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My Virtual Press - because the freedom of press applies only to those who have one.
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Jul
17
2007
Blogtipps: Die eigene Domain von Anfang an. (Update)Ein Artikel im Rahmes des Gruppen-Schreibprojekt zum Thema “Blogtipps für Einsteigerâ€, eine Idee von “Upload, Magazin für digitales Publizieren“ (Update: Heute finde ich bei Lifehacker einen Artikel, der schön aufzeigt, warum man seine eigene Domain registrieren lassen sollte - nicht nur zum Bloggen, sondern einfach zu Leben im digitalen Zeitalter. Den Domainnamen zu wechseln ist umständlich. “Wir-sind-umgezogen-Seiten” sind lästig. Die Registrierung einer eigenen Domain ist inzischen so billig, dass man sich vor dem Start eines Blogs eine zulegen sollte. Dies gilt übrigens für alle Internetauftritte, den eigendlich sind private Blogs ja nur eine Weiterentwicklung der “Privaten Homepages” aus den 90er Jahren. Firmenblogs sind nur eine Weiterentwicklung oder Ergänzung der Firmenhomepage. Also, wenn Du mit Deinen Gedanken, Deiner Meinung, Deinen Fundstücken oder Deinem Geschäft ins Internet willst, dann registriere Dir einen eigenen Domainnamen. Das hat dann auch den Vorteil, dass Du in Zukunft eine bleibende E-Mail Adresse jenseits von @t-online.de, @gmx.de oder @gmail.de hast. Auch nicht zu verachten. Für 5€ im Monat gibt es entsprechende Webhosting-Pakete, die zum Betrieb von Wordpress oder eines anderen Blogsystems ausreicht (d.h. PHP und mindestens eine MySQL-Datenbank sind inklusive). Mit einer eigenen Domain bist Du sehr viel flexibler, was die Konzeption Deiner Website angeht: Wer heiß, vielleicht willst Du Dein Blog mit einem Forum, einer Mailingliste oder einem WIki ergänzen. Dann ist das alles unter einem Domainnamen unterzubringen. Als Beispiel kann ich hier LinuxBasics.org anführen: Kernstück dieses Angebots war immer eine Mailingliste zu Linuxthemen: QnA@LinuxBasics.org. Ergänzt wurde diese Liste durch Webseiten, die mit unterschiedlichen CMS realisiert wurden - inzwischen sind wir bei DokuWiki angelangt. Seit kurzem gibt es ein Blog unter http://LinuxBasics.org/blog und wir erwägen, ein Forum aufzusetzen: Wahrscheinlich unter http://LinuxBasics.org/forum Diese Flexibilität hätten wir nicht besessen, wenn wir die Mailingliste als Google-Group, das Wiki als pbWiki und das Blog unter Wordpress.com hätten laufen lassen. Alles gratis, aber nicht unter einem Dach. Das Projekt hätte sich nicht als Einheit präsentieren können. Wenn das Bloggen an den Gebühren scheitern würde, dann ist es sinnvoll einen Gratisdienst in Anspruch zu nehmen. Aber wenn die 60€ im Jahr (entspr. ca. einer Tankfüllung, 6 CDs, drei DVDs oder einem Computerspiel) nicht zu viel sind, dann leiste Dir eine eigene Domain. Und wer keinen rechten Namen dafür hat, kann sich bei DomainsBot.com, NameBoy.com oder Bust A Name Anregungen holen. |
Comments:
[...] stefan.waidele.info: Blogtipps: Die eigene Domain von Anfang an [...]
Nicht wundern über den Pingback: Ist mir so rausgerutscht ;-) Der Artikel mit dem Link zu Dir erscheint bei UPLOAD erst morgen. Wenn Du jetzt draufklickst, ist da (noch) nichts…
Ich hab’s sogar im Feed gesehen - live, sozusagen :)
[...] Stefan gibt einen ganz wichtigen Tipp: Die eigene Domain von Anfang an! Heide gibt Tipps zu Überschriften. Wer seinen Schreibstil verbessern möchte findet Hinweise beim Webwriting-Magazin. [...]
Kann man mal nen guten Tipp haben, was zum Beispiel ein guter Hoster wäre? Weil mein Freehoster kotzt mich eigentlich schon länger an. So zu teuer sollte er auch nicht sein^^
Ich habe damals bei “Puretec” angefangen, die dann von “1 und 1″ gekauft wurden. Normale Hosting-Paket. War in Ordnung. Dann bin ich auf einen Root-Server bei 1 und 1 umgestiegen (lief unter SUSE). Als ich dann aber einen Debian-Server wollte, bin ich zu Hetzner, weil ich dort a) einen größeren Server für b) 10 € weniger bekam, der c) unter Debian lief.
Insgesamt war ich sowohl mit Puretec/1&1 als auch mit Hetzner immer zufrieden - ohne für den einen oder anderen Werbung machen zu wollen (zumindest keine unbezahlte :)
Eine Domain bei einem Hoster registrieren zu lassen bedeutet ja nicht, dass ein Umzug unmöglich wird. Im Gegenteil: Gerade weil man ja die Domain von Hoster zu Hoster mitnehmen kann, wird man ja unabhängiger.