Gibt es etwas größeres als Kino?
Der Artikel auf BoingBoing bzw. William Gibson selbst bringt die Sache auf den Punkt:
Kinofilme sind nicht die ultimative Form der Kreativität!
Wie lange warte ich schon auf die Kinofassung des Neuromacers? Und wie würde die dann Aussehen? Die Enttäusching wäre doch riesig!
Arthur C. Clarke hat 2001 für das Kino und als Buch paralel entwickelt, und trotzdem hat der Film nicht die Klasse des Buches. Kino-Liebhaber werden mir wahrscheinlich wiedersprechen, aber das Buch kann alleine bestehen (und der Leser kann es verstehen). Der Film ist ohne das Buch zu kennen nicht zugänglich.
Aber zurück zu Gibson’s Neuromancer: Hier werden der Cyberspace und die Matrix erdacht. Gibson beschrieb 1984 eine vernetzte Welt, wie wir Sie heute noch nicht ganz erreicht haben. Er beschreibt Hackerangriffe und Firewalls, verteilte Systeme und das Web3.D. Die Welt, die Gibson in seiner Trillogie entwickelt, wurde Schritt für Schritt real.
Und was will Hollywood da noch hinzutun?
Genießen wir Matrix als Kinofilm und Neuromancer als Buch - und auf keinen Fall umgekehrt. Es ist besser so und nicht anders herum :)
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