Der Webmontag traf sich heute nicht nur in Stuttgart, sondern auch in SecondLife. Corecon stellte hierfür sein neu errichtetes Corecon Convention Center zu Verfügung. Ich war ungefähr eine Stunde vor Begin der Veranstaltung dort und habe mir meinen Platz gesichert.
Anfangs lief das ganze sehr geordnet und reibungslos ab. Sebastian Otaared (aka Pixelsebi) erzählte (richtig, mit Ton) wie er dazu kam, das Convention Center zu bauen. Nach und nach kamen dann aber immer mehr Teilnehmer, so das die maximal möglich Anzahl der Anwesenden (40) erreicht wurde.
Die Live-Videoschaltung zur Real-Life Versammlung in Stuttgart kam dann auch nicht zu Stande, da die Menge an Avataare den entsprechenden Streamingserver anscheinend in die Knie zwang.
Eine Präsentation von Pham Neutra (aka. Markus Breuer) wurde dann trotz schnell gebauter Leinwand nicht wirklich gehalten. Es gab einige Probleme, da die Tagungstechnik nicht gegen Eingriffe der Teilnehmer gesichert war. Frei nach Sebastian: “Ich stelle mir einen RL-Votrag vor, bei dem jeder Teilnehmer vorgeht, den Laptop nimmt, an den Folien rummacht und sich dann wieder hinsetzt”.
Zum Abschluss dieses einstündigen Treffens haben sich die meisten Teilnehmer noch auf der Dachterrasse des Centers zum Gruppenphoto versammelt. Der Nach-Hause-Weg wurde durch einen netten Chat im Vorgarten verzögert, bei dem auch corecon-Geschäftsführerin Kalexica Pearse (aka. Katja Schwab) anwesend war und offen auf Fragen einging.
Für corecon ist das Convention Center ein Test, in dem die Möglichkeiten der Virtuellen Realität ausprobiert und eingeübt werden soll. Dese Übung hat allen Anwesenden heute noch gefehlt. Jedoch war dieses Treffen äußerst wichtig, und die Erfahrungen die sowohl von den Veranstaltern als auch von den Teilnehmern gemacht wurden werden die gesellschaftliche Interaktion in Online-Welten voranbringen. Die Grenzen, die uns heute abend eingeschränkt haben, wurden im deutschsprachigen Raum zum ersten Mal öffentlich erlebt und z.T. auch analysiert. Und nur so kann man dann nächstes Mal die Grenzen dehnen und eventuell überwinden.

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