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Nov
07
2007
Kinder-Communities: Spagat zwischen Datenschutz und Kinderschutz
Na super! Das hatten wir doch ausführlich durchgekaut, als es vor ein Paar Wochen um Barbie ging! Aber das Grinsen meines Ältesten zeigt mir, dass er genau auf diese Reaktion gewartet hat.
Na gut, wenigstens etwas, was mit Büchern zu tun hat. B. hat die Serie “Museum der Abenteuer” (Wurde die umbenannt? Ich dachte immer sie heist “Museumsabenteuer”…) verschlungen, und auch “Kolumbus und Du” begeistert ihn.
Respekt. Eine Kommentarfunktion, die auf Kinder zielt, und (deshalb ?) darauf verzichtet, die Adressen zu sammeln. Gar nicht übel. Wie ich von meinem Sohn erfahren habe, kann man sich wohl bei der Seite anmelden - um einen “Steckbrief” erstellen zu können und “noch so Spiele machen zu können”. Hier muss dann auch die E-Mail Adresse eingegeben werden. Jedoch “bekommen dann erst die Eltern ein Formular geschickt, ob man das auch darf.” Und ich hatte das Internet schon für unter 30-jährige komplett sperren wollen! Aber anscheinend gibt es noch die Edlen, die Guten. Die, denen man Vertrauen kann, obwohl sie meinen Kindern etwas verkaufen wollen. Diesmal eben Bücher statt Puppen mit implantiertem MP3-Hirn. Also, dann will ich mir das doch mal selbst anschauen. Tatsächlich. Da werden wohl die Angaben des Kindes abgefragt, und die Altersprüfung ist auch rein über Drop-down Boxen realisiert. Aber dann kommt die Sache mit den Eltern: E-Mail Adresse und Telefonnummer werden hier verlangt. Das ist, denke ich tatsächlich nicht schlecht, um das Einverständniss der Eltern überprüfen zu können. Schon alleine die Tatsache, dass der schriftliche Kontakt zu den Eltern hergestellt werden wird und, falls man die Adresse schnell bei gmail gefaked hat, auch ein Telefonanruf erfolgen könnte wird in sehr vielen Fällen für ein Gespräch zwischen Eltern und Kindern sorgen. Und genau das soll ja auch passieren. Ein weiterer Punkt, der mir positiv aufgefallen ist sind die Regeln, die für die Website aufgestellt werden. Diese sind nicht viele, und sind auch für Kinder verständlich erklärt. Hauptsächlich dreht es sich auch hier darum, dass die Kinder ihre persönlichen Daten schützen sollen:
Was mit jetzt noch aufstößt, an der Seite?? Eigentlich nur Formulierungen. So in etwa, dass die Eltern zuerst gefragt werden sollten, bevor der Fragebogen ausgefüllt wird. Denn wenn man die Erklärungen auf der Registrationsseite befolgt, geben die Kinder ja die eigenen Daten sowie die der Eltern heraus, bevor sie nach Erlaubnis gefragt haben. Das sollte nicht sein. |
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