Archive | Oktober, 2007

Stairway to Best Age

Gerade wurde im Radio “Stairway to Heaven” gespielt. nicht nur die erste Hälfte, sondern ganz!

Und dann auch noch in SWR1!

Die Tatsache, dass mir das (verglichen mit SWR3)langsamere Tempo der Nachrichtensprecher eigentlich sogar sympatisch ist, zeigt deutlich: Ich bin auf dem Weg zum “Best-Ager”…

SL-Immobilienkrise? Was passiert mit den ganzen CSI-NY Sims?

CSI-Sims

Nachdem die Electric Sheep Company und CBS die CSINY-Landfläche von 440 auf 32 Sims redurziert hat, frage ich mich: Was passiert mit den 408 nicht mehr benötigten Sims? Das sind bei normaler Auslastung immerhin 102 Server, die jetzt bei Linden Labs stehen und auf beschäftigung warten.

Ein Überangebot kann schnell zu sinkenden Preisen führen, was wiederunm nach sich zieht, dass Landbesitzer, die mit einem gewissen Mindestpreis kalkuliert haben, nun Probleme auf der Einnahmeseite (Vermietung, wg. sinkender Preise) bekommen. Andererseits werden Mieter Ihre Mieten nicht mehr so weit im voraus zahlen – wer weiß ob der Vermieter Bankrott geht. Und schon haben wir eine Abwärtsspirale, auf der das gegenseitige Vertrauen immer weiter sinkt.

Dead Wingman

In RL hat doch eine solche Entwicklung mehr oder weniger direkt auf die Börse und die internationale Finanzwelt durchgeschlagen. Wie wird das in Second Life ablaufen? Wird LL die Server bei ebay versteigern, um kein überangebot an Land entstehen zu lassen? Wird der virtuelle Immobilienmarkt durcheinandergeraten? Werden hier auch echte Existenzen Probleme haben, oder sind die Gebüren für Sims bei denen, die sie kaufen eh nur “Spielgeld”, das keine direkte Rendite bringen muss? (Kann ich mir bei einigen großen Landvermietern nicht wirklich vorstellen).

Wird sicher spannend – auch wenn ich auf diese Art von Spannung verzichten könnte…

Mobil bloggen – Moblogging?

Heute abend habe ich endlich mein neues Handy bekommen: Das Nokia E90

Obwohl ich das Ding hauptsächlich zur besseren Organisation meiner Termine gekauft habe, werde ich es zusammen mit der Internet Flatrate auch zum mobilen Bloggen und zum ausprobieren mobiler Websites nutzen.
es scheint, dass ich selbst mit meinen “zarten Fingerlein” ganz flott auf der Tastatur tippen kann. Auch wenn ich mich daran gewöhnen muss, nach dem Punkt NICHT die Shift-Taste zu drücken. [photopress:30102007.jpg,thumb,alignleft]

So, ich denke das war’s für heute, ich muss Termine eingeben… ;)

(Das Photo und den Link habe ich dieses mal noch am PC nachträglich eingefügt.)

Gemeinschaftsrestaurants in Kapstadt

Cherryflava ist ein Blog über “Fresh Thinking”, das von zwei Südafrikanern in Kapstadt gemacht wird. Schon alleine deshalb hebt es sich von anderen europäischen und amerikanischen Marketingblogs ab und liefert eine etwas andere Herangehensweise an das Thema Trends und Marketing:

Cherryflava is a web magazine dedicated to hot new trends emerging in business, marketing, advertising and fresh thinking that’s igniting a creative revolution – published daily from Cape Town.

Nun kommt zum Blog auch noch eine Video-Show dazu, und weil immer und überall gegessen wird, geht es in der Pilotsendung um ein gastronomisches Thema: Gemeinschaftsgaststätten.

Spannendes Konzept: Der Metzger verkauft das Fleisch und stellt Tische, Stühle und Platz für die Köche zur Verfügung. Die Köche arbeiten ‘unabhängig’ (sie sind wohl diejenigen, die in der Hackordnung am niedrigsten sind). Es gibt kein Besteck und kein Servicepersonal (obwohl es eigentlich auch auf ‘freiberuflicher Basis’ ins Konzept passen würde – aber offensichtlich ist das auf der ganzen Welt so: Für Service sind die wenigsten bereit richtig Geld auszugeben – siehe Billigflüge, Baumärkte und Selbstbedienungsrestaurants – aber ich schweife ab.).

Getränke, Brot, Süßigkeiten (= Dessert) und sonstiges kauft man in den Läden gegenüber ein. Jeder das, was er will.

Faszinierend, wie diese Symbiose anscheinend gut funktioniert. Erinnert mich an das Freiburger Fressgässle, wo man an verschiednen Ständen (fertig zubereitete) Speisen kaufen kann und dann gemeinsam an (meist gemütlich überfüllten) Stehtischen isst.

Und auch von der Systemgastronomie wurde das Prinzip apdaptiert: Im Centro in Oberhausen (und sicher andernorts auch) sind unter dem Dache von Coka Cola diverse Fast-Food Betriede friedlich vereint. (Leider kein Direktlink. Also von der Homepage auf “Gastronomie”, dann “nach Standorten” und dann “Coka Cola Oase”).

Auch wenn das “community restaurant” vielleicht nicht wirklich brandneu ist, so ist die Umsetzung in Kapstadt wahrscheinlich einmalig.

The Cherryflava Show

Wow!

Die Nullnummer der Show zum Blog wurde soeben ins Netz gestellt:

Alle weiteren kommen anscheinend über diese Seite, wer den RSS-Feed liest sollte jedoch alles mitbekommen.

We here at Cherryflava have been wanting to extend our footprint beyond the confines of just this written blog for some time now, so at long last we are taking our first step towards medium expansion and have put a pilot episode together of the brand new Cherryflava TV Show.

Auch das Thema des “social restaurants” ist sehr interessant, ist aber wohl eher was fürs Kronenblog.

The Schnutinger Conspiracy

Es fing alles ganz harmlos an. Mit einem Video, das thematisch eher zu Muttertag, bzw. kurz danach gepasst hätte, aber im September auf Frau Schnutinger’s Blog erschien, und dann plötzlich im Oktober wiederholt wurde. Nur wenige Stammleser wagten, diese Wiederholung anzusprechen – aber nun ist es mir gelungen, Licht in die Vorgänge vom September 2007 zu bringen.

Ich will Euch nicht länger auf die Folter spannen – es ist schlimm genug:
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Es ist mal wieder diese Jahreszeit…

[photopress:Weihnachtszeit.jpg,full,alignright]
…in der die Kaufhäuser “Weihnachtsmärkte” eingerichtet haben, und man mit netter Post beglückt wird.

Meine Frau hat Ihre Geschenkliste auch schon ziemlich komplett – seit ich verheiratet bin, gibt es keinen Einkaufsstress in der letzten Adventswoche mehr. Der bricht aus, wenn die Kastanien fallen. Nur gut, dass dann auch entsprechend mehr Zeit im Terminkalender ist.

Pünktlich zum Weihnachtsgeschäft will auch Amazon ihre neuen Bereiche bekannt machen, und streut Gutscheine unters Volk: Zehn oder 20 € gibt’s auf Einkäufe in den Bereichen Sport, Uhren, Baby und Schuhe. (Achtung: Affiliate Link! – Ich verdiene 4% von Eurer Rechnungssumme!)

Habe mir gerade eine Uhr gekauft: Die Swatch Irony YOS413 im Geschäft. Hätte es bei Amazon auch nicht billiger gegeben, da diese über einen Juvelier verschickt wird. Und vom Bild alleine hätte ich mich viel eher für eine von a.b.art entschieden, die an meinem Handgelenk dann aber plötzlich gar nicht mehr gut aussah.

Ach ja: Die Tatsache, dass mich Spendensammelbriefe die pünklich zu Weihnachtszeit ins Haus flattern nerven, bedeutet nicht, dass es unwichtig wäre, anderen zu helfen. Vorschläge wofür, die werdet ihr aber von mir nicht vor Februar bekommen!

Meinungsfindung I: Gute Links, schlechte Links

So, dann wollen wir mal sehen, wo wir die Grenze ziehen:

  • Trigami und Ähnliches: Eindeutig böse – der Don hat’s gesagt, und ich habe ja selbst erlebt, wie es ist, einen Auftragsartikel zu schreiben: “Den Betrag, den ich für die Vorstellung dieses Dienstes gutgeschrieben bekommen würde werde ich nicht annehmen. Denn es fühlt sich beschissen an, für Geld zu bloggen.” – Der Roger hat zwar ganz nette Argumente, hat aber auch noch keinen Trigamiartikel geschrieben.
  • LinkLift.de, Textlink Ads, etc: Schwer im Verruf. Verschmutzt den Google-Index, und das ist momentan noch politically incorrect als das Klima zu erwärmen. Dabei empfand ich gerade LinkLift als sehr autorenfreundlich. Man muss nicht fürs Google-Ranking bloggen, man muss keine Bestimmten Keywords verwenden, man braucht sich nicht die Themen vorschlagen/diktieren lassen. Eigentlich sehr angenehm.
    Aber die Sache mit dem Google-Index, den man verdreckt. Da kommen mir jetzt die üblichen “Umweltsündergedanken”: Machen eh’ zu viele – Auf meine 4 Links kommt’s doch nicht an – Wird schon nicht so schlimm sein – … Ihr kennt das von der Klimadiskussion.
    Da kam dann auch der Vergleich mit den Amateurfußballern auf – und als Amateurblogger ist das doch wohl auch eine Richtlinie für mich: Was ich auf dem Trikot tragen würde ist auch bei LL in Ordnung.
    Also Analyse: Was ist bei mir in LinkLift drin:

    • Siemens.com – ich nutze zwar nicht deren Router, aber telefoniere sowohl geschäftlich als auch privat mit denen. Probleme hatten wir hauptsächlich mit der Abrechnung, was aber an dem Vertrag für die Hotel-Telefonanlage und der zeitgleichen Umstellung auf SAP lag (angeblich wurden wir “Referenzfall” für SAP…wobei ich mir vorstellen kann dass “die Walldorfer” oft als Ausrede und Prügelknaben herhalten müssen, wenn man es nicht auf “die EDV” allgemein schieben will.)
    • Second-Life.com – Man beachte den Bindestrich. Ein Paar einfache Anleitungen zum Thema, nichts überragendes aber auch nicht schlecht. Damit auf dem Trikot würde ich auch Fußballspielen.
    • Den “Produktkatalog“: Dafür entschuldige ich mich hiermit öffentlich und aufrichtig! Den habe ich vorschnell reingenommen. Ein zwei Klicks sieh das ganz nett aus, und ist dann nachher ein Club mit monatlichen Gebühren. Der kommt schnellstmöglich weg – ich habe schon bei LinkLift nachgefragt, wie man einzelne Links entfernen kann.
  • Adsense – Interessant, dass dies nun plötzlich als edle Einnahmequelle für Amateurblogger dargestellt wird. Gerade wer mit Adsense Erfolg haben will, brauch Pagerank und Traffic um jeden Preis. Und nicht nur Traffic, sondern guten Traffic zu guten Stichworten. Adsense erzeugt viele Me-Too-Müllpostings, die den Index (indirekt) sicher genauso verstopfen wie LL dies tut. (Ich bin jetzt echt versucht, hier noch einen Satz über Detekteien, Krankenversicherungen oder Scheidungsanwälte zu machen…natürlich nur, um den vorgebrachten, relevanten Punkt zu untersteichen :)
    Ich freue mich, dass beim Don in den Kommentaren die Google-Debatte auch in Richtung Privatsphäre gelekt wurde. Dies ist nähmlich der Grund, warum ich Adsense eben nicht auf jede Seite hier pappe, sondern nur auf diejenigen, die direkt von Google her angesurft wurden. (Und das wahrscheinlich auch nur, bis der erste Hunderter endlich voll ist. Ich habe keine Lust, Google die aufgelaufenen 70 US$ zu schenken, die haben genug).
    Bei meinen Secondlife-Blog habe ich noch in jedem Artikel Adsense, da das Ursprünglich als “gerechtes Einnahmemodell für ein Gemeinschaftsblog” gedacht war – jeder sein eigenes Adsense in seinen Artikeln.
  • Werbebanner: Sind ja dann wohl auch “gekaufte Links”, außer sie werden mit “NoFollow” versehen. Keine Ahnung – ist das allgemeine Praxis?
  • Links auf eigene Seiten: Und wie ist es damit? Ich verlinke auf LinuxBasics.org, aufs SL-Blog, auf die Krone (meine “Haupteinnahmequelle”), und auf ein Paar mehr oder weniger halbgare “Projektchen” die ich laufen habe/hatte/haben wollte. Ist das böse? Ich denke nicht.
  • Blogroll – Die “edelsten” aller Links. Handverlesen, wenn auch nicht immer ganz aktuell. Eine hochachtungsvolle Ehrung derer, die man selbst gerne liest, und die man vermissen würde, wenn sie nicht mehr da wären.
  • Vorgegebene Blogroll von WordPress – Hat sich da eigentlich schonmal jemand aufgeregt? Klar sind die neuen Blogs in der Regel PR-Null, aber wer sich über ein Vorinstalliertes LinkLift Plugin aufregt, sollte sich das einmal anschauen!
  • Trackbacks sind laut Google böse, auch wenn es nicht so ausdrücklich gesagt wird. Ich pflege meine Trackbacks, und füge hier und da auch schonmal ein “SPAMVERDACHT” in die URL ein, wenn ähnliche Kommentare von der gleichen IP-Adresse unter verschiedenen Namen kommen. Da ich aber momentan selbst auf der Akismet-Schwarzliste stehe, bin ich vorsichtig wenn es darum geht Kommentare & Trackbacks als Spam zu melden.
  • Links in Berichten, die jedoch besonders schlechte Artikel verlinken – mit entsprechender Wertung. Auch das macht doch den Index unbrauchbar. Also etwa wenn Don auf Robert verlinkt, oder auf die Trigami-Sekte, oder PJ auf MOG (macht sie in der Regel aber nicht), oder ich auf Barbiegirls.de (aber das wollen die ja gar nicht!) – ihr wisst was ich meine. Jedenfalls ist das Web voll mit diesen “Links, die keine Empfehlung sind”. Links können auch abschreckende Beispiele oder Warnungen sein.
  • Links auf Seiten von Kunden, Lieferanten, Arbeitgeber, Kollegen, … Das alles sind Links, die den Index verwässern und “zumüllen” können, denn sie werden nach Sympathie und nicht nach inhaltlicher Qualität und Relevanz vergeben. Ich glaube, man nennt das inzwischen “Netzwerken”.

Gibt es denn überhaupt noch Links, die man bedenkenlos setzten kann?

Nach obiger Auflistung finde ich das schon. Gratislinks sowieso (auch wenn die auch den Index verunreinigen können), und bei bezahlten diejenigen, die für den Leser als bezahlt deklariert wurden und die man auch auf’s Fußballtrikot drucken würde. Diese Prüfung bin ich Euch Lesern schuldig. Aber Google bin ich gar nichts schuldig. Seit wann bin ich persönlich für das Wohl und Wehe der Suchergebnissqualität verantwortlich?

Gast auf Googles Servern?

Chris von F!XMBR stellt heraus, dass wir Webseitenbetreiber (nur?) Gäste auf Google’s Servern und in deren Index sind:

“Und wenn Ihr Euch auf den Kopf stellt, die Regeln macht in diesem Fall Google, es sind ihre Server. Ihr tragt Euch mit Eurer Seite dort ein – wer hat eigentlich soviel Konsequenz und Eier gezeigt, Google kpl. auszusperren? Keiner. Ihr seid Gast mit Eurer Webseite auf den Servern Googles. Ihr seid Gast bei einer Google-Suche. Ihr habt Euch nach deren Spielregeln zu halten. Wem das nicht gefällt, der kann auf andere Alternativen zurückgreifen.”

Andersrum wird aber auch ein Schuh draus: Google holt ungefragt unsere Inhalte, baut damit ihre Suche zusammen. Was wäre die Suche ohne Webseiten? Gar nichts! Klar könnte ich Google aussperren. Muß ich das aber? Ich habe sie doch auch nicht eingeladen! Google sagt: Ich mag LinkLift nicht. Ich sage: Meinen Content bekommst Du aber nur mit LinkLift. Und dann werden wir sehen, wer bereit ist, die Kröte des anderen zu schlucken :)

Ich habe übrigens auch beim Beitritt ins Adsense-Programm nicht per Klick unterschrieben, keine Links zu verkaufen. Ich habe nur “abgeklickt”, dass ich keine Einkaufen werde!: “Don’t participate in link schemes designed to increase your site’s ranking or PageRank

Auch das ist beachtenswert:

“Anzeigen und Services von Mitbewerbern

Um Verwirrung bei den Nutzern zu vermeiden, dürfen Google-Anzeigen oder -Suchfelder nicht auf Websites mit anderen Anzeigen oder Services veröffentlicht werden, die dasselbe Layout und dieselben Farben wie Google-Anzeigen oder -Suchfelder verwenden. Auf Ihrer Website dürfen Sie zwar eigene Anzeigen verkaufen, müssen jedoch dabei sicherstellen, dass diese Anzeigen keinesfalls mit Google-Anzeigen verwechselt werden.”

Wenn es ein “Du sollst keine Links verkaufen Gebot” in den Vereinbarungen gibt, habe ich sie nicht gefunden. Aber wie ich, so hat auch Google das Recht seine Meinung zu ändern. Wer meinen Content allerdings als “Gast bei Google” einstuft, der sollte Google genauso als “Gastgeber” betrachten.

Meinungsfindung

So, dass waren jetzt einige Gedanken, die ich mir zu Werbung auf meinem Blog gemacht habe. Was haltet Ihr davon? Liege ich komplett falsch damit? Wie wichtig ist für Euch die “Reinheit des Index”? Sagt es mir, in den Kommentaren oder in Trackbacks. Und denkt dran: Jeder, der seine Meinung hier kund tut, bekommt einen Link geschenkt :)