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Meine Eltern haben Blog-Einnahmen, ohne zu wissen was ein Blog ist.

Heute macht sie wieder einmal die Runde: Die Geschichte vom Geld, das man mit Blogs verdienen kann.

Also gut, Ihr wolltet es ja nicht anders: Hier ist meine Geschichte, wie ich Geld beim Bloggen verdient habe:

Wie manche von Euch wissen, bin ich “Junior” in der Krone. Aufgrund der Arbeitsteilung zwischen meinen Eltern, meinem Bruder und mir bin ich derjenige, der Abends meistens wartet, bis die letzten Gäste das Restaurant verlassen. Und genau in dieser Zeit (viel zu spät um nach einem anstrengenden Tag noch etwas “sinnvolles” zu arbeiten, lese ich Blogs und blogge ich selbst.

Da kann es gut passieren, dass ich auch noch in der Rezeption sitze, wenn schon eine Weile keine Gäste mehr da sind. Und genau dann passiert es: Zu einer Zeit in der eigentlich niemand mehr die Tür aufmachen würde, klopfen Gäste ans Fenster: “Haben Sie noch Zimmer frei?” – “Ja, Sie haben Glück. Ich habe noch Platz für Sie.”

Und schwupps: Echter Zusatzumsatz, der nur durch mein Geblogge zustande kam. Und nicht nur ein mal, sondern inzwischen schon mindestens fünf mal im letzten halben Jahr. Viel mehr, als dass ich durch die Blogs selbst verdiene. Ja: Korrekterweise sind das nicht meine Einnahmen, sondern die meiner Eltern. Meine Eltern haben Blog-Einnahmen, ohne zu wissen was ein Blog ist. Cool.

Posted in Overhyped Plastic Gadgets.


16 Responses

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  1. Christian says

    *g, das ist lustig. Danke auch für die Auflistung der derzeitigen Aktivität rund ums monetarisieren mit Blogs

  2. Rene Kriest@ProBloggerWorld.de says

    Amüsante Geschichte. :D

    Vielleicht sollte ich auch ein Hotel aufmachen, um meine Blog-Einnahmen steigern zu können? ;)

  3. Markus says

    Witzige Geschichte. Alleine für den Titel soltest du einen Preis kriegen: der war so catchy, dass ich über Robert das erste Mal hier gelandet bin.

    Bei der Frage rundums Geld frage ich mich aber immer das folgende: Muss man tatsächlich für 4 Euro im Monat seine Besucher mit Werbung nerven?

    Meine Antwort: Nein. Das steht sich nicht dafür. Das ist vielmehr lächerlich. Ich denke, selbst wenn Kleinvieh Mist macht, fange ich das nicht an, bevor ich nicht “wirklich” was damit verdienen kann (also nie vermutlich).

  4. Hongkong says

    Endlich mal jemand, der das mit den Blog Einnahmen nicht so ernst nimmt :-)

    Weiterhin viel Spaß an der Rezeption!

  5. markus says

    Ein wirklich sehr lustiger Artikel :-)

  6. Andreas says

    Hallo Stefan,

    schöner Artikel der nachdenklich macht. Jedoch arbeitet nicht jeder Blogger in der Gastronomiebranche.

    Es ist aber ein guter Ansatz für jeden Blogger der in einen familiären Hotel, Gasthof oder Restaurant arbeitet um Geld außerhalb des Internet zu verdienen.

    Viele Grüße
    Andreas

  7. Elias says

    Hehe… das ist echt gut! ;)

  8. monsieur fischer says

    guter sohn!

    lustige geschichte, hat spass gemacht sie zu lesen. war grad auf eurer homepage. das ist ja gar nicht weit von da wo ich wohne. und was ich das so gesehen habe macht direkt lust auf mehr…. :-) schlemmen und ausspannen *träum*

  9. Matti von Mattis World of Warcraft Blog says

    Lol, das ist wirklich mal ne witzige Geschichte :) Zu was bloggen nicht alles gut sein kann :)

  10. Stefan says

    Hallo Alebar.de,

    wie schon bei Dir in den Kommentaren von einigen Bemerkt, kam Dein Trackback ohne dass Du hierher (oder zu den anderen getrackbackten) verlinkst. Schlechte Angewohnheit.

    Außerdem sind die URLs Deiner Kommentare allesamt mit “nofollow” ausgezeichnet. Nochmal eine Schlechte Angewohnheit.

    Ich bin hier nicht die “no-nofollow Polizei”, aber wegen der Häufung der “schlechten Angewohnheiten” habe ich Deinen Link rausgenommen, und hier per “nofollow” plaziert. Da Dir ja am Dialog und nicht am Pagerank gelegen ist, sollte das ja kein Problem für Dich sein, oder?

    Update: Und da Du die kritischen Komentare zu Deiner Trackbackpraxis einfach so gelöscht hast, mach ich den Link ganz weg.

  11. alebar says

    Hallo,

    ist in Ordnung. :) Bin noch in meinen jungen Blogger Tagen, bzw behaupte ich das jetzt mal. Tut mir leid für den Trackback ohne Link. Habe mir nun angewöhnt die “Trackbacks” als “Pingbacks” in Form von Links direkt im Artikel unterzubringen. In der Tat ist es mir eigentlich egal ob ich ein Link habe oder nicht, sondern es interessiert mich vordergründig um den Dialog. Noch besser natürlich so wie es jetzt ist, dass interessierte Leser direkt am Ende des Artikels weiterführende Informationen zu dem Thema von anderen Bloggern erhalten. Heutzutage ist ja eine Wahre Paranoia ausgebrochen, wo jeder sich fürchtet ungerecht behandelt zu werden und aufpasst, dass ja keiner irgendwo ein Link zuviel abstaubt, der ihm letztendlich noch nichtmal gebührt. Nun wie dem auch sei.

    Ich entschuldige mich an dieser Stelle nochmal ganz herzlich für die Unannehmlichkeiten.

    Gruß,
    Alexander von alebar.de

  12. Stefan says

    Alles klar, nix für ungut :)

  13. InaMS says

    Hallo Stefan,
    eine wirklich witzige und coole Art der Monetarisierung eines Blogs!!!

  14. sms fan says

    *g* so schnell kanns gehen nicht schlecht…ob man dafür extra ein Hotel benötigt um die Blogeinnahmen zu erhöhen bleibt wohl fraglich aber ist aujedenfall eine nette Geschichte ;) und der Titel passt auch perfekt dazu *g*

Continuing the Discussion

  1. webtagebu.ch » Blog Archiv » Geld verdienen mit einem Blog einmal anders linked to this post on 14. June 2007

    [...] Jeder redet nur noch von AdSense und Geld verdienen mit dem Blog. Das man auch einmal anders Geld verdienen kann, zeigt der Blogeintrag von Stefan Waidele. [...]

  2. ALEBAR.de linked to this post on 12. December 2007

    Das Geld liegt im Internet…

    Die Entwicklungen sind wirklich erschreckend. Vielleicht nicht zwingend im negativem Sinne. Man mag es nicht für möglich halten wie viel Geld Menschen heutzutage im Internet verdienen. Dabei meine ich nicht gerade die Web 2.0 Startups, die sicherlich…



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