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(oder: Wie ich zu Linux kam) Mein erstes Computerprogram schrieb ich für den C64, in Microsoft Basic V2.0. Das war ein halbes Jahr bevor ich einen Computer hatte. Mit Bleistift und Papier. Nachdem also meine ersten Erfahrungen sehr von Bill Gates geprägt wurden, bekam ich mit dem Amiga 500 ein gerüttelt Maß Unix-Konzepte mit, auch wenn ich das damals noch nicht wusste. Auf dem A500 benutzte ich das erste Mal “Emacs”. Diesem Betriebssystem bin ich auch heute noch unter Linux treu. Linux installierte ich zum ersten Mal 1993 auf meinem 486DX33. Das war die “Deutsche Linux Distribution”, Kernel 0.99pl27. Ich habe es wieder gelöscht. Aber das verrate ich normalerweise nicht. In meinem Lehrbetrieb veranstaltete Microsoft eine große Präsentation von Windows 95. Ich bekam, sozusagen als Trinkgeld, eine häßlich orange CD geschenkt. Ich war stolz wie Oskar als einer der ersten “Fans” die Win95-beta in der Hand (und auf obigen 486er) zu haben. Andere mussten noch Wochen darauf warten, und bei doofen Gewinnspielen mitmachen. Mit dem Pentuim kam dann Linux 2.0 - und diesmal blieb es. Wenn ich das Geld zusammenzähle, das ich für Linux ausgegeben habe, dann könnte ich damit eine kleine Firma mit Vista Ultimate ausstatten. Aber es reut mich kein einziger Pfennig, und auch kein Cent. Freiheit ist käuflich. Manchmal zumindest. Sie ist aber immer unbezahlbar. |
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