Archive | März, 2007

Digg für Second Life

Hab’s noch nicht ausprobiert, werde es aber bei der nächsten Gelegenheit tun:

SLateIt ist ein HUD, mit dem man Objekte (und Orte in SL?) bewerten kann. Die aktuelle Rangliste kann man dann auf SLateIt.org einsehen, und den nächsten Shopping/Sightseeing Ausflug danach planen.

Dabei belegt SLateIt durch den Slogan “Slate it or hate it” die gute Seite der Emonitionsskala. Das Webdesign ist häßlich genug um mit Digg mitzuhalten – es steht dem Erfolg also nichts mehr im Wege :)

Details folgen demnächst…

(via Second Life Insider)

Kostenlose MP3s, DRM, Plattenlabels und Piraten…

Achtung: An den Link zu mp3net.de bin ich via Blogpay.eu gekommen. Den Betrag, den ich für die Vorstellung dieses Dienstes gutgeschrieben bekommen würde werde ich nicht annehmen. Denn es fühlt sich beschissen an, für Geld zu bloggen. So, jetzt geht’s mir wieder besser :)

Now playing: “Plea_From_A_Cat_Named_Virtue.mp3

Das kann man ja sogar anhören. Im Gegensatz zu dem, was ich auf einigen Second Life Tanzflächen hören musste! Aber dies ist ja auch das gute alte Web 1.0 :) An den Song (wie heißt die Band überhaupt?) bin ich über mp3net.de gekommen. War auf der Titelseite gefeatured. Für einen wahllosen Klick auf irgendeinen Listeneintrag kann ich nicht meckern.

Now playing: “Psalm_For_The_Elks_Lodge_Last_Call.mp3

Na ja, eigentlich ja nicht nur ein Klick. Eher drei: Von der Startseite auf die Detailseite (die auch nicht viel mehr aussagt, dafür aber Links zum Konzertkartenkauf, Klingeltonkauf und anderem anbietet), dann auf die Seite der Band, die sich übrigens “The Weakerthans” nennt, und dann noch nach einigem Suchen auf den eigentlichen Downloadlink. Und da sind wir auch schon bei der Sache, die an mp3net.de nervt: Die Downloads sind “dezentral” auf den Seiten der Bands gespeichert. Also, kein einheitliches Look and Feel. Was auch nicht verwunderlich ist, denn bei den meisten Titeln handelt es sich um Promo-Tracks aus den Alben der Bands. Und die wollen natürlich, dass man ihre Website besucht. Verständlich.

Unverständlich ist es dann aber, wenn diese Bands (wie z.B. “Seeeds”) eine Registrierung verlangen, bevor man an die Songs kommt. Sorry, wieder ein Werbekontakt verschenkt :) “Jamaram” wären auch beinahe durchgefallen, weil sie zuoberst nur “Liedschnipsel” zum Download anbieten. Weiter unten sind dann aber doch ganze Songs…

Now playing: “breakfast-love.mp3” Ach ne, doch auch nur ein Schnippsel :(

Es ist doch ziemlich aufwendig, sich immer wieder durch andere Webseiten zu klicken und immer wieder andere “Hürden” zu bewältigen. Wem dies nichts ausmacht, der kann via mp3net.de auf gute, unbekannte Bands stoßen, die Ihre Musik kostenlos und DRM-frei zum Download anbieten. Hut ab.

Now playing: “bus-song.mp3

Neuigkeiten gibt es in Punkto Digitalem Kopierschutz
(DRM, Digital Restriction Management) zu vermelden: Musikload plant, seine Downloads künftig als MP3s ohne Kopierschutz anzubieten. Das ist ein echter Anreitz, den bislang war es für Linuxbenutzer unmöglich legal erworbene, mit DRM versehene Musik abzuspielen.

Der Grund liegt hierbei nicht in den neu zu erschließenden Märkten. Auch sind die Erfolge des Independant-Labels der Fantastischen Vier (Die stellen Ihre Videos bei YouTube zum anschauen rein! GEIL!) nicht ausschlaggebend. Als Grund wird angegeben, dass sich 75% der Probleme mit Musikdownloads auf das DRM zurückführen lassen. Eine beeindruckende Quote, wenn man bedenkt dass DRM hauptsächlich die Einnahmen der Plattenfirmen sichert, die Supportkosten jedoch bei den Vertriebspartnern anfallen. (Supportkosten sind momentan noch Dell’s Ausrede wenn es um die Installation von Linux geht. Lächerlich!)

Now playing: “love-song.mp3

Womit wir beim Thema Plattenlabels angekommen wären:
(Habe ich schon gesagt, dass Ihr unbedingt bei Four Music reinschauen solltet? Die stellen Ihre Videos bei YouTube rein!)

David Byrne (ehem. “Talking Heads“) spricht davon, dass im nächsten Jahr der Online-Vertrieb von Musik noch wichtiger werden wird wir CD-Verkäufe. Er bemängelt, dass die Künstler trotz deutlich geringeren Kosten beim Online-Vertrieb nur gleich viel Tantiemen wie beim CD-Verkauf bekommen. Auch arbeitet er in seinem Vortrag in Austin, TX heraus, welche möglichkeiten es für Band gibt, auch ohne Plattenlabels erfolgreich verbreitet zu werden.

Ganz nebenbei gesteht Byrne, dass er Musik illegal herunterlädt. Ziemlich mutig, denn die RIAA (in etwa die Amerikanische GEMA) verklagt Studenten wegen kopierter Musik. Selbstverständlich nur aus moralischen Gründen. Der Kommentar auf BoingBoing: Lächerlich, die Leute, die “Sex, Drugs & Rock’n’Roll” erfunden haben, und die [...] Waffen verherrlicht haben, sich jetzt um die Moral und den Charakter Amerikanischer Teenager sorgen!

Und für was sind Downloads über Peer-to-peer Netzwerke gut? Klar: Damit legt man Raubkopierern das Handwerk! Und zwar denen, die schon immer Platten, Kassetten und CDs im großen Stil vervielfältigt und verkauft haben. Diese “echten Piraten” haben nämlich Ihren Markt verloren, weil man heutzutage entweder das Orginal kauft, oder die Kopie runterlädt. Eine Kopie auf dem Flohmarkt kaufen ist out…

Now playing: “Hows_It_Gonna_End.mp3

Sl Machinima: Stages

Machinimas sind Filme, die mit Hilfe von 3D Welten erstellt werden. Die Herausforderung dabei ist, dass man einen Film in einem System erstellt, das eigentlich nicht dafür gedacht ist.

Außer ein Paar wenigen Machinimas die mit den “Sims” gemacht wurden, habe ich noch keine gesehen. Ich bin also sicher kein Experte auf diesem Gebiet. Dieser Film “Stages” wurde von Robbie Dingo in Second Life erstellt: Herrlich!

Das neuste Werk von Robbie ist zwar vom Inhalt her gar nicht mein Ding, aber die Wirkung ist beeindruckend. Wer also ein Faible für “Horror” hat, sollte sich “He Still Watches” anschauen:

Sch…pammer sind sch…!

so, jetzt habe ich Akismet installiert!

Ich dachte ich komme ohne aus. Mit dem Resultat, dass ich in den letzten 12 Stunden 150 Spam-Trackbacks reinbekommen habe, aber richtige Besucher aufgrund meiner “paranoiden” Einstellungen nicht mitreden konnten.

So, ich hoffe dass ich jetzt alles richtig gemacht habe. Eine dicke Entschuldigung an alle, die einen Komentar hinterlassen wollten, dies aber nicht konnten.

Euer Stefan

PS: Wärend ich dies hier getippt habe, hat Akismet schon 7 Spams gefangen. Nicht übel – jetzt muss sich nur noch zeigen, ob normale Kommentare durchkommen.

www. loswerden: Drei Möglichkeiten

In den Kommentaren bei Tobias Quetschke wird mein Schnippsel aus der Apache-Configuration nicht richtig angezeigt. Also hier mein eigener Artikel zum Thema:

Via Robert und die neue WordPress-Plugin-Seite bin ich auf das No-WWW-Plugin gestoßen, dass Anfragen an www.MeinBlog.ex auf MeinBlog.ex umleitet.

Als Reaktion hierauf (und auf die Fehler, die bei dem Plugin auftreten können) hat Tobias eine andere Möglichkeit aufgezeit: Redirects in der Apache Konfiguration.

Aber in guter alter Perl-Manier gibt es auch hier mehr als einen Weg zur “Glückseligkeit”: Ich löse das Problem schon seit einiger Zeit direkt in der Definition der Virtuellen Hosts:


<virtualhost *>
ServerAlias www.krone-neuenburg.de
ServerAlias krone-neuenburg.de

ServerAlias www.krone-neuenburg.eu
ServerAlias krone-neuenburg.eu
ServerAlias www.krone-neuenburg.biz
ServerAlias krone-neuenburg.biz
ServerAlias www.krone-neuenburg.info
ServerAlias krone-neuenburg.info
ServerAlias www.krone-neuenburg.net
ServerAlias krone-neuenburg.net

ServerAlias www.hotel-krone.biz
ServerAlias hotel-krone.biz

ServerAlias www.krone-neuenburg.com

Redirect permanent / http://krone-neuenburg.com/
</virtualhost>

Alle möglichen Domainnamen der Website werden auf die gewünschte Umgeleitet. Der Vorteil dabei ist, dass es beliebig viele sein können. Wie “googlefreundlich” bzw. “Pagerank-Kompatibel” das ist, weiß ich nicht.

Der Vorteil ist jedenfalls, dass Besucher (und potentielle “Linksetzer” immer die “richtige Adresse” im Browser angezeigt bekommen, was zu einer “Homogenisierung” der Links führen sollte: Neue Links werden mit Copy&Paste immer auf die gewünschte Domain gesetzt. (Ist wahrscheinlich auch bei Tobias und dem Plugin der Fall)

Die 2. Einsamkeit bei Neu.de

Neu.de hat in Second Life eine Depandance eröffnet. (Pixelsebi und andere berichteten)

Also ich heute wieder einmal im Metavers unterwegs war, habe ich dort vorbeigeschaut, und das übliche Bild von “Firmenauftritten in SL” vorgefunden: Ein schön eingerichtetes Sim, das ziemlich leer war. Die für deutsche Projekte offensichtlich zum guten Ton gehörenden Werbetafeln durften natürlich auch nicht fehlen. (Aber das ist ja auch beim Webauftritt von Neu.de der Fall: Nur weil ich kein “Premium Mitglied” bin (sorry, ich brauch Eure Dienste nicht), kanllen die mir eine Bildschirmfüllende Otto-Werbung ins Gesicht! Ich dachte die machen mit Partnervermittlung Geld, und nicht mit Bannerwerbung! Und warum packen die eine Penthouse-Werbung in ein PG-Sim? Aber ich schweife ab…)

Also, von anderen Avataren war jedenfalls nicht viel zu sehen. 2-3 Neugeborene haben Ihre ersten Flugstunden absolviert, die Lounge war leer, die Bar verlassem, im Club waren nur Animationsbälle auf der Tanzfläche…

Nichts da mit “um die Wette surfen”, “gemeinsam lustige Kinofile schauen” und so weiter. Gemeinsam einsam…the second lonelyness…wenigstens gab’s nicht so viel Lag wie sonst in letzter Zeit…