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Literal Videos - Verbotene Kreativität

Wer noch Beispiele braucht, wie das momentane Urheberrecht die Kreativität der Bevölkerung behindert (oder mindestens in die Illegalität drängt), der findet diese bei Youtube unter dem Stichwort “Literal Videos“.

Klar sind bei weitem nicht alle dieser Clips künstlerisch wertvoll. Das Konzept, Liedertexte zu schreiben, die genau das mit Wirten Abbilden was im Musikvideo passiert ist aber äußerst einfallsreich. Und es verlangt einiges an Arbeit, bis der eigene Text auch auf die Orginalmelodie passt. (Manchmal werden auch Videos gedreht, die zum Orginaltext passen.)

Und auch Rick Astley darf nicht fehlen :)

Ach ja, und dann bin ich auch noch auf diese beiden Perlen aus den Achzigern gestoßen: “You spin me right round” von Dead or Alive sowie “Love Missile F1 - 11″ von Sique Sique Sputnik. Klasse, oder? :)

(via Blogpiloten)

Posted in Freedom, Humor, MyBlog, Web2.0.

MySQL-Tabellen reparieren - Marked as crashed and should be repaired

Ausführliche Anleitung zum Reparieren von MySQL-Datenbanken - hat mir heute prima geholfen:

http://blog.badmad.net/uncategorized/mysql-table-is-marked-as-crashed-and-should-be-repaired/

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Firefox 3.5 für Ubuntu 9.04 Jaunty Jackalope

So toll die von Debian geerbte Paketverwaltung ist: Bei Versionssprüngen großer Softwarepakete hängt man immer ein wenig hinterher. So auch aktuell bei der neuen Version von Firefox.

Während man über die Mozilla-PPA-Repositories schon eine ganze Weile die Vorabversionen von FF3.5 testen kann, ist die Final nicht darauf zu finden - dafür schon die Alpha von 3.6… (Liegt das etwa an mir? Habe ich die falsche Quelle eingestellt?)

Also, jedenfalls sind hier die Schritte, wie man den aktuellen, veröffentlichten Firefox 3.5 auf Ubuntu (und wahrscheinlich auch vielen anderen Linux-Distributionen) installiert:

cp -r ~/.mozilla/firefox/ ~/firefox_backup
wget -O - http://releases.mozilla.org/pub/mozilla.org/firefox/releases/3.5/linux-i686/de/firefox-3.5.tar.bz2 | tar xj -C ~
sudo mv ./firefox /usr/local/
sudo rm /usr/bin/firefox
sudo ln -s /usr/local/firefox/firefox /usr/bin/firefox

Und das machen diese Zeilen:

  1. Backup der Konfiguration und der Plugins erstellen
  2. Das Paket herunterladen und entpacken
  3. Das Installationsverzeichniss an den richtigen Platz verschieben
  4. Den bestehenden symbolischen Link zur alten Version entfernen
  5. Einen neue symbolischen Link zur aktuellen Version erzeugen

Nun sollte überall wo bisher Firefox 3.0 gestartet wurde die neue Version ans Werk gehen.

Viel Spaß!

Posted in Linux, MyBlog, Tech-Stuff.

Travian - Neustart in Welt 3

Die 24/7-Travianspieler wissen es sowieso schon. Aber für alle anderen ist jetzt ein guter Zeitpunkt, sich bei Travian anzumelden.

Nie wieder wird es so einfach sein, unter die besten 5000 Spieler einer Welt zu kommen - zumindest bis wieder eine neue Runde startet. :)

Hier hat man noch die Chance, einigermaßen bei der Entwicklung mitzuhalten, und nicht (wie in den Welten im fortgeschrittenen Spielstadium) nur als Rohstofflieferanten für “die Großen” herhalten zu müssen.

Also, nach Travian geht’s hier entlang…

Posted in Flashgames, Kinderweb, MyBlog.

Kinderpornos im Netz eliminieren statt verstecken (Howto)

@Junge_Union fordert in einem Tweet:

Ganz sachlich: Wie lassen sich kinderpornographische Inhalte sinnvoll aus dem Internet fernhalten? Um nichts anderes geht es!

Genau, darum geht es. Und auch darum, wie man das auf eine möglichst grundrechtsschonende Art und Weise machen kann. Hier eine kleine Anleitung, die ich den Parteien, politischen Würdenträgern und auch den Ermittlungsbehörden gerne zur Verfügung stelle.

Wir werden hier in kurzer Zeit die Adressen der Verantwortlichen von verschiedenen Webseiten und deren Provider herausfinden. Jedoch werden in den Beispielen nicht die URLs von tatsächlichen KiPo-Webseiten benutzt. Diese zu kennen ist ein “Privileg” der Ermittlungsbehörden, um dass ich diese nicht beneide. Also, nochmal: Die hier verwendeten Domains, Provider und Betreiber haben mit Kinderpornografie nichts am Hut!

Ich nutze für meine “Ermittlungen” Linuxbefehle. Für diese gibt es auch entsprechende Programme unter Windows und MacOS. Es handelt sich hierbei um grundlegende Befehle, die jeder, der in der Netzwerkadministration tätig ist kennt. Wer DNS-Sperren einrichten kann, der kann das, was hie im Artikel beschrieben ist, schon lange!

1. Möglichkeit: Whois

Manchmal sind Computerbefehle so einfach: Whois (also “wer ist”) liefert uns die Adressen, auf die ein Domainname registriert ist. So sagt uns ein simples “whois regierungsprogramm.de” die Angabe, dass die Domain “Regierungsprogramm.de” von der CDU Bundesgeschäftsstelle registriert wurde, dass Herr Stefan Scholz der administrative Ansprechpartner ist (also, z.B. wenn die die Domain kaufen wollen, oder eine Abmahnung schicken möchten, oder so.) und dass die Firma 1&1 für die technische Seite zuständig ist.

Handlungsmöglichkeit 1: Sollten wir illegale Inhalte auf diesen Webservern vermuten (was ich nicht tue, siehe oben), dann könnten wir nun unsere Beamten zu den nun bekannten Adressen schicken. Ausgestattet mit Durchsuchungs- und Haftbefefehlen und allem, was sie dazu brauchen, die Täter dingfest zu machen.

2. Möglichkeit: Traceroute

Die Angaben in der Whois-Datenbank können falsch oder anonymisiert sein. Und auch nicht jeder registriert seine Domains über die großen Provider wie 1&1, Plusserver oder Hetzner - auch wenn die Rechner dort im Rechenzentrum stehen. Waidele.info ist zum Beispiel eine solche Domain. Sowohl als Inhaber, als auch als technischer Kontakt stehe ich hier in der Whois-Datenbank. Was also tun, wenn wir “Whois” nicht vertrauen?

Das “Routing” führt uns von unserem Schreibtisch bis zu den Servern. Schauen wir uns einmal an, welchen Weg die Daten von meinem Schreibtisch zu meinem Webserver nehmen:

stw@jaunty-32:~$ traceroute waidele.info
traceroute to waidele.info (78.46.252.100), 30 hops max, 60 byte packets
1  192.168.181.1 (192.168.181.1)  0.900 ms  1.139 ms  1.390 ms
2  217.0.118.48 (217.0.118.48)  43.581 ms * *
3  87.186.241.58 (87.186.241.58)  51.574 ms  52.421 ms  53.852 ms
4  217.239.40.234 (217.239.40.234)  62.734 ms  64.422 ms  66.630 ms
5  dtag-gw.hetzner.de (193.159.226.2)  68.856 ms  70.556 ms  72.569 ms
6  hos-bb1.juniper1.rz4.hetzner.de (213.239.240.200)  77.676 ms  52.842 ms  53.251 ms
7  gi.4.2.rs3k6.rz9.hetzner.de (213.239.244.243)  55.501 ms  57.940 ms  59.345 ms
8  static.227.77.46.78.clients.your-server.de (78.46.77.227)  62.559 ms  63.781 ms  65.745 ms
9  static.100.252.46.78.clients.your-server.de (78.46.252.100)  67.450 ms  70.134 ms  71.671 ms

Die Zwischenstationen können sich hierbei ändern. Aber zwei der Rechner sind wirklich interessant:

Im obigen Beispiel ist das die Nr. 5 “dtag-gw.hetzner.de” - offensichtlich der Rechner, der Anfragen von der Deutschen Telekom AG annimmt und an das Netzwerk bei Hetzner weiterreicht. Und die letzte Station. Eine Whois-Abfrage von “your-server.de” weist Hetzner als Besitzer dieses Netzwerks aus.

Handlungsmöglichkeit 2: Wer auch immer den Rechner gemietet hat, und wer auch immer die Daten darauf hochgeladen hat: Der Server steht bei Hetzner, wahrscheinlich in deren Rechenzentrum 9 (siehe Station 7 im Traceroute). Ein Abuse-Report sollte jeden Hoster alarmieren und wohl genügen, dass der entsprechende Rechner nicht mehr erreichbar sein wird. Wie auch schon oben gesagt: Der Polizei sollte dabei noch mehr Möglichkeiten haben. Die Mitarbeiter dort werden bei entsprechend ausgestellten Papieren sicher gerne den exakten Standort des Servers lokalisieren und diesen den Behörden für weitere Ermittlungen überlassen.

Und bei Servern im Ausland?

Bei Servern im Ausland funktioniert das ganz genau so. Die Aktivisten von Wikileaks haben mit Abuse-Reports eine beachtliche Anzahl von Kinderporno-Servern (von ausländischen Sperrlisten) vom Netz geholt. Warum gelingt dies den Ermittlungsbehörden nicht? Selbst in Kasachstan sind Kinderpornos illegal!

Aber das dauert doch Tage und Wochen wärend denen die Bilder und Videos noch sichtbar bleiben!

Ja. Obiges Verfahren dauert eine Weile. Wenn man “nur” mit Abuse-Reports arbeitet, dann ist der Zeitaufwand pro Website wahrscheinlich 5 Minuten statt einer Minute, die man für eine DNS-Sperre benötigt. Dann kommt noch die Zeit hinzu, bis der Abuse-Report bearbeitet ist, und der Provider die Seiten vom Netz nimmt. Zwei Tage? Ich weiß es nicht genau. Und Durchsuchungsbefehle brauchen auch Zeit (und sogar einen Richter).

Aber was wird duch diesen Zeitlichen Mehraufwand erreicht? Die illegalen Inhalt kommen tatsächlich vom Netz weg. Gegen Verantwortlichen wird ermittelt und man kann sie tatsächlich einsperren.

Aber das Verfahren ist doch viel zu aufwändig und teuer!

Nein. Es ist aufwändig und es ist teuer. Aber wir reden hier von Kindesmißbrauch! Das sollte die Maßnahmen rechtfertigen.

Warum bringt es nichts, DNS-Sperren einzurichten?

Weil DNS-Sperren leicht umgangen werden können. Mit DNS ist die Zuordnung von Domainnamen (wie “Regierungsprogramm.de” zu IP-Adressen (wie 82.165.90.13) geregelt. Eine Sperre auf dieser Ebene leitet Zugriffe auf http://GanzBoeseSeite.test.com um, und zwar auf das bekannte Stopschild.

Aber nur wenn auch ein entsprechender DNS-Server verwendet wird.

Und nur, wenn auf den “Klartextnamen” verlinkt wird. Geht der Link direkt auf die IP-Adresse, so ist die DNS-Sperre wirkungslos.

Somit bleiben die illegalen Inhalte viel länger im Netz als bei obigen Vorgehensweisen. Man kann es nur nicht mehr so leicht nachvollziehen.

Wenn DNS-Sperren nicht wirkungsvoll sind, warum sollen sie dann “Zensur” sein?

Durch die DNS-Sperren wird jeder Seitenzugriff im Internet von staatlicher Seite überprüft. Nicht nur die auf illegales Material, sondern jeder Zugriff. Und wie bekannt wurde, sind in anderen Ländern schon sehr viele “legale, aber unerwünschte” Seiten auf den Sperrlisten gelandet. Und genau da fängt Zensur an.

Bitte weiterlesen unterHintergrundtext: Kinderpornographie & Internet-Sperren“. Dort werden die politischen und gesellschaftlichen Details sehr gut erklärt. Ich habe versucht, hier bei der Technik zu bleiben.

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Freiheit brauch das Urheberrecht!

Update: Habe soeben gelernt, dass die Piratenpartei nicht für die Abschaffung des Urheberrechts ist. Trotzdem stimmt das hier gesagt grundsätzlich trotzdem :)

Ein wichtiger Punkt bei der Diskusion um “Freiheit der Kultur” ist, dass die Freien Lizenzen (GPL, CC, …) ein wirksames und starkes Urheberrecht benötigen, um die Kontinuität eben dieser Freiheit zu sichern.

Denn nur aufgrund eines wirksamen Urheberrechts konnte z.B. GPL-violations.org erzwingen, dass sich auch die “Großen und Mächtigen” an die Lizenzen halten, die die Programmierer bestimmt haben.

Je mehr Kultur unter freier Lizenz geschaffen wird, desto größer wird auch die Basis, auf die sich “Neu-Schaffende” beziehen können. Und wer dann seine Werke auf freien Grundlagen aufbaut, der muss sich dann auch an die Spielregeln halten.

Dass es der “Industrie” nicht um den Urheberschutz geht, konnte man schon 2005 erkennen: Zum Schutz der eigenen Musik wurde freie Software raubkopiert

Also: Urheberrecht kann/soll bleiben (aber auch nicht ausgedehnt werden!). Eine wirklich Freie Kultur wird dann die geschlossene Kultur überwuchern, verdecken und in die Bedeutungslosigkeit verdrängen.

Mit Software hat es begonnen. Aber dies ist erst der Anfang.

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Googlen nach “LVA Lörrach”? -> #FAIL

Guten Morgen,

ich habe soeben für einen Mitarbeiter die Telefonnummer der LVA Baden-Württemberg gesucht. Einer der ersten Google-Treffer nach “lva lörrach” waren die Seiten der Stadt Lörrach (http://www.loerrach.de/servlet/PB/menu/1054480/index.html ).

Jedoch ist dort ein falsche Link angegeben (und zwar auf http://lva-baden.de ) - dieser führt jedoch auf eine geparkte Domain, die voll mit Werbung ist.

Ich denke, es ist im Interesse der LVA, der Stadt Lörrach und auch der Versicherten, dass dieser Fehler möglichst bald behoben wird.

Mit freundlichen Grüßen,

Stefan Waidele

PS: Der Korrekte Link ist wohl
http://www.deutsche-rentenversicherung-bw.de/ bzw. (wie auf den Seiten von Bad Bellingen verlinkt) http://www.lva-bw.de

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Warum die Käufer Windows bevorzugen

Warum ist Linux (so gut wie?) komplett von den neuen Netbooks verschwunden? Pamela Jones von Groklaw hat die Antwort gefunden:

They want to promote open source and Linux. But if you begin from the PC you are afraid of Microsoft. They try to go to the smart phone or PDA to start again.

oder

“Sie wollen Open Source und Linux voranbringen. Aber wenn man dies vom PC beginnend tut, dann hat man Angst vor Microsoft. Sie versuchen einen Neubegin vom Smartphone oder PDA aus.”

Also wie wir es schon lange wussten: Es sind nicht hauptsächlich die Käufer der Netbooks, die Windows vorinstalliert haben wollten. Es ist die Angst der Hersteller vor dem Monopolisten.

Zu doof, dass MS auch bei den PDAs schon Palm verdrängt hat. :(

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Hunde, schwerelos im Flugzeug

Sorry für den Crosspost, aber das muss jetzt sein!

(via Bertram)

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Die Demonstranten kommunizieren per Twitter /Freiburg

Na, wer hätte das geahnt: Was im Iran funktioniert, klappt auch (zumindest noch im Moment) auch in Deutschland!

Die Demonstranten vernetzen sich via Twitter:

Und wir sehen Bilder (und wahrscheinlich bald auch Videos), die Journalisten so nicht machen können.

Sicher: Das ist nicht so essesziell Wichtig wie im Iran. Aber es zeigt, dass diese Art der Kommunikation immer wichtiger wird

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