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29  05 2006

Kooperativ vs. Kompetetiv

Kristian Köhntopp beschreibt in seinem Artikel “Ein paar ideologische Steine ins Rollen bringen” die Schnittstelle zwischen der kompetetiven und der kooperativen Wertschöpfung.

Er erklärt die beiden Begriffe, die meiner Meinung nach den Sachverhalt sehr gut wiedergeben. Sehr viel besser als die Begriffe “frei”, “kostenlos” oder “Open-Source” im Spannungsfeld zu “kommerziell”.

Es gibt viele Beispiele für Firmen, die mit freier (RedHat, Novell), kostenloser (Microsoft) oder quelloffener Software (Sun (?)) sehr kommerziell Geschäfte machen.

Kristians Begriffe spiegeln sehr gut die “Fronten” wieder. Sie zeigen, dass auch in der “kooperativen Sphäre” Geld verdient werden kann. Und sie zeigen, dass das Sprichwort recht hat: “So wie man in den Wald hineinruft, schallte es auch wieder zurück!
http://blog.koehntopp.de/…:

“Probleme gibt es immer nur dann, wenn Mitglieder der kompetetiven Sphäre meinen, sie könnten die Regeln der kooperativen Sphäre ignorieren, weil die kooperativen Wertschöpfer untereinander das tun. Die Kompetetiven bekommen dann nach den Regeln, die sie selbst geschaffen haben, auf die Finger.

[...]

Das neue, kompetetive Urheberrecht ist dazu blendend geeignet.Denn offensichtlich gilt es auch dann, wenn die Urheber keine Megakonzerne sind, sondern Tausende von verstreut agierenden Autoren. Wenn das neue Dienste behindert, dann ist das Recht entweder zu restriktiv, und muß gelockert werden (und zwar generell gelockert und nicht selektiv - so haben auch die kooperativen Wertschöpfer was davon), oder die Dienste müssen ihr technisches Konzept so überarbeiten, daß sie mit der juristischen Seite ihrer Dienstleistung von vorneherein korrekt klarkommen (also kompetetiv wasserdicht agieren).”

(via Basic Thinking)


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