Archive for ‘June, 2007’

Kein Deal zwischen Microsoft und Ubuntu/Canonical

datePosted on 20:16, June 16th, 2007 by Stefan

“Es gibt keine Verhandlungen mit Microsoft” und “Wir haben es abgelehnt jegliche Abmachung mit Microsoft unter der Drohung von nicht spezifizierten Patentansprüchen zu diskutieren.”

Schön, dass das nun auch gesagt ist.

Second Life - First Life

datePosted on 18:45, June 16th, 2007 by Stef Wade

Also, Second Life hinterlässt nun auch schon Spuren im echten Leben. Zumindest bei den Besitzern von Videokameras erliegen offensichtlich der Versuchung, Second Life in die Realität zu holen:

oder wie Oliver Gassner beim Schweizer Fernsehen herausgefunden hat:

Wofür sind Laptops gut?

datePosted on 17:54, June 16th, 2007 by Stefan

Umfrage: Ihre Wunscharbeit und Ihre Kompetenzen in Second Life

datePosted on 20:41, June 15th, 2007 by Stef Wade

Wurde gebeten, folgende Bitte zu veröffentlichen. Scheint tatsächlich von der Uni Münster zu sein, wie sich nach einigen Recherchen herausgestellt hat.


Sehr geehrte Second-Life-Bewohner/innen,

im Rahmen des Soziologie-Seminars “Wie viel Medienkompetenz braucht der
Mensch?” der Universität Münster führe ich eine Umfrage zum Thema
“Arbeitsvorstellungen, Selbstdarstellungsstrategien und Kompetenzen im Second
Life und im realen Leben” durch. Bitte unterstützen Sie die Forschung zu SL.

Und darum geht es in meiner Umfrage:

Was ist Arbeit für Sie im SL? Etwas anderes als im realen Leben?
Machen Modedesignern und Häuser bauen auf virtuelle Weise mehr Spaß als mit
Nähmaschinen und Baggerschaufeln? Ist es leichter, ein erfolgreiches
Unternehmen im SL als im RL aufzubauen? Welche Arbeit haben Sie sich im SL
und im RL schon immer gewünscht? Der Wunschberuf Diplom-Kaufmann ist ebenso
willkommen wie der “Action-Computerspiel-Testspieler”.
Haben Sie im SL sogar etwas neues dazugelernt, können Sie dank SL einiges
besser?

Über diesen Link gelangen Sie zur Umfrage. (Alle Teilnehmer bleiben
selbstverständlich anonym.)

http://www.katy-teubener.de/moodle/mod/questionnaire/view.php?id=158

Danke schon im Voraus für Ihre Mitarbeit!


Falls Sie die Ergebnisse der Umfrage einsehen möchten, können Sie sie voraussichtlich Anfang Juli unter ungefähr folgender Adresse finden:

http://www.katy-teubener.de/pmwiki/index.php?n=Seminare.IfS2007

Selbstverständlich dürfen Sie von den Ergebnissen der Umfrage in Ihrem Blog berichten. Es wäre mir eine Freude.

Freundliche Grüße

Umfragen für die Studienarbeit: Don’ts

datePosted on 19:28, June 15th, 2007 by Stefan

Volker Weber hat einige Fehler, die man bei Pressemitteilungen machen kann aufgezeigt. (via Robert)

Neben der Pressemitteilung gibt es aber noch andere Kategorien der “Anfrage”, bei denen man doch so einiges falsch machen kann: Die Bitte an einer Umfrage teilzunehmen oder auf selbige hinzuweisen.

Da ich Ansprechpartner auf verschiedenen Webseiten bin, erhalte ich immer wieder Hinweise auf Umfragen, die für Studioenprojekte benötigt werden. Selten beachte ich diese, denn meist ist es nicht offensichtlich zu erkennen, dass der Absender vertrauenswürdig ist.

Hier also ein Beispiel für eine mißlungene Umfrage-Anfrage, die mich heute per Kommentar in meinem Second Life Blog erreicht hat (Persönliche Daten verändert):

Name: Adele H. | E-mail: Kraschoitzky@aol.com | IP: 395.493.560.665 | Date: 15. June. 2007
[...]
der Universität Münster
[...]
http://www.katy-teubener.de/moodle/mod/questionnaire/view.php?id=158
[...]
Freundliche Grüße
Adele H.

Wie vertrauenswürdig ist das?

  • Kein Nachname
  • Die E-Mail Adresse passt nicht zum angegebenen Namen
  • Die IP-Adresse gehört anscheinend einem niederländischen Provider. (Nichts gegen Niederländer, aber wie passt das zur Uni Münster?)
  • Auf der verlinkten Seite ist kein Hinweis, dass dieses Projekt tatsächlich von der Uni Münster ist
  • Die URL der verlinkten Seite hat keinen direkten Bezug zu Universität. (Außer des Logos, was ich als Fremder aber so nicht sofort erkennen kann - http://www.uni-muenster.de/~katy-teubener/… wäre um Klassen vertrauenswürdiger)
  • Erst auf der zweiten verlinkten Seite steht, dass Frau Teubener tatsächlich an der Uni Münster tätig ist. Aber das könnte ich ja auch von mir behaupten

Nun gut, auf den Internetseiten der WWU Münster finde ich dann auch offizielle Belege dafür, dass die Sache mit rechten Dingen zugeht. Also werde ich in diesem Fall wohl tatsächlich auf die Umfrage hinweisen. Wer “Adele H.” ist, das weiß ich immer noch nicht. (Klar: Eine Studentin in Frau Dr. Teubners Seminar über Medienkompetenz.)

“Das Seminar will einen Überblick geben über die Möglichkeiten des Internet zur Selbstdarstellung - und zwar mit Blick auf aktuelle Entwicklungen und Trends auf dem Arbeitsmarkt. Der Einsatz und die Erprobung sozialer Software (Blog, Forum und Wiki) sollen zu einer möglichst praxisorientierten Vermittlung des Themas beitragen.”

Adele, Deine Selbstdarstellung hat bei dieser Anfrage doch noch zu wünschen übrig gelassen. Hier nochmal einige Punkte die man bei solchen Kontaktaufnahmen beachten sollte (diesmal positiv formuliert):

  • Voller Name, kurze Vorstellung
    (Guten Tag, ich bin Adele Huschnutzky und besuche das Seminar “Wieviel Medienkompetenz braucht der Mensch? Strategien der Selbstdarstellung im Netz” der Universität Münster unter Leitung von Frau Dr. Katy Teubener.”)
  • Link auf eine offizielle URL der Universität, der die Existenz/Identität des Dozenten belegt
  • Kontakt E-Mail Adresse mit @uni-sonstnochwo.de (oder von eigener Domain, z.B. Adele@Huschnutzky.de)

Schon ein oder zwei dieser Punkte würde erheblich zu Beachtung der ganzen Anfrage beitragen. Denn normalerweise mache ich mir nicht die Mühe für solche Recherchen. Daher hat Adele sogar Glück gehabt, dass ich heute in “Meckerlaune” war, denn sonst hätte ich den Kommentar einfach als Spam an Askimet durchgewunken… :)

Generation of Rock ‘n’ Roll - Geriatric Video-Blogging

datePosted on 20:44, June 13th, 2007 by Stefan

Als ich 1989/90 ein Jahr in den USA war, musste ich schon feststellen: Die Musik der Eltern meiner Klassenkameraden war die Musik, die ich als “Klassic Rock” auch gerne gehört habe. Meine Eltern haben zwar auch die Beatles oder die Stones gehört. Aber Hauptsächlich eben doch eher Udo Jürgens und Rex Gildo.

Also, die englischsprachigen Nationen haben hier offensichtlich einen enormen Vorteil, auch was das gemeinsame Singen im Alter angeht, wie man in diesem Video sehen kann:

Aber wie bei so vielem wirklich innovativen Dingen kommt das ganze nicht aus den USA, sondern aus Groß Britanien. Hut ab.

Hier sind noch einige Informationen über das “My Generation”-Video. (Schon interessant, jemanden im Alter meiner Oma über Podcasts, iTunes und Video-Blogging reden zu hören!)

(via Groklaw)

Bauen ohne Land - und in Gesellschaft

datePosted on 23:40, June 12th, 2007 by Stef Wade

Wer in Second Life zu den landbesitzern gehört, der kann ohne weiteres auf dem eigenen Grundstück Gegenstände und Gebäude bauen. Wer kein Land besitzt oder gemietet hat, oder nicht mehr genügend Prims darauf unterbringen kann, der entwickelt seine Bauwerke in einem Sandkasten, oder in SL-Slang: In der Sandbox. In regelmäßigen Abständen werden die hinterlassenen Prims gelöscht bzw. zurückgegeben (”returned”). Höflicher ist es jedoch, wenn man seine Gegenstände nach dem Bauen wieder selbst aufräumt.

Sanbox der RFH-Köln

Auch das German Tutorial der RFH-Köln hat seit neustem eine solche Sandbox, in der es ausdrücklich erlaubt ist, zu bauen. Ich habe hier gleich einmal meinen “Blog-Pavillion” aufgestellt (und entsprechend der Etikette nach dem Snapshot wieder weggeräumt). Wie das Photo zeigt, ist das German Tutorial inzwischen ein Imposanter Anblick mit der Sandbox im Vordergrund, und dahinter das Hauptgebäude mit der großen Bühne rechts und den Werbetürmen links davon.

Die RFH-Sandbox ist auch sehr erfolgreich und zieht sehr viele Avatare an. Und das genau ist der Grund warum ich mir einen anderen Platz zum Bauen suche:

Sandbox Suche

Anstatt die populären Plätze noch mehr zu füllen, scrolle ich bei der Suche nach dem Wort “Sandbox” ganz nach unten. Dort tummeln sich oft Einträge, die nicht unbedingt einladend sind (z.B. “Private Sandbox”, “L$15000″ oder ähnliches). Also gehe ich von unten durch die Liste bis zum ersten “richtigen” Sandbox-Eintrag. Dieser lässt sich durch Beschreibungen wie “wiped every 3hrs”, “everybody welcome” oder dergleichen erkennen. Heute war dies eine Box, die einen Traffic-Wert von 350 hatte. Ziemlich schlecht besucht gegen 14000 bei den populärsten. Aber das ist es ja, was wir wollen: Einen fast leeren Sim!

Leere Sandbox

Eine Ausnahme zu diesem Tip gibt es natürlich: Wenn ich eben nicht alleine, sondern zusammen mit anderen Bauen will. Dann sind Locations wie die RFH-Sandbox selbstverständlich prima. Dort findet sich immer jemand, den man um Hilfe oder eine Kritik bitten kann. Aber dann muss man eben auch mit den entsprechenden Nachteilen wie Lag oder weniger Platz zurechtkommen.

Identität und Privatsphäre Online

datePosted on 09:09, June 12th, 2007 by Stefan

(Update: Weblin, DHL und Plugin-Hersteller werden die Daten nicht aus. Wurde mir gesagt.

Immer mehr Web 2.0 Services buhlen um die Gunst des Nutzers. Dabei geht der Trend immer mehr zu solchen, die das Verhalten der Nutzer speichern und analysieren. Dies geschieht selbstverständlich zunächst zum Nutzen des Nutzers. Doch hinter den Kulissen entstehen ganz nebenbei Datenmengen, die den jeweiligen Firmen zum Teil sehr tiefe Einblicke in “die Seele des Users” geben kann. Die folgende Aufzählung basiert auf meiner Erinnerung. Ich gehe davon aus, dass es noch viele andere entsprechende Beispiele gibt.

Das erste entsprechende Programm, an das ich mich erinnern kann, ist WinAmp. Nach entsprechender Nachfrage sendete WinAmp die gespielten Titel “nach Hause”. Aber es muss ja gar nicht aktiv gesendet werden. Eine Abfrage der Titel einer CD bei einem Dienst wie der CDDB reicht schon. Theoretisch ist FreeCDDB.org in der Lage eine Hitparade zu erstellen, basierend auf den Abrufdaten der unterschiedlichen CDs. Diese Charts sind noch recht ungenau, da die Abfragen aufgrund des verwendeten Protokolls (HTTP) bzw. auch direkt im Player gespeichert werden können. Einen groben Eindruck vermittelt das ganze jedoch schon.

Suche und Traffic-Analyse

Dann kamen die Suchmaschienen, allen voran Google. Die Liste der meistgesuchten Worte “Google Zeitgeist” bot schon früh einen Einblick, welche Themen im Internet wohl am meisten Erfolg haben. Anscheinend hat Google irgendwann Ende 2005 beschlossen, diese Top-Listen nicht mehr so regelmäßig unters Volk zu streuen. Auch wenn es Zweifel an der tatsächlichen Relevanz dieser Listen gibt, so werden sie sicher intern genutzt.

Auch die gängigen Analyse-Tools für Webseiten bieten eine Auflistung der meistgesuchten Begriffe. So kamen im Juni die meisten Besucher, die über Google dieses Blog fanden wegen der Infos über “Mark Selby”, “Dear Mr. President” und “Flashgames” hierher. Auch über die Nationalität und die Verteilung über Tageszeiten und Wochentage wird Auskunft gegeben.

Aber aufgrund von “Offenen APIs”, wie sie bei jedem besseren Web 2.0 Service dazugehören holt sich Google noch mehr Daten. Software wie OWL analysieren Webtraffic mit Hilfe von Google. Somit erhält Google sogar Daten über Traffic, der gar nicht über Google selbst läuft, also auch von Seiten, die kein AdSense-Banner haben und die direkt aufgerufen wurden.

Aber Google ist da ja auch nicht alleine: Jedes Traffic-Tool, jeder Counter, jedes Widget/Gadget/Trashget und jeder Button, der von einem anderen Server eingebunden wird, erhalten die ganzen Informationen über den Besucher.

Web-Desktops

Dirk Von Gehlen hat in “Auf dem Weg zur Weltherrschaft: Was Google noch alles vorhat” die Gefahren der Datenmassen bei Google aufgezeigt. (siehe auch “My Soul, and 10 Other Things that Google Owns“)

Und wie man bei “ Lebensretender Cache” und “Use Google Calendar as your longterm memory” zeigt, wird dieses Datensammeln von vielen nicht als negativ empfunden: Man kann damit prima noch mehr Daten versenken, die man selbst und Google dann nutzen kann. Google natürlich nur annonymisiert per Data-Mining, und man selbst nur wenn man sie wiederfindet. Eine Suchanfrage, die ich mir nach der Lektüre des obigen Artikels gut vorstellen könnte ist z.B.: “Was ist der Durchschnitt der in Terminen des Typs “Geburtstag” gespeicherten Geldbeträge?”

Schon alleine die Google-eigenen Dienste veranlassen BoingBoing dazu, einen für ihre Verhältnisse doch sehr langen Artikel zu veröffentlichen: “Privacy Int’l: Google fails our privacy test. Google: test wasn’t fair.

Überwachung der Browser-History

Was Mozilla “Chronik” und der IE “Verlauf” nennt, birgt wahre Schätze für Datensammler: Laut New software can identify you from your online habits trauen sich erste Firmen bereits zu, einzelne Personen aufgrund der Browser-History identifizieren zu können. In diesem Zusammenhang ist es dann auch verständlich, dass immer mehr Firmen zugriff auf genau diese Liste der Besuchten Webseiten haben will.


Weblin oder die erhältlichen Pagerank-Plugins für Browser sind Beispiele dafür, dass man dieses Ziel auch “nebenbei” erreichen könnte und den Anwendern dafür nur ein wenig Spaß bzw. Nutzen bieten muss. Auch wenn von diesen Diensten diese Daten weder erhoben noch ausgewertet werden, so führt es doch vor Augen, wie leicht man als Nutzer diesen Teil seiner Privatspäre unbedacht aufgeben kann. Selbstverständlich gehe ich davon aus, dass Weblin, DHL und die Plugin-Hersteller diese Daten nicht sammeln und auswerten - wesentlich “hygienischer” wäre es jedoch, diese Daten erst gar nicht zu erzeugen.

Den gleichen Einwand könnte man übrigens auch gegen den “Paketscheinausfülldienst” der DHL erheben.

Selbst hosten bringt die Kontrolle über die Daten

Aber auch die scheinbar immer mehr in Mode kommenden Web-Desktops haben den großen Nachteil, dass sie vertrauliche Daten auf Servern von fremden Firmen speichern. Jedoch kann man mit etwas Aufwand sich selbst die meisten Applikationen dieser Web-Desktops auf den eigenen Server holen: Software hierfür steht mit Roundcube, Squirrelmail, EyeOS, Hurd (URL?), DokuWiki, Mailman und vielen anderen zur Verfügung.

Das kostet einiges an eigener Arbeit und ist dann vielleicht nicht ganz so integriert wie die “Großen, fertigen Lösungen”.
Nicht so “chique”, aber dafür auf dem eigenen Server. Unter eigener Kontrolle. Meine Daten gehören mir!

Weitere Maßnahmen zur Datenhygiene sind bezahlte Mail-Accounts und regelmäßiges Löschen der Cookies. Und auch ein Tag ohne Google ist eigentlich etwas, was man nicht nur heute machen könnte…

Pinguin-Schlächter?

datePosted on 20:21, June 11th, 2007 by Stefan

Ganz so weit wie Pamela Jones würde ich nicht gehen. Aber fies ist es trotzdem, was Microsoft da abzieht. Daher hier die Übersetzung einer wichtigen Stelle:

Ich stelle fest, die Leute sind dicht dumm.

Also, wenn Microsoft behauptet, das “Geistige Eigentum” anderer Leute zu respektieren, denken alle: “Das stimmt nicht”. Microsoft respektiert die GPL nicht, aber [auch] das ist das geistige Eigentum anderer. Microsoft versucht nur, einen Konkurrenten loszuwerden. Wieder einmal.

Sogar Sys-con hat es diesmal kapiert - zumindest in der Schlagzeite: “Microsoft spuckt dem Urheber der GPL Richard Stallman ins Gesicht

Ja, genau so ist es. Microsoft respektiert bewusst die GPL nicht, obwohl sie eine gültige, rechtskräftige Lizenz ist, die die meisten FOSS-Programierer (einschlißlich Linux-Programmierer für ihren Code wählen. Sie schließen bewußt Geschäfte ab, von denen sie selbst und die Welt weiß, dass diese die Ziele der GPL2 und die Formulierungen der Schlussfassung der GPL3 verletzen. Wenn man auf das Eigentum anderer spuckt, oder versucht es zu stehlen, oder zu kontrolieren oder zu besteuern, wie eine Bande säbelrasselnder Piraten, dann wird man nicht bewundert.

Das ist Microsofts Dilemma: Es hat seine Karte ausgespielt, und die Leute haben entweder darüber gelacht, oder waren zutiefst verärgert und abgestoßen.

Und wenn Kunden genug abgestoßen sind, werden sie nicht mehr kaufen, was man ihnen verkaufen will.

Fragt die Musikindustrie. Oder fragt einfach SCO.

Siehe auch: “Kündigung Update-Abo

Steve Gibson stellt in “Microsoft Patent Wars” das Detail heraus, dass MS den zweitgrößten Linux Distributor angesprochen hat - nicht den größten. Ich finde es auch bemerkenswert, dass es ausgerechnet Novell war, die zuerst mit “der dunklen Seite” ins Geschäft kamen. Somit wurde Novell schon das zweite Mal von Microsoft aus dem Geschäft gedrängt: Das erste Mal als MS zusammen mit IBM eine Alternative zu Novell Netware entwickelte und nun durch den “Patent Deal”, der den Untergang von Suse eingeleutet hat. Wohlgemerkt: Den Untergang von Suse - nicht von Linux.

Zum Glück ist Linux zusammen mit der GPL kein kleiner Baby-Pinguin (und auch keine Baby-Robbe). Die GPL ist eine ausgewachsene, starke und vor Gericht bewärte Lizenz. Mit der GPL (Version 2 und erst recht mit Version 3) braucht die “Community” keine Angst vor SCO oder Microsoft haben.

Wordpress Passwort verloren?

datePosted on 19:02, June 11th, 2007 by Stefan

Habe heute alle Cookies gelöscht, und musste mich wieder bei meinem Blog anmelden. Klappt aber nicht: Falsches Passwort.

Dann klick’ doch einfach auf “Passwort vergessen?” und lass es Dir zuschicken.

Und wenn das nicht klappt? Dann muss man eben das Passwort direkt in der Datenbank ändern. Also: MySQL angeworfen und von Hand das Passwort eintragen, dass ich dachte gehabt zu haben. Doch welch Verwunderung: Der MD5-Hash, den ich für mein Passwort erzeugt habe steht doch schon an der entsprechenden Stelle - warum kann ich mich nicht einloggen?

Ganz einfach: Beim händischen Erzeugen des MD5-Hashes habe ich den gleichen Tippfehler gemacht, wie damals, als ich WordPress installiert habe…

Jetzt ist das ganze richtig drin :)

Ach ja: Diese Seite hat mir sehr geholfen.