Ich bin SAP Certified — Ein Erfahrungsbericht

Gestern habe ich die TERP10–Prüfung bestanden und darf mich nun „SAP Certified – Associate Business Foundation & Integration with SAP ERP 6.0 EHP5“ nennen.

Viele aus meinem persönlichen Umfeld haben mich gefragt: „Warum?“. Viele Kommilitonen bei der AKAD haben mich gefragt: „Wo? Wie? War‘s gut?“

Das Warum ist eigentlich recht schnell abgehandelt: Als Fernstudent der Wirtschaftsinformatik beschäftige ich mich intensiv mit der Abbildung von Geschäftsprozessen in Software. Marktführer bei dieser Art von Software (ERP—Systeme) ist SAP. Allerdings ist das nichts, was man sich mal kurz als Demoversion runterlädt und in VMWare installiert. Die einzige Chance, für mich tatsächlich einmal ein echtes SAP–System unter die Finger zu bekommen war eine entsprechende Schulung. Und diese sind i.d.R. auch nichts, was man einfach mal so bezahlt. Aber zum Glück gibt’s mit dem Studentenausweis eine satte Ermäßigung, und daher nutzte ich die Gelegenheit.

Wo: erp4students.de bietet genau das an: Offizielle SAP–Lehrgänge zum Studententarif. Für Deutschland werden diese von der Universität Duisburg–Essen als Fernlehrgang durchgeführt. Die Kurse dauern jeweils ein Semester, als Grundlage wird „Integrierte Geschäftsprozesse mit SAP ERP“ angeboten, für den ich mich eingeschrieben habe. Diesem Kurs ist besonders, dass man im Anschluss daran die zugehörige Prüfung „C_TERP10_65“ ebenfalls deutlich vergünstigt ablegen kann.

Wie: Zu beginn des Semesters erhält man Zugang zum Kursforum, über die die komplette Betreuung durchgeführt wird. Ein echtes Highlight des Kurses! Der zuständige Betreuer war sehr schnell und kompetent bei den Antworten. Meist (immer?) war die Antwortzeit in Minuten zu messen. Manchmal wenige Stunden. Aber einen ganzen Tag musste glaube ich niemand auf die Antwort zu einer Frage warten. Hier noch einmal ganz öffentlich: Hut ab vor dieser Leistung, Taymaz! Du warst super!

Die Lernmaterialien gab es ebenfalls im Forum zum Download: 1500 Seiten als PDF, aufgeteilt in 13 Teilgebiete zu je 50 bis 170 Seiten, von denen zwölf je eine Fallstudie enthielt. Die Teile waren fast alle gleich eingeteilt: Es wechselten sich theoretische Grundlagen, Praxis (also die für die Fallstudie zu bearbeitenden Arbeitsschritte) und Reflexion ab. Lediglich beim letzten Thema, „Business Inteligence“ entfiel der Praxisteil.

Für die Fallstudien erhielt ich Zugang zu einem echten SAP–System, auf dem der virtuelle Konzern IDES abgebildet ist. Hier durchlief ich sozusagen alle Abteilungen und musste Geschäftsvorfälle bearbeiten. Das ganze Spektrum von Kundenbestellungen, Lagerverwaltung, Lieferantenbestellungen, Zahlungsabwicklung, Produktionsplanung, Personalmanagement, Kostenrechnung,… war abgedeckt. Das Vorgehen war in den Schulungsunterlagen sehr detailliert beschrieben und gut nachvollziehbar. Vom Zeitaufwand benötigte ich ca. vier bis fünf Stunden pro Fallstudie (inkl. Theorieteil, manchmal zzgl. Reflexion). War also jeweils an einem halben Tag gut machbar.

Bei rechtzeitiger Einreichung der Fallstudien zum Semesterende erhielt man ein entsprechendes Zertifikat der Uni Duisburg–Essen, welches unabhängig von der eigentlichen Prüfung ist. („Herr Stefan Waidele hat an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften im Sommersemester 2014 an dem Kurs Integrierte Geschäftsprozesse mit SAP ERP (TERP10) erfolgreich teilgenommen und den erforderlichen Leistungsnachweis erbracht.“, genaue Kursbeschreibung auf der Rückseite)

Die eigentliche Prüfungsvorbereitung konnte dann mit Hilfe der Lernmaterialien sowie einigen Musterklausuren geschehen. Die Prüfungen konnten an verschiedenen Standorten zu zwei unterschiedlichen Terminen abgelegt werden. Diese standen schon zu Kursbeginn fest, so dass man entsprechend planen konnte. Ich fuhr dazu nach Stuttgart.
Am PC mussten hier 41 der 80 gestellten Fragen korrekt beantwortet werden. Die Fragen waren alles Ankreuzaufgaben. Allerdings bedeutet das nicht, dass alle einfach waren. Offensichtliche Falschantworten waren kaum vorhanden. Außerdem mussten bei Fragen mit mehreren korrekten Antworten genau diese und nur diese angekreuzt werden. Halbe Punkte gab es nicht. Eine Antwort war komplett richtig oder eben falsch. Man hatte maximal drei Stunden Zeit, ich war nach einer starken Stunde fertig. Vor mir sind schon vier oder fünf andere Teilnehmer gegangen, mindestens drei mit zufriedenem Gesicht. :)

Die Rückmeldung, ob man bestanden hat oder nicht gab es direkt nachdem man auf „Prüfung beenden“ (und das obligatorische „Sind Sie sicher? Ja!“ geklickt hat. Nur bei mir ging es etwas länger, da genau zu diesem Zeitpunkt die Aufpassersoftware (damit man nicht nebenher nach Antworten googelt) abgestürzt ist und die ganze Workstation mitgerissen hat. Nochmal einloggen ging nicht (ich hatte ja die Prüfung schon eingereicht). Daher musste die Prüfungsaufsicht in der Zentrale nachfragen. Antwort kam nach ca. 10 Minuten: Bestanden.

Das offizielle Zertifikat kommt dann in ca. 4 bis 8 Wochen.

Würde ich den Kurs noch einmal besuchen? Auf jeden Fall!
Ich habe ja noch mindestens ein Semester vor mir. Da könnte ich ja einen Aufbaukurs belegen, um mal tatsächlich in ABAP zu programmieren… ;)

 

 

Bilder und Aufzählungen…

Quick & dirty… wenn Bild und Aufzählung nicht harmonieren. Was besonders bei Liquid Layout bzw. Responsive Layout schon mal vorkommen kann.

So sieht das (manchmal) nicht gut aus:

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So sieht das (zumindest) ordentlich aus:

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Wow: Zehnjähriges Blogjubiläum.

Am 23. Dezember 2003, also vor genau zehn Jahren habe ich angefangen zu bloggen. Damals noch in einem Wiki-System und eher “Twitter-Style”, aber wer wird schon so kleinlich sein.

Ich habe diese “Linksammlungs-Posts” auf einer Webseite gesammelt. Der erste war ein Link zu einem interessantem Artikel über den Übergang vom Großrechnerzeitalter zur Ära der PCs. Nach weiteren Links folgte dann auch bald (im Januar 2004) das erste, was man als “richtigen Blogpost” bezeichnen könnte: Ein Rant über die Massentauglichkeit von Linux.

Und ruck-zuck sind zehn Jahre vorbei…

iOS 7 und die Akkulaufzeit

iOS7-HomeWer hat denn ernsthat erwartet, dass man mit einer Akkuladung direkt nach dem iOS 7-Update durch den Tag kommt? So viel, wie man da am Handy rumfingert – das geht nicht.

Aber auch im Normalbetrieb, also nachdem der Sensationsfaktor nicht mehr einbezogen werden musste, war die Laufzeit deutlich kürzer als vor dem Update. Zum Glück sind hierfür anscheinend hauptsächlich zwei Funktionen verantwortlich, die man auch abschalten kann:

1. Das “Parallax-Scrolling”

iOS7-ParalaxParallaxe ist der Effekt, dass nahe Objekte scheinbar schneller an einem vorbeihuschen als solche, die weit weg sind. Das ist beim Eisenbahnfahren ganz nett. Für die Astronomie ist es sogar richtig nützlich. Auf dem iPhone-Homescreen ist es allerding eine unnötige Spielerei, die Strom verbraucht. Abschalten kann man Wobbel-Effekt unter Einstellungen -> Allgemein -> Bedienungshilfen -> Bewegung reduzieren

Achtung, es handelt sich hierbei um ein “Blackhat Design-Pattern“: Die Option muss EIN sein, damit der Effekt aus ist.

2. Hintergrundaktualisierung

iOS7-HintergrundBislang war es wohl so, dass Apps wenn sie nicht angezeigt wurden, im Dornröschenschlaf auf den Prinz warteten.Das war manchmal unpraktisch, etwa wenn man mit der Geocaching-App viele Daten runterladen wollte. Aber es hat eben auch die Energie auf die tatsächlich genutzen Apps konzentriert.

Seit iOS 7 laufen die Apps auch im Hintergrund weiter. So wie auf dem Desktop-PC.

Hier sollte man sich entscheiden, welchen Anwendungen man dies gönnt, und welchen nicht. Zu finden ist die Einstellung unter Einstellungen -> Allgemein -> Hintergrundaktualisierung.

Fazit

Mit den in den Screenshots gezeigen Einstellungen komme ich in etwas so durch den Tag wie schon mit iOS 6: Abends sind noch zwischen 30% und 70% Akku übrig – je nach dem wie intensiv ich mein iPhone 5 genutzt habe. Und nach einer ausgiebigen Partie RealRacing ist der Akku leer. Aber das war auch schon immer so…

Mein iPad 2 – späte Blüte

Mein iPad 2 ist nun schon über zwei Jahre alt. Es war mein Einstieg in die schöne, neue Apple-Welt. Das iPhone 5 folgte dann letztes Jahr. Wie zu erwarten war, hat dieses dann auch das iPad als “Immer-dabei-iOS-Device” abgelöst. Und zwischenzeitlich überlegte ich schon, ob der iPad-Kauf ein Fehler war. Aber auch wenn ich es nicht mehr täglich nutze, so würde ich doch nicht auf das Tablett verzichten wollen. Denn auch nach zwei Jahren Dienstzeit ist es für einige Dinge unschlagbar. Und auch wenn es inzwischen schon Nachfolgemodelle gibt, so ist das iPad 2 immer noch verfügbar – und für meine Hauptanwendungen mehr als ausreichend:

  • Filme schauen:
    Den benötigten Platz im Rucksack macht das iPad durch seinen im Vergleich zum Telefon deutlich größeren Bildschirm mehr als wett. Außerdem kann man es in der Hülle bequem aufstellen. Auf langen Zugfahrten sehr angenehm.
  • Bücher lesen: 
    Ich habe mich noch nicht mit dem Lesen von E-Books auf dem iPhone angefreundet. Auch hier ist das iPad-Format deutlich angenehmer. Und mit iBooks und der Kindle-App hat man gleich den Zugriff auf zwei Stores – was ein Vorteil gegenüber dem Hardware-Kindle ist.
  • Präsentationen:
    Den VGA- und HDMI-Adapter habe ich mir recht früh als Zubehör gekauft. zusammen mit Keynote und Prezi ersetzt das iPad gut den Laptop.

Aber das ist ja alles nicht wirklich neu. Was aber erst seit eingen Monaten angefangen hat: Dadurch, dass das Tablett nicht mehr der “Star” unter unseren Gadgets im Haus ist, hat sich der Umgang damit deutlich entspannt. Es erfüllt seine Aufgaben jetzt mehr denn je für die ganze Familie: Sohnemann muss seine GFS-Präsentation halten, aber das Klassennotebook zickt mit dem USB-Stick rum? Kein Problem, nimm das iPad mit. (Für einen Achtklässler immer noch ein Privileg). Der Jüngste fühlt sich benachteiligt, weil die älteren Geschwister ihr Smartphone mit auf die Urlaubsfahrt nehmen können? Kein Problem, das iPad ist vollwertiger Ersatz. Großmutter will die Bilder von eben diesem Urlaub sehen? Kein Problem, auf dem iPad sind diese schön groß.

Somit ist das Gerät immer weniger “persönlich”, sondern entwickelt sich immer mehr zum gemeinschaftlichen Device für die ganze Familie. Performanceprobleme können wir nicht beklagen, auch das Akku hält noch.

Die beste Kamera ist NICHT immer die, die man dabei hat.

Apple hat’s behauptet – und ich habe es geglaubt. Denn eigentlich ist viel wahres an der Aussage dran: “Die beste Kamera ist die, die man dabei hat.”

20130511-IMG_1401Als ich vor ca. zwei Jahren meiner “großen Canon” überdrüssig wurde (sie war schwer, unhandlich und der Autofokus entwickelte sich immer mehr zur Diva), griff ich also zu kompakten Superzoom von Panasonic. Und ich war begeistert. Klar, trotz 12MP reichten die Bilder von der Qualität nicht ganz an die 5MP heran. Denn Objektivqualität lässt sich einfach nur mit Größe, Gewicht und Geld bezahlen. Leider nur durch die Kombination aller drei Faktoren.

Das Resultat: Eine Kompaktkamera mit tollem Zoombereich, die tolle Bilder schießt – so lange die Lichtbedingungen optimal sind. Aber wehe, wenn das Licht schwächer wird. Dann kommt die Kleine einfach nicht mehr mit. Und wirklich “dabei” hatte ich sie auch nicht öfter als die alte Canon.

Und nach zwei Familienfeiern, bei denen fast keine der geknipsten Fotos tatsächlich zu gebrauchen waren, habe ich mich nun doch wieder für eine “richtige” Kamera: Eine Canon EOS 650D mit lichtstarkem Canon 15-85mm Objektiv. Zu dumm nur, dass ich den passenden Gutschein erst zu spät entdeckt habe…

Aber was soll ich sagen: Plötzlich werden auch die Fotos wieder was, wenn das Licht nicht wirklich hell ist. Ein nächtlicher Fotowalk durch Neuenburg am Rhein hat mich wirklich begeistert.

Also: Die beste Kamera ist die, die man dabei hat und der Situation angemessen ist. Und da muss ich dummerweise Apple recht geben: Manchmal ist das eben dann doch das iPhone. Aber auf die Grundsatzfrage, ob Kompaktkameras von Handys abgelöst werden, möchte ich hier nicht eingehen. Das haben schon andere getan…

Sprachregelung bei C-Pointern C++-Pointern

  • &
    “Adresse von”
  • *
    “Inhalt an der Adresse”
  • ohne
    “Inhalt von”


int Zahl = 23;
int *p_Zahl = &Zahl;

cout<<&p_Zahl<<p_Zahl<<*p_Zahl;

Gibt also aus: Die Adresse von p_Zahl (also, wo p_Zahl selbst gespeichert ist), denn Inhalt von p_Zahl (also die Adresse von Zahl) und den Inhalt an der Adresse von p_Zahl (also 23).