich rechtlich aus? Darf ich anderer Leute Content so mit Werbung überdecken und dadurch selbst verdienen? Wer Videos in YouTube & Co veröffentlicht muß damit rechnen in andere Webseiten eingebettet zu werden. Aber „Werbung drumrum“ ist dann ja doch was anderes wie „Werbung darüber/davor/….“.

Fazit: Während ich (fast) keine Hemmungen habe, Adsense, LinkLift („Affiliate Link„) oder Amazon (Affiliate Link) auf meinen Seiten zu schalten, so wird Captain Ad wie es momentan aussieht eine Seebestattung erhalten. Ich gehe davon aus, dass Robert und Don noch ausführlicher Berichten werden 🙂

PS: Bei einem Artikel wie diesem darf natürlich auch ein Video nicht fehlen:

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  1. […] trudelte recht schnell nach meinem recht frustrierten Artikel eine Reaktion von Max Moldenhauer (Gründer und Geschäftsführer von Captain Ad) bei mir ein. Per […]