Nach
über (oder ist es nur “fast”) einem Jahr habe ich nun endlich den Schritt gewagt, und habe mein Motorola Milestone “ge-root-et”. Das bedeutet, ich bin nun nicht mehr nur “User” meines Handys, sondern kann jederzeit Administratorrechte erlangen. Warum interessiert mich diese “Freiheit zum Unbrauchbarmachen” so sehr?
- Komplett-Backup des Systems, der Anwendungen und der Daten
(Eigentlich geschieht dies in “Recovery-Modus”, bevor man das Handy rootet. Aber wenn man die Vorarbeiten für das Backup erledigt hat, ist der Rest nur noch einen Klick entfernt)
- Network Time Protocol. Das Milestone ist ein Gerät, das sowohl über das Handynetz, als auch über die GPS-Satelliten regelmäßig mit der korrekten Uhrzeit versorgt wird. Trotzdem geht die Uhr regelmäßig falsch. Ein NTP-Client, der die Uhrzeit aus dem Internet holt, benötigt aber Root-Rechte, um die Systemzeit zu setzen. Ich benutze “Clock Sync”
- Screenshots. Was haben wir uns amüsiert! Über iPhones weder Copy & Paste noch Screenshots machen konnten. Aber beim Thema Screenshot wurden wir doch wieder still, denn auch Android kann von Haus aus keine Bildschirmfotos…
Mit Adminrechten ist das aber kein Problem. “Screenshot” von Geeksofts scheint unbrauchbar zu sein – bei mir sind die PNGs nur schwarz. DroCap2 funktioniert.
- Entfernen von ungenutzen (aber zähen) Anwendungen (Firmenverzeichniss, etc.)
- Tethering. Die Möglichkeit die Internetverbindung des Handy per WLAN mit dem Laptop zu teilen. Sehr schick, aber da muss ich zuerst nochmal meinen Vertrag anschauen, ob ich das darf.
- Spiel- und Basteltrieb

Ich mag es einfach nicht, wenn mir ein Gerät sagt: “Du DARFST das nicht tun.”
Warum ich trotz dieser Gründe erst jetzt den Schritt gewagt habe? Ganz einfach: Die Anleitungen sind recht unübersichtlich in Foren geschrieben. Es wird immer wieder auf andere Diskussionen Bezug genommen und die Sache kann ja auch darin enden, dass das Telefon nicht mehr brauchbar ist. (Allerdings lässt sich das meist mehr oder weniger Aufwändig wieder beheben).
Was die Sache so kompliziert und kniffelig macht ist, das “Rooten” und “ROM flashen” meist miteinander gleich gesetzt werden. Dies ist jedoch nicht korrekt. Denn während der Austausch des ROMs wohl eine diverse Fehlerquellen mit sich bringt ist das Erlangen der Adminrechte ziemlich unkompliziert. So geht’s:
- Achtung: So hat das zwar bei mir funktioniert – aber ich übernehme keine Verantwortung, wenn Euer Handy nach dem befolgen dieser Schritte nur noch ein Häufchen Elektroschrott ist.
- Das Android SDK installieren.
- ADBRecovery.zip herunterladen, entpacken und den Inhalt von “in_sd_root” auf das Handy kopieren.
Dies stellte sich als größtes Problem dar – weil die Links in den Tutorials nicht mehr aktuell sind. Ich wurde bei “Milestone Downloads” fündig.
- Das Milestone im Recovery-Modus starten
(Ausschalten, bei gedrückter Kamerataste einschalten, Kamerataste weiter gedrückt halten, wenn das Warn-Logo erscheint: Kamerataste loslassen, Lautstärke-Hoch gedrückt halten & Kamerataste drücken. Alles loslassen)
- “apply sdcard:update.zip” aufrufen
- Handy per USB mit dem PC verbinden und “adb shell” aufrufen. (Teil des SDK)
- In der ADB-Shell: “nandroid-mobile.sh –backup” erstellt das Backup. Dieses wird auf der SD-Karte gespeichert. Dieses Backup enthält (hoffentlich?) alles: System, Benutzerdaten, Anwendungen. Aber nicht den Inhalt der SD-Karte.
- In der ADB-Shell: “install_root.sh” installiert alles, was für den Root-Zugriff notwendig ist.
- Am Handy “Reboot System Now” aufrufen.
- Fertig.
Hätte ich gewusst, dass es so einfach ist, wäre mein Milestone schon lange befreit….
Quellen und weitere Infos:
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By stwaidele
– 31. August 2010
Dieses Video steckt schon irgendwo in diesem Blog – aber ich finde es nicht mehr. Also hier nochmal mit all den Keywords, die ich für die Sucher verwedet habe…
Das Einbetten ist nicht möglich, also kurz Inhaltsangabe: Der Verkäufer bietet eine absolut sicher und einfach zu handhabende Gelenkleiter an – und erlebt einen absoluten GAU!
http://www.youtube.com/watch?v=6ZhMfzc9RbU
So eine Leiter will ich auch haben!
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By stwaidele
– 26. July 2010
- Timer ★
Die ultimative Eieruhr – für Mittagsschläfchen, um Kinder rechtzeitig abzuholen, und für alles, was nicht vergessen werden soll.
- K-9 Mail
Gute Alternative zum eingebauten E-Mail Programm. Kann mehere IMAP-Accounts und auch Google-Mail
- TasKiller free
Braucht man nicht oft, aber gut, wenn man ihn hat
- Seesmic
Da Tweetdeck sich ganz dem iPhone verschrieben hat… Guter Twitter-Client für mehrere Accounts
- NetaShare
RSS-Reader mit Schnittstelle zum Google-Reader.
- WiFinder
Sehr praktisch, wenn man die WLANs suchen und wechseln will.
- On-Off Widget for WiFi, GPSr, Bluetooth, Autorotate,…
Schnell ein, schnell aus – Damit kann man auch die Akkulaufzeit optimieren. Die einzelnen Komponenten gibt es auch kostenlos. Einfach im Market nach “Curvefish” suchen
- Barcode Scanner
Damit kann man dann die QR-Codes und anderes lesen. Erspart oft die Suche per Hand im Android-Market
- Shazam
Welches Lied spielen die gerade im Radio?
- WordUp!
Worträtsel auf Englisch.
- Robo Defense
Achtung Suchtgefahr!
- GeOrg
Für Geocacher ein Muss!
Das waren mehr als 10? Na gut…
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By stwaidele
– 20. July 2010
In der Dokumentation zur WP3.0-Multisite-Unterstützung kommt die Konfiguration des DNS zur Sprache – konkret geht es darum, ob eine Domain als CNAME oder ANAME eingerichtet ist. Hier eine kleine Übersicht, um die Verwirrung zu beseitigen:
- DNS -> Domain Name Service -> Übersetzt Klartextnamen wie stefan.waidele.info in IP-Adressen (78.46.82.136)
- ANAME oder A-Record ist eine direkte Übersetzung: Eine Domain wird einer IP-Adresse zugewiesen.
Also: “Hey, DNS-Server! Welche IP-Adresse hat stefan.waidele.info?” – “Guckst Du bei 78.46.82.136!“
- CNAME ist eine Umleitung auf einen weiteren Klartextnamen.
Also: “Hey, DNS-Server! Welche IP-Adresse hat stefan.waidele.info?” – “Die gleiche wie worker.stots.de, Aldah!” – “Lass die Klugscheißerei! Welche IP-Adresse hat worker.stots.de?” – “Guckst Du bei 78.46.82.136!“
- Selbstverständlich kann ein CNAME auf einen weiteren CNAME zeigen, der wiederum… Ihr wisst was ich meine, oder?
Das Domain-Mapping kommt offensichtlich mit diesen mehrfachen Umleitungen nicht klar. Deshhalb steht irgendwo in der Dokumentation, dass die gemappte Domain entweder
- per ANAME direkt
- oder durch einen CNAME, der direkt auf einen ANAME weiterleitet
aufgelöst werden kann. (Sorry, finde die Stelle nicht).
Am einfachsten ist es wohl, die entsaprechenden Domains direkt per A-Record im DNS zu definieren.
(siehe auch Wikipedia: List of DNS record types)
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By stwaidele
– 7. July 2010
Mit WordPress-MU hatte ich es schon einmal versucht, nun habe ich es mit WordPress 3.0 geschafft: Mehrere Blogs, die unter verschiedenen Domain laufen, auf einer einzigen, zentralen Installation zu hosten.
Welche Vorteile hat dies, gegenüber mehreren selbstständigen WP-Installationen? Hier der größte und wichtigste:
Zentrales Update aller Blogs, Plugins und Themes -> ein großes Plus an Bequemlichkeit und Sicherheit
Aber zuvor muss WordPress entsprechend konfiguriert werden. Dies ist (im Nachhinein) nicht wirklich einfach, aber machbar.
Vorbereitungen:
- Haupt-Domain für die Installation festlegen
Bei mir fiel die Wahl auf 310g.com – eine Domain, die ich mir speziell für WPMU zugelegt habe, und die nun zur Geltung kommt. Auf dieser Domain wird WP3.0 installiert.
- Multisite-Support aktivieren:
In der wp-config.php muss folgende Zeile stehen:
define('WP_ALLOW_MULTISITE', true);
- Im Backend gibt es nun den Menüpunkt “Tools -> Network”
Ja, wir erstellen ein “Blog-Network”, und hier legen wir fest, wie sich die einzelnen Blogs unterscheiden.
Bei mir werden die einzelnen Blogs unter rubysrudel.310g.com, mischlingsblog.310g.com, hotelkrone.310g.com, etc. angelegt.
- Noch mehr Konfiguration
Zum Glück sagt uns WordPress, was es in den Dateien wp-config.php und .htaccess haben möchte. Also, Copy und Paste!
- “WordPress MU Domain Mapping” Plugin installieren
Am besten über das Backend suchen, herunterladen und installieren, und für alle Blogs aktivieren (“Network activate“)
- “Copy sunrise.php into wp-content/” – Manchmal gibt einem die Dokumentation Rätsel auf.
Wo bitteschön ist “sunrise.php“? Im Plugin-Verzeichniss: “…/wp-content/plugins/wordpress-mu-domain-mapping/sunrise.php“
- Nochmal wp-config.php:
Diesmal die Zeile “define( ‘SUNRISE’, ‘on’ );“
Nun sind die Vorbereitungen abgeschlossen, und die Blogs können eingerichtet werden
Blog einrichten bzw. Site einrichten:
- Blog anlegen z.B. http://rubysrudel.310g.com
Unter “Super Admin -> Sites“
- In das Backend des Blogs wechseln
- Unter “Tools -> Domain Mapping” die gewünschten “schönen” Domains anlegen (z.B. http://rubysrudel.de)
- Sicherstellen, dass die Domain auch auf die Hauptseite verweist.
Das bedeutet, dass der DNS-Eintrag auf den entsprechenden Server zeigen muss, und dass die WP3.0 Installation auch vom Webserver angesprochen werden muss.
Blogs von Einzelinstallationen ins Blognetzwerk umziehen:
Ich habe die Artikel, Kommentare, Benutzer, etc. per “Tools -> Export” auf meinen PC heruntergeladen und anschließend in die gewünschte Site auf der WP3.0-Installation wieder importiert. Die Frage, ob Dateianhänge heruntergeladen werden sollen, habe ich mit “Ja” beantwortet. Themes und sonstige Optionen habe ich von Hand übertragen. Wie es scheint, hat es funktioniert
(Quellen: Everything you wanted to know about creating a network of multiple sites in 3.0, WordPress 3.0: Multisite Domain Mapping Tutorial)
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By stwaidele
– 30. June 2010
Digital Natives, Digital Imigrants, Generation Wasauchimmer – ich habe den Vorgeschmack auf die nächste Generation erlebt:
Generation “Always On”
Neulich auf der Autobahn, auf der Fahrt von Hanau nach Neuenburg kommen wir am Frankfurter Flughafen und somit auch am “Rosinenbomber” vorbei. Der Kleine (1. Klasse) frägt, ob der wirklich mit Rosinen geschossen hat und bis Heidelberg dreht sich das Gespräch im Auto über die Nachkriegszeit, die Belagerung Berlins, die Luftbrücke, die deutsche Teilung, die Vorgänge in der Westdeutschen Botschaft in Ungarn und das wohl folgenreichste Mißverständniss, das jemals bei einer Pressekonferenz vorgekommen ist.
Und so zahlreich die Facetten der Unterhaltung waren, so oft kam auch ein “Das muss ich Dir einmal auf Google-Maps zeigen” oder “Das können wir zu Hause dann auf Youtube zusammen anschauen“. Und die Antwort? Ganz klar: “Papa, wir haben doch das Laptop dabei. Das können wir doch hier anschauen…”
Meinen Kinder (alle zwischen 7 und 14 Jahren) fällt es schwer zu akzeptieren, dass das Internet eben nicht immer und überall verfügbar ist. “Bei Papas Handy geht’s doch auch, warum nicht bei Mamas Laptop?” (Weil Opa den Surfstick ausgeliehen hat, aber das ist eine andere Geschichte) – Braucht denn jetzt bald jeder handesübliche Kinderwagen einen Internetzugang? Oder reicht auch schon eine Halterung für’s Smartphone?
Fazit?
Wir leben in einer spannenden Zeit, in der sich nicht nur die Technik rasant verändert, sondern diese Veränderungen auch genau so schnell in der Bevölkerung ankommen. Nicht bei allen. Aber bei den “Early Adoptern” und bei den “Natives”. Und die Natives werden immer mehr…
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By stwaidele
– 14. June 2010
Aus aktuellem Anlass ist es vielleicht interessanter Videos von YouTube statt vom ZDF herzuunterladen.
Die absolut beste Möglichkeit hierzu ist der 1-Click YouTube Video Downloader. Dieses Firefox-Plugin klinkt sich in die Seiten von Youtube ein und stellt rechts unter dem Videofenster mehrere Links bereit, mit denen man das angezeigte Video in verschiedenen Formaten (auch HD, falls verfügbar) runterladen kann.

Das einzige Manko: Das Update von V1.2 auf die aktuelle V1.4 wurde nicht automatisch von der Plugin-Verwaltung erledigt, sondern musste manuell durchgeführt werden.
Und nun kann ich Lena immer und überall (auch ohne Internetverbindung) hören…”You are SO CRAZY!”
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By stwaidele
– 30. May 2010
Eigentlich wollte ich nicht über Flattr schreiben – denn das tun ja schon genügend andere.
Warum ich es nun doch tue? Weil ich durch die eigene Nutzung gemerkt habe, wie unglaublich praktisch Flattr ist.
Für mich ist Flattr innerhalb weniger Tage zu einer Art Zeitschriften-Sammelabo geworden, so wie man es vom Print her als “Lesezirkel” kennt: Für einen moderaten Betrag erhält man eine große Auswahl an Artikeln.
Nun bekommt man die im Web natürlich auch kostenlos geliefert. Aber trotzdem sehe ich meine monatlichen 2€ als Abogebühr. Diese hat auch noch den Vorteil, dass sie genau auf diejenigen Artikel verteilt wird, die ich auch gelesen habe. Und wenn der Flattr-Knopf auf mehr Seiten zu finden sein wird, werde ich den Betrag auch gerne erhöhen, damit der “Preis pro Flattr” nicht zu sehr abfällt.
Ich finde Flattr ist eine gute Möglichkeit, kleine Geldbeträge im Web gezielt auszugeben.
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By stwaidele
– 20. May 2010
Dies ist eine Überarbeitung eines älteren Artikels und eine Zusammenfassung der dort gesammelten Kommentare.
Die öffentlich-rechtlichen Sender stellen Ihre Sendungen im Internet zum Anschauen bereit. Obwohl diese durch die Gebühren finanziert & bezahlt sind, werden sie jedoch nach einer gewissen Zeit wieder “gelöscht”. Wer also eine Sendung länger aufbewahren möchte, oder diese im Zug (ohne Internetverbindung) anschauen will, muss sich das gewünschte Video also herunterladen – so wie man auch ein Hörbuch runterladen muss, um es unterwegs zu hören.
Und so funktioniert das bei der ZDF-Mediathek unter Linux:
- Die ZDF-Mediathek in die HTML-Version umschalten:

- Link zur “Windows Media Player” Datei kopieren (je nach gewünschter Qualität, die Auflösung wählen):

- Folgende Zeile im Terminal speichert das Video auf der Festplatte:
curl VIDEO-URL | grep mms: | cut -d \" -f 2 | xargs -n1 mplayer -dumpstream -dumpfile DATEINAME.wmv
wobei VIDEO-URL durch die kopierte Link-Adresse zu ersetzen ist, und DATEINAME für den genwünschten Dateinamen steht.
- Selbstverständlich kann man sich auch das ganze in ein Shellscript packen. Man muss dies aber nicht tun
Posted in Freedom, Kinderweb, Linux, Tech-Stuff.
By stwaidele
– 18. May 2010
“May, the 4th be with you!”
(via)
Posted in Alltagsweisheiten, Wetter.
By stwaidele
– 4. May 2010