Bilder unter Glas

….oder “Warum das Touch-Interface nicht die Zukunft der Mensch-Maschine Interaktion sein sollte”

In “A brief rant on the future of interaction design” erklärt Bret Victor, dass uns für die Zukunft bessere Dinge ausdenken sollten, als mit dem Finger über eine Glasoberfläche zu wischen. (Auch wenn ich das auf dem iPad immer noch ziemlich cool finde).

Victor betrachtet in seinem Artikel Benutzeroberflächen nicht aus Sicht des zu lösenden Problems, sondern aus Sicht des Menschen, der das Werkzeug zur Lösung bedienen muss.

Sehr wichtige Sichtweise, die nur zu oft viel zu wenig beachtet wird.

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Erziehung mit dem Fernsehapparat

Schon klar, ich weiß schon: Verantwortungsbewusste Eltern setzten Ihre Babys nicht vor die Kiste. Selbst wenn man damit erstaunliche Ergebnisse erzielen kann.

Wir haben unsere Kinder mit recht wenig TV großgezogen. Den ältesten sogar anfangs ganz ohne, später nur mit selektierten Videos. Wohlgemerkt auf einem Gerät mit nach GEZ-Vorgaben verplombtem Antenneneingang! Aber aus Babys werden Kinder, und aus Kindern werden Teenager. Und Teenagererziehung wurde doch schon immer ausgelagert, oder? Zunächst ins Internat. Später dann wurde an die Bravo delegiert. Und heute? Heute steht dem verantwortungsvollen Teenagervater eine ganze Reihe von erprobten US-Serien als Hilfsmittel zur Verfügung.

Nach dem Konsum von ein paar Staffeln “How I met your mother” und “Two and a half men” sollten Töchterlein eigentlich alles wissen, was es über Männer zu wissen gibt. “Eine schrecklich nette Familie” halte ich unter Verschluss – schließlich will man ja auch einmal Enkelkinder bekommen. Bleibt die Frage, ob “Scrubs” den Karrierepfad in Richtung Medizinstudium bringt, oder genau das Gegenteil bewirkt.

Und die ganz große Unbekannte in der Gleichung: Was bitteschön bewirkt der Genuss von “The Big Bang Theory”???

(Beitrag KW1 zu Iron Blogger Freiburg)

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Chormusik vs. Volksbankwerbung

Es ist ja nicht so, dass ich in der Lage wäre Chormusik zu beurteilen, auch wenn ich zu Jugendzeiten in einem Chor mitgesungen habe – meist irgendwo zwischen Bass und Tenor, je nach dem neben wem ich gerade stand…

Aber ich kann mir gut vorstellen, dass die unverständlichkeit des Texts einiges dazu beigetragen hat, dass “Wie weit willst Du geh’n?” in die Volksbankwerbung kam. Denn im Orginal “Hungriges Herz” ist es sehr gut verständlich – aber eigentlich nichts für einen Banken-Werbespot.

Ist aber auch egal. Ich freu mich immer, wenn ich bei der VoBa in der Warteschleife bin :)

Und apropos freuen: Halleluja!

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You’re not gonna put this on Youtube, are you?

Oh, yes Mary, they surely did!

(via Christoph Lindner)

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Social-Seating meets Dating-Websites

via Jens Oellrich auf Facebook:

Fenster oder Gang? Hühnchen oder Lasagne? Beim Fliegen kann man sich vieles aussuchen, nur den Sitznachbarn nicht. Was bisher dem Zufall überlassen ist, will KLM nun planbar machen – mittels sozialer Netzwerke wie Facebook.

Denken wir das einmal ganz konsequent zu Ende, in einer Zeit, in der man bei manchen Fluggesellschaften nicht überrascht wäre, wenn eine seperate Toilettengebühr erhoben würde:

Beim Check-In wird man nicht nur freundlich auf die Möglichkeiten des Priority Boarding hingewiesen, sondern auch auf das Priority Social Seating:  ‎”In unserem Standardpreis ist das Social-Seating mithilfe von Facebook oder Google+ inbegriffen. Gegen Aufpreis beziehen wir partnerbörse.ru sowie andere Dating-Sites in den Algorithmus mit ein. In der Business-Class ist die XING-Option inklusive.”

Gar nicht auszudenken, wenn man das jetzt noch mit Ebay verknüpft und die ledigen Flieger um den Platz neben der Blondine (und selbstverständlich auch umgekehrt) bieten lässt. Und das Objekt der Begierde darf mitbieten, um sich freizukaufen.
Ich bin gleich wieder da, muss nur kurz rüber zum Patentamt… ;)

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Autokorrektur…auch nach 20 Jahren immer noch lustig

Schon in den 80ern, als Textverarbeitung massentauglich wurde, gab es einige witzige Ersetzungsvorschläge, die die Runde machten. Damals wurden aber die Verschlimmbesserung nicht ungefragt eingesetzt. Und wenn, dann konnte man davon ausgehen, dass das Druckerzeugnis noch einmal kurz überflogen wurde. (Ja, ich weiß: Es wurde nicht korrekturgelesen. Aber man hatte wenigstens die Chance.)

In Zeiten von Mini-Touchscreen-Tastaturen und SMS sind die Folgen jedoch um einiges gravierender – und noch lustiger.

Ich bezweifle zwar, dass Steve Jobs bzw. das Appl’sche Puritätsministerium erlaubt, dass Worte wie “Pussy”, “Kill”, “Cock” und “Jizz” überhaupt in der Autokorrektur vorhanden sind. Und wenn, dann nur auf der Blacklist um vom Empfänger eine Bestätigung zu einzufordern die besagt, dass man mit “17+ Inhalten” umgehen kann.

Wie auch immer, mit den Seiten “Damn You Autocorrect“, “Wrong Number Texts” und dem deutschen Pendant “Geliebte Autokorrektur” kann man ohne weiteres drei bis vier Stunden schmunzelnd – und manchmal auch laut lachend – verbringen.

Viel Spaß damit!

PS: Mein Favorit ist immer noch “Your mom and I are going to divorce next month.” – “What??? Why! Call me please?” – “I wrote Disney and this phone changed it. We are going to Disney.

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Pusemuckeldorf im hintersten Heideland

Pusemuckeldorf im hintersten Heideland” hat das Zeug, die nächste Hommingberger Gepardenforelle zu werden.

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Herbtshopping…

Seitdem ich bei Amazon einige Produkte mit eindeutigem Apple-Bezug gekauft habe, bin ich offensichtlich in eine andere Kundengruppe eingeteilt worden. Man bietet mir per E-Mail äußerst stylische Küchengeräte von Russel Hobbs an. Bei manchen kann ich am Foto alleine nicht wirklich erkennen, welche Aufgabe die einzelnen Gadgets erledigen sollen. Aber sie sehen klasse dabei aus :)

Unzertrennlich!Ich fürchte, dass meine alte, braune Lederjacke da wohl nicht mehr ganz zum iMage passt…

Hemd und Hose passen ja zusammen, die Krawatte konnte ich schon vor der App binden (aber jetzt weiß ich, wie der Knoten genannt wird!).

Aber was ist in diesem Herbst der Trend bei  Herrenjacken? Da gibt es ja viele unterschiedliche Modelle, von glänzend und schwarz bis hin zu Strick oder Leder. Da hat Mann die Möglichkeit, genau die Jacke zu wählen, die ihnen auch am Besten gefällt. Ich will mich ja in der eigenen Jacke wohl fühlen – und das nicht nur diesen Herbst. Es ist also nicht empfehlenswert, eine Jacke nur zu kaufen, weil sie gerade besonders modisch oder trendy ist, denn nicht jeder Trend passt zu mir. Auch wenn mich schon einige der Jacken, die man im Angebot von Esprit findet schon interessieren würden.

Jacken und Mäntel sind ja ohne weiteres in der “iPreisklasse” angesiedelt. Aber man kauft ja auch nicht nur für eine Saison. Meine Jacken und ich sind in der Regel über viele Jahre ein festes Team. Da darf man ruhig mal ein wenig mehr für eine schöne Jacke ausgeben, denn der schöne Spruch, „Wer billig kauft, kauft zwei Mal“, trifft bei Bekleidung exakt zu. Jetzt hoffe ich nur noch, dass XXL auch passt :)

Wenn das mit dem “iLifestyle” so weitergeht, muss ich mich wohl bald nach einem neuen Auto umschauen…

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Wireless Madness: Musik im ganzen Haus mit Airplay, iTunes und dem iPod

In den Achzigern gab es die Faustregel: Die passenden Lautsprecher kosten so viel wie der gesamte Rest der HiFi-Anlage. Wohlgemerkt, das war zu Zeiten der Komponenten-Systeme: Verstärker, Radio, CD-Player, Kasettendeck und selbstverständlich der Plattenspieler stapelten sich zu ansehnlichen Türmen – und wie gesagt: Boxen, die nicht nur optisch, sondern auch akkustisch mithalten sollten, gingen ordentlich ins Geld.

Passend zum iPad wollte ich mir also das entsprechende Soundsystem zusammenstellen. Das Versprechen von Airplay klang gut: Aktivboxen werden per WLAN mit der Musik gefüttert. Sogar mehrere gleichzeitig. Dass letzteres nicht mit iPhone, iPod oder iPad funktioniert liest man erst, wenn es zu spät ist.

Aber ein Multi-Room Soundsystem ist schon verlockend. Also muss das alte Netbook als iTunes-Jukebox herhalten. Und dann klappt alles, wie es soll: Die Lautsprecher melden sich im WLAN an und können dann per Apple Remote-App vom iPhone, iPad oder von einem iPod touch einzeln an- und ausgeschaltet werden. Die Lautstärke lässt sich zwischen den Boxen relativ und auch per Master-Volume im gesamten bequem regeln. Es können auch einzelne Lautsprecher von anderen PCs (oder eben von iOS-Devices) aus angesprochen werden, wenn man in verschiedenen Räumen individuelle Musik hören möchte.

Alles zusammen eine sehr komfortable, flexible und robuste Möglichkeit, die Wohnung mit Musik zu füllen.

Somit kommen wir auf folgende Rechnung:

1 x Altes Netbook 100 Euro
3 x Philips DS8800W Fidelio
Airplay Boxen
à 400 Euro
1200 Euro
1 x iPod touch
mit Remote-App als Fernsteuerung
180 Euro
Total 1480 Euro

Wir bewegen uns also wieder in den Preisklassen meiner Jugend – allerdings sind die Lautsprecher im Verhätniss deutlich teurer geworden…

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“Sturm der Liebe” auf dem iPad

Während das ZDF eine schicke Mediathek-App anbietet, ist die ARD-App auf die Tagesschau beschränkt.

Wer jedoch seine tägliche Dosis “Rote Rosen” oder Fürstenhof auf das iPad bekommen will, der braucht aber nicht verzweifeln. Der Alternative Webbrowser “Skyfire” kann Flash-Videos in iOS anzeigen. Skyfire ist im Appstore für knapp 4Euro zu haben. Die Videos werden dann über einen separaten Knopf angezeigt. Dies funktioniert nicht nur bei der ARD-Mediathek, sondern auch bei anderen Videoportalen. Welche genau unterstützt werden, ist unter http://skyfire.com/support/video-site-check zu erfahren.

Screenshot: ARD Mediathek in Skyfire Browser Screenshot: Rote Rosen auf dem iPad Screenshot: Anna und die Liebe

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