Linden Labs hat mit sofortiger Wirkung Glückspiele aus Second Life verbannt: Secod Life Insider bzw. direkt bei den Lindens im Blog.
Meines Erachtens ist dies nur richtig so, denn Second Life stellt eine Erweiterung des Internets dar, und das Internet ist ein Teil des echten Lebens. Deshalb muss sich LL an Gesetze des echten Lebens halten. Dass diese regional unterschiedlich sind ist klar. Dass es deshalb auch unterschiede in der Handhabung gibt, das kennen wir ja schon aus dem WWW. Aber Glücksspiel ist nun einmal reglementiert, und dann hat das auch in Second Life zu gelten.
Spannend wird es jedoch schon, denn einerseits gibt (gab?) es viele recht große Casinos in Second Life. Man wird sehen, was nun aus diesen Locations werden wird. Andererseits wurden “Spolder” und ähnliches auch in “normalen” Locations als Publikumsmagneten eingesetzt. Da werden sich die Betreiber der Tanzlokale nun etwas anderes einfallen lassen müssen.
Gerne würde ich beobachten, wie sich das entwickelt, jedoch habe ich kein Casino-LM in meinem Inventar. Falls mir da jemand aushelfen könnte, bitte per IM oder E-Mail, nicht in den Kommentaren
– Update: Carina Raymaker hat mir inzwischen ausgeholfen. Dieses eine Casino scheint noch nichts vom Verbot mitbekommen zu haben.
Die Frage, ob man sich strafbar macht, wenn man als Deutschein in Second Life einen Spielautomaten betreibt, ist somit auch hinfällig…