
oder auch so, wie auf dem Gelände des German Tutorials gefunden:


Nachdem wir bereits mehrfach versucht hatten, in den Affenwald bei Kintzheim zu gehen, hat es diesmal dann geklappt. (Die vorigen Versuche scheiterten am Sturm “Lothar” und daran, dass wir außerhalb der Saison hinfuhren)
Aber wie gesagt: Dieses mal hat es geklappt. Auf der Homepage des Parks “Montagne de Signes” hätten wir auch die Öffnungszeiten erfahren können.

Der Eintritt war nicht zu teuer. Direkt am Eingang bekam jeder von uns eine Hand voll Popcorn, das wir an die Affen verfüttern durften. Man darf den Affen aber nichts anderes zu fressen geben. Die Sicherheitshinweise wurden auf Französisch und Deutsch erklärt. Dann ging es los.

Direkt am Anfang des Weges saßen schon die ersten Affen und warteten auf ihr Popcorn. Dieses fraßen sie einzeln aus der Hand. Sogar unser 4-jähriger konnte die Affen vorsichtig füttern. Auf verschiedenen Info-Tafeln (deutsch und französisch) entlang des Wegs konnten wir vieles über Berberaffen erfahren. Weiter weg vom Eingang waren auch jüngere Affen zu sehen. Eine ganze Weile beobachteten wir diese beim spielen, rumtollen und beim streiten.

Nach dem Parkbesuch haben wir dann selbst auch etwas gegessen. Da das Popcorn für uns nicht reichte, mussten eben die mitgenommen Brote her… zum echt französischen Pique-Nique fehlte zwar der Käse und der Rotwein. Beides haben wir aber auf dem Heimweg haben wir diesen jedoch noch reichlich besorgt, ebenso auch Baguette. Somit war dann wenigstens das Abendessen typisch französisch

Mit dem “Blauwal”, einem Zug zwischen Mulhouse und Müllheim, der nur Sonntags fährt, nach Müllheim, und dann weiter per “normaler Bahn” bis nach Staufen.

Direkt gegenüber vom Bahnhof geht es hinauf zu Burg, die den ganzen Weg über in Sichtweite ist. Der steile Aufstieg war auch für unseren 4-jährigen machbar, auch wenn es etwas an Motivation bedurfte

Auch wenn es auf der Burg keine echten Ritter und Burgfäuleins mehr gibt, so hat sich der Weg schon alleine wegen des großartigen Ausblicks belohnt.

Nach dem Abstieg noch ein Mittagessen auf dem Staufener Weinfest. Auch das Labyrinth “hinter” dem Bahnhof fasziniert die ganze Familie, so dass der Spielplatz recht wenig beachtet wurde.
Die Heimfahrt war trotz zweimaligem Umsteigen ohne größere Wartezeiten – die Fahrpläne sind hervorragend aufeinander abgestimmt.

Nicht wirklich ein Tip.
Der Ausflug in den Park “Bioscope“, der direkt beim bekannten “Ecomusee” war zwar ganz nett, aber der Eintritt zu diesem Park ist schlicht und ergreifend zu teuer. Da wir jedoch mit Freikarten ausgestattet waren, und “nur” 16,00 € für eine Erwachsenenkarte bezahlen mussten, konnten wir den Tag genießen.
Auf verschiedenen Stationen wird haupsächlich Kindern der bewusste und schonende Umgang mit der Natur nahegebracht. Warum dies jedoch durchgehend mit Multimedia-Effekten und unter Zuhilfenahme etlicher Megawatt zu geschehen hat, ist mir ein Rätsel. Mülltrennung mit Pressluftpistolen macht zwar Spaß, aber der Lerneffekt war nicht wirklich ersichtlich. Die durchsichtigen Wasserröhren haben meinen 11-jährigen Sohn lange Zeit fasziniert, jedoch ist es fraglich, ob dies zum Wassersparen animiert, wenn direkt nebenan literweise Wasser einfach so vernebelt wird.
Aber wie gesagt: Wir hatten Freikarten – sonst hätten wir den Tag im Ecomusee verbracht.
Der Naturerlebnispfad in Hinterzarten bietet viele Attraktionen für groß und klein vom Barfußpfad angefangen über die Bienenwiese bis hin zum großen Spielplatz.

Die Stationen entlang des Weges sind lehrreich und unterhaltsam. Meine Familie war dieses Jahr zwei mal innerhalb von zwei Wochen – ich konnte leider nicht selbst mit. Das absolute High-Light für die Kids waren die Eichhörnchen. Als ich vor zwei oder drei Jahren selbst dabei war, hatten wir noch das Glück, auf der Skisprungschanze einige Springer beim Sommertraining beobachten zu können.
Hier muss man Schafe schnell genug mit Betäubungspfeilen an der Flucht hindern. Aber Vorsicht: Wer zu früh schießt, hat schon verloren!
Geschenkt bekommen, für gut befunden (*), und weiterschenken… also hier der Affiliate-Link zu Amazon:
(*): Nicht von mir alleine, vor allen Dingen von meinem 7-jährigen Sohn!
Gefunden im Second Life Herald:
“We want sex, and so there’s porn three clicks away from every page on the Internet.”
Also in etwa: Von jeder Internetseite kommt man mit nur drei Klicks zum “Scheinskram” im Netz.
So, und wer jetzt zusammenzuckt, und sagt: “Aber doch nicht von meiner Internetseite!” den muss ich Fragen: Gibt es da wirklich keinen Link auf YouTube, Flickr, T-Online? Vieleicht braucht man auch vier oder fünf Klicks um an die blanken Busen zu kommen, aber viel mehr dürfte das selbst von konservativen Webseiten nicht mehr sein.