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Doping

Nein, ich schreib jetzt nicht auch noch darüber. Zumindest nicht sehr viel. In der Wissenswerkstatt gibt es eine prima Artikelserie über die “Dopingarrangements im Spitzensport” (Teil 1, Teil 2, weitere Artikel folgen) (via Basic Thinking)

Ich selbst wundere mich nicht mehr, dass Doping so schwer nachzuweisen ist. Denn von wem sind denn die Verbesserungen der Kontrollmethoden zu erwarten? Nur von den Pharmaunternehmen, die am Verkauf der Medikamente verdienen oder von den sportmedizinischen Instituten der Universitäten. Und diese forschen aber offensichtlich nicht an der Aufklärung, sondern daran, wie man besser Dopen kann. Klar, nicht das ganze Institut, aber wenn die Leiter im Doping-Sumpf stecken, werden die sicher nicht Forschungsprojekte vorantreiben, die Ihre eigene Arbeit gefährdet.

Welcher Kabaretist schlug schon vor einigen Jahren vor, dass Pharmaunternehmen mehr Sponsoring im Radrennsport betreiben sollten, und das die Tour de France als “Leistungsschau der Pharmaindustie” nicht zu ersetzen sei? Ich hab’s vergessen…

Wissenswertes über EPO bei Wikipedia:
“Unter den Biopharmazeutika ist es [EPO] der herausragende Blockbuster. [...] Der weltweite Bedarf an EPO zu Therapiezwecken ist bei weitem nicht gedeckt.”

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